Originaltitel: Dune
USA 1984
Francesca Annis
Jürgen Prochnow
Sting
Regie: David Lynch
Verleih: Constantin
Im Jahr 10191 kommt dem Wüstenplaneten Arrakis eine wichtige Rolle zu, weil nur dort eine bewusstseinserweiternde Droge wächst, mit der sich die normalen Begrenzungen des Raums überwinden lassen. Nach der Ermordung von Herzog Leto Atreides durch seinen Rivalen Baron Harkonnen, können seine Frau Lady Jessica und sein Sohn Paul auf Arrakis in die Wüste fliehen. Dort werden sie von den Freman, den Ureinwohnern des Planeten aufgenommen. Diese erwarten einer Legende nach ihren Messias, der sie aus der Unterdrückung befreien soll. Sie glauben, ihn in Paul zu erkennen, und lassen sich von ihm in einem Aufstand gegen das Imperium anführen.

Aufwändige Erstverfilmung des legendären Sci-Fi-Romans von Frank Herbert durch David Lynch ("Mulholland Drive"). Dessen erste und bislang einzige Big-Budget-Produktion wurde seinerzeit vor allem von den Fans des Buchs abgelehnt, erwies sich als Flop an den Kinokassen, erfuhr im Laufe der Jahre aber eine Neubewertung und wird nun als Klassiker geschätzt. 1988 wurde eine mit ursprünglich geschnittenen Szenen um 40 Minuten verlängerte Version im Fernsehen gezeigt, von der Lynch jedoch seinen Namen zurückzog. Weitere Verfilmungen: Im Jahr 2000 entstand die TV-Miniserie "Dune - Der Wüstenplanet", 2003 mit "Children of Dune" eine Serie, die sich dem zweiten und dritten Roman aus Herberts Wüstenplanet-Zyklus widmet.
| Darsteller: | Francesca Annis | ||
|---|---|---|---|
| Jürgen Prochnow | |||
| Sting | |||
| Leonardo Cimino | |||
| Brad Dourif | |||
| José Ferrer | |||
| Linda Hunt | |||
| Silvana Mangano | |||
| Kyle MacLachlan | |||
| Freddie Jones | |||
| Richard Jordan | |||
| Virginia Madsen | |||
| Max von Sydow | |||
| Everett McGill | |||
| Kenneth McMillan | |||
| Dean Stockwell | |||
| Sir Patrick Stewart | |||
| Jack Nance | |||
| Regie: | David Lynch | ||
| Drehbuch: | David Lynch | ||
| Produzent: | Raffaella De Laurentiis | ||
| Dino De Laurentiis | |||
| Buchvorlage: | Frank Herbert | ||
| Kamera: | Freddie Francis | ||
| Musik: | Brian Eno | ||
Der "Dune"-Stoff ist kultig wie Tolkiens "Herr der Ringe" und hat längst eine große Neuverfilmung verdient. Jetzt ist es wohl endlich soweit ...
Superstar Sting im hart kritisierten "Der Wüstenplanet" von 1984. Im neuen Film wird er wohl fehlen. (Foto: Constantin)
Es gibt so Bücher, die sind echte Herausforderungen für Filmemacher. Frank Herbert's Klassiker Der Wüstenplanet gehört dazu und selbst ein Top-Regisseur wie David Lynch biss sich 1984 beinahe die Zähne daran aus. Jetzt wirft Peter Berg, der zuletzt Hancock mit Will Smith ins Kino brachte, während eines Interviews vergangene Woche seinen Hut in den Ring: "Ich denke, ich habe eine ganz andere Erfahrung mit dem Buch als es David Lynch hatte und meine Interpretation wird ganz anders sein als seine oder die der TV-Miniserie. Lynchs Version konzentriert sich auf die Herrscherhäuser in Herberts Roman und deren Kampf um "Spice", das nur auf dem Wüstenplaneten Arrakis gewonnen werden kann. Berg sieht die Geschichte eher als episches Abenteuer. "Das Buch ist kraftvoller und abenteuerlicher, viel brutaler, aber auch lustiger."
Vor der kritischen "Dune"-Fanbase hat er keine Angst: "Das sind die Elemente meiner Erfahrungen mit dem Buch und ich bin sicher, dass das verfilmt werden kann, ohne die selbst die ganz harten Fans von Bene Gesserit und Kwisatz Haderach vor den Kopf zu stoßen." Bevor er loslegen kann, muß er aber seine aktuellen Projekte zuende bringen. Derzeit schreibt Berg für den TV-Sender NBC eine weitere Staffel der Football-High-School-Serie 'Friday Night Lights' (sein Spielfilm mit gleichem Titel schaffte es nicht ins Kino) und seine Dokumentation über die Eishockeylegende Wayne Gretzky muß noch geschnitten werden. "Der Wüstenplanet" wird kommen. Ich arbeite Tag und Nacht, damit das klappt".
Sein markantes pockennarbiges Gesicht und die männliche Körpersprache, der harte, oft abweisend wirkende Gestus seiner Figuren und die...
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