Rainer Werner Fassbinder
Armin Meier
Lilo Pempeit
Regie: Prof. Dr. Alexander Kluge, ...
Verleih: Filmverl. d. Autoren
1977 wird der Präsident des Bundesverbands der Arbeitgeber, Hanns-Martin Schleyer, von Mitgliedern der Rote Armee Fraktion entführt und ermordet; in Mogadischu stürmt die GSG-9-Truppe die Lufthansa-Maschine "Landshut", in Stammheim nehmen sich Andreas Baader, Ulrike Meinhof und Gudrun Ensslin das Leben: In einzelnen Episoden, fiktiver Spielhandlung und dokumentarischen Aufnahmen, nehmen neun Regisseure Stellung zu den Ereignissen.

Unter dem Eindruck der Ereignisse im Herbst 1977 schlossen sich neun Regisseure des Neuen Deutschen Films - darunter Rainer Werner Fassbinder, Alexander Kluge, Edgar Reitz und Volker Schlöndorff - zusammen, um in einzelnen Episoden ihre Gedanken zu den Vorgängen jener Tage festzuhalten, zum Teil als Dokumentation, aber auch als fiktive Spielfilmhandlung. Vor allem das sozialpolitische Klima in der BRD nach dem Mord an Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer und die mysteriösen Vorfälle in Stammheim stehen dabei im Vordergrund. Der Titel "Deutschland im Herbst" ist eine Anspielung an Heinrich Heines Gedicht "Deutschland, ein Wintermärchen".
In den 13 Jahren seines Schaffens, zwischen 1969 und 1982, drehte er über 40 Kino- und Fernsehfilme; eine rasende...
Sie hat Götz George vergewaltigt, einen Reformzirkus ruiniert, Heino Ferch durch die Republik gejagt und buchstäblich nach der deutschen...
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