Dokumentarfilm über die Fußball-WM 2006 in Deutschland vom "Das Wunder von Bern"-Macher Sönke Wortmann. http://images.kino.de/flbilder/max06/mbiz06/mbiz37/z0637504/b150x150.jpg Deutschland. Ein Sommermärchen

Filmdetails

Deutschland. Ein Sommermärchen

Dokumentarfilm über die Fußball-WM 2006 in Deutschland vom "Das Wunder von Bern"-Macher Sönke Wortmann.


Deutschland. Ein Sommermärchen
Start: 05.10.2006

Dokumentarfilm / Sport

Deutschland 2006
Laufzeit: 110 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Sönke Wortmann
Verleih: Studiocanal

Bogey - Box Office Germany Award

So werten die bisherigen Besucher:

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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lau

Inhalt

Im Sommer 2006 warf eine zuvor von Medien wie Fans in Grund und Boden verrissene Nationalmannschaft deutsche Sekundärtugenden wie Beißen, Kämpfen, Quengeln für einen Moment über Bord und zauberte statt dessen einen zuvor selten da gewesenen, unbekümmerten Offensiv-Fußball auf den Rasen. Damit versetzte sie fast das ganze Volk in eine Art Karnevalstaumel.

In der Kabine, im Hotel oder auf dem Trainingsparcour war stets der deutsche Erfolgsregisseur und "Das Wunder von Bern"-Macher Sönke Wortmann mit dabei, um einen Film zu drehen von dem Sommer, in dem die Deutschen Spaß hatten. Auch wird hier das Geheimnis gelüftet, was denn auf dem Zettel stand, den der Köpke dem Lehmann reichte.


Kritik

Was will man im Kino sehen? Das, was man noch nie gesehen hat! Wir haben nach dem Spiel gegen Italien geweint, waren im Taumel der Gefühle, feierten uns - und mit den Freunden aus der ganzen Welt.

Großansicht Riesenjubel in der Kabine nach dem Spiel gegen Argentinien (Foto: Kinowelt)

Riesenjubel in der Kabine nach dem Spiel gegen Argentinien (Foto: Kinowelt)

Jürgen Klinsmann hat es geschafft. Er wurde nach miserablem Abschneiden bei der Europameisterschaft, dem überraschenden Rücktritt Rudi Völlers und einer quälenden Suche schließlich der neue Bundestrainer. Er stellte den DFB auf den Kopf und zauberte aus einer Durchschnittstruppe ein Team, das die ganze Nation in einen Rausch versetzte.

Und es grenzt an ein Wunder, dass es dieser Jürgen Klinsmann einem Regisseur erlaubte, in allen "heiligen Orten" und Taburäumen zu drehen, die ein normaler Fan nie zu Gesicht bekommen wird: in der Kabine, bei der Dopingkontrolle, im Hotel und im Mannschaftsbus. Die WM, die die Welt bewegte, schrieb das Drehbuch zu diesem Film. Und aus 100 Stunden Material montierte Sönke Wortmann einen bewegenden Film, der uns Momente des höchsten Glücks und der tiefsten Niedergeschlagenheit miterleben lässt.

Großansicht Schnell entsteht eine Fußballhysterie im Land (Foto: Kinowelt)

Schnell entsteht eine Fußballhysterie im Land (Foto: Kinowelt)

Mittendrin statt nur dabei

Wir geistern durch die Katakomben der Stadien hinauf ins Licht der Arena, sind dabei wie ein Teammitglied, vor dem Spiel, in der Halbzeitpause und nach dem Spiel. Wir jubeln bei den ausgelassenen Feiern nach den Erfolgen mit und sind berührt von den Momenten der Konzentration im Fackellicht, sind mit der Mannschaft nach dem Training erschöpft.

Und wir weinen die Tränen mit ihnen und verstummen nach der Halbfinalniederlage gegen Italien. Szenen aus dem Innenleben des Teams. "Jetzt steht der Sönke schon wieder im Bild" war das geflügelte Wort unter Journalisten, weil Wortmann mit seiner Kamera sogar beim Training immer zwischen den Spielern zu finden war.

Großansicht Klinsmann hat der Nationalelf ein paar Worte zu sagen (Foto: Kinowelt)

Klinsmann hat der Nationalelf ein paar Worte zu sagen (Foto: Kinowelt)

Die andere Seite

Wir haben die Weltmeisterschaft erlebt. Jetzt wissen wir auch, wie unsere Spieler sie erlebt haben. Der Unterschied zu einem Hollywoodfilm? Der Held ist hier die Mannschaft! Und noch etwas Gutes hat der Film: Der Erlös der Kinoauswertung ist für die Gemeinschaftsaktion der SOS-Kinderdörfer und der FIFA "6 Dörfer für 2006" bestimmt.

Deutschland. Ein Sommermärchen

 
Regie:  Sönke Wortmann  
Drehbuch:  Sönke Wortmann  
Produzent:  Tom Spieß  
Kamera:  Sönke Wortmann  
  Frank Griebe  
Schnitt:  Melania Singer  
  Christian von Lüpke  
Musik:  Marcel Barsotti  
Ton:  Tschangis Chahrokh  

Die Redaktionsfavoriten 2006

Ob deutsche Highlights wie "Das Parfum", US-Perlen wie "Brokeback Mountain" oder Realsatire á la "Borat": Das Kinojahr 2006 hatte Einiges zu bieten.

DIE REDAKTIONSFAVORITEN: DIE BESTEN KINOFILME 2006
 

Hans Fuchs Chefredakteur

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Birgit Paintner Redaktion KINO.DE

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9 Deutschland. Ein Sommermärchen Wahre Lügen Mord und Margaritas Das Leben der Anderen
10 Borat Das Leben der Anderen Sommer '04 Napoleon Dynamite
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Michaela Jacob Treffpunkt Kino

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Marion Brandstetter DVDPremiere

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Bettina Kittl<br />Redaktion KINO.DE

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1 Das Leben der Anderen Little Miss Sunshine Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2 Science of Sleep - Anleitung zum Träumen
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7 Sommer vorm Balkon Walk the Line München Der letzte Kuss
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9 Der ewige Gärtner Inside Man Inside Man Snow Cake
10 16 Blocks Lady Henderson präsentiert Ice Age 2 - Jetzt taut's Gernstls Reisen - Auf der Suche nach dem Glück

Irgendwie bezeichnend, dass MI-6-Agent Ethan Hunt, James Bond, Superman und die Freundin von Ricardo Tubbs eines gemein hatten in diesem Kinojahr: Sie kehrten von den Toten zurück. Waren schon über dem Jordan und mussten wieder ins Leben zurückgeholt werden.

Großansicht Johnny Depp ganz in seinem Element als Captain Jack Sparrow (Foto: Buena Vista)

Johnny Depp ganz in seinem Element als Captain Jack Sparrow (Foto: Buena Vista)

Hollywoods große Blockbuster mussten auch erzählerisch zum Äußersten greifen anno 2006, um die hohen Erwartungen der Fans zu erfüllen und wirklich noch etwas Spannung aus ihren sattsam bekannten Szenarien zu kitzeln.

"Mission: Impossible III", "Casino Royale" und "Superman Returns" standen nicht allein in der Wahl extremer Mittel. Johnny Depp wurde am Schluss von "Fluch der Karibik 2" vom Wal verschluckt (da er jedoch auch im dritten Teil die Hauptfigur darstellt, darf davon ausgegangen werden, dass er überlebt), "X-Men 3" verabschiedete mit Patrick Stewart und Famke Janssen gleich zwei lang gediente Superhelden und "Poseidon" ging auch nicht zimperlich mit dem Leben seiner Protagonisten um.

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