Französisches Remake des amerikanischen Thrillers "Finger - Zärtlich und Brutal", in dem ein junger Schlägertyp als Pianist ein neues Leben beginnen will. http://images.kino.de/flbilder/max05/mbiz05/mbiz36/z0536504/b150x150.jpg Der wilde Schlag meines Herzens

Filmdetails

Der wilde Schlag meines Herzens

Französisches Remake des amerikanischen Thrillers "Finger - Zärtlich und Brutal", in dem ein junger Schlägertyp als Pianist ein neues Leben beginnen will.


Der wilde Schlag meines Herzens
Start: 22.09.2005

Originaltitel: De battre mon coeur s'est arrêté

Drama / Thriller

Frankreich 2005
Laufzeit: 107 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Romain Duris
Niels Arestrup
Linh Dan Pham

Regie: Jacques Audiard
Verleih: Concorde

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Inhalt

Für seinen Vater, einen kriminellen Immobilienspekulanten, treibt der 28-jährige Tom (Romain Duris) Schulden ein, zur Not auch mit roher Gewalt. Wenn es um den Rauswurf unliebsamer Mieter geht, zeigt er sich ebenfalls wenig zimperlich. Nervöse Unruhe und eine kurze Geduldsspanne sind in diesem Job eher Vorteile, etwaige Unsicherheit wird mit dröhnender Techno-Musik betäubt. Nicht gerade ein Typ, in dem man einen feinsinnigen Konzertpianisten vermuten würde, dieser Tom. Aber genau das ist sein Ziel.

Zur Abwechslung mal kein Hollywood-Remake eines französischen Films, sondern eine französische Neubearbeitung von James Tobacks New-American-Cinema-Thriller "Finger - Zärtlich und brutal" mit Romain Duris ("L'auberge espagnole") als ausgezeichnetem Nachfolger von Harvey Keitel.


Kritik

Französisches Remake des US-Thrillers "Finger - Zärtlich und Brutal", in dem ein Schlägertyp als Pianist ein neues Leben beginnen will.

Großansicht Tom will Klavierspieler werden (Foto: Concorde)

Tom will Klavierspieler werden (Foto: Concorde)

Der 28 Jahre alte Tom (Romain Duris) ist mit drei anderen Typen in dubiose Immobiliengeschäfte verwickelt. Dabei setzt er gern mal Ratten in Häusern aus und fordert die Mieter reichlich unhöflich zum Auszug auf. In seiner Freizeit treibt er Schulden für seinen nicht weniger dubiosen Vater Robert (Niels Arestrup) ein. Tom ist schwer zu kontrollieren und hat einen Hang zu plötzlichen Gewaltausbrüchen, der ihm in seinem Job nicht ungelegen kommt.

Nach einer Begegnung mit dem ehemaligen Agenten seiner verstorbenen Mutter, einer Konzertpianistin, setzt er sich in den Kopf, eher in deren als in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. Also nimmt er seine Klavierstunden wieder auf - ausgerechnet bei einer chinesischen Lehrerin (Linh Dan Pham), die kein Wort Französisch versteht.

Großansicht War die Entscheidung richtig? (Foto: Concorde)

War die Entscheidung richtig? (Foto: Concorde)

Original und Remake

1977 spielte Harvey Keitel in James Tobacks Thriller "Finger - Zärtlich und Brutal" den janusköpfigen Konzertpianisten und Schuldeneintreiber Jimmy Angelelli, der für den Protagonisten in Jacques Audiards Neuverfilmung das Vorbild abgegeben hat. In dieser Variante übernahm Romain Duris die Hauptrolle und brilliert mit einer facettenreichen Glanzleistung.

Der wilde Schlag meines Herzens

Darsteller:  Romain Duris   als Tom
  Niels Arestrup   als Robert
  Linh Dan Pham   als Miao Lin
  Aure Atika   als Aline
  Emmanuelle Devos   als Chris
  Jonathan Zaccaï   als Fabrice
  Gilles Cohen   als Sami
  Anton Yakolev   als Minskov
  Mélanie Laurent   als Freundin von Minskov
 
Regie:  Jacques Audiard  
Drehbuch:  Jacques Audiard  
  Tonino Benacquista  
Produzent:  Pascal Caucheteux  
Buchvorlage:  James Toback  
Kamera:  Stéphane Fontaine  
Schnitt:  Juliette Welfling  
Musik:  Alexandre Desplat  
Produktionsdesign:  Sandrine Mauvezin  
  François Emmanuelli  
Kostüme:  Virginie Montel  
  Isabelle Pannetier  
Ton:  Brigitte Taillandier  
  Pascal Villard  
  Cyril Holtz  
  Philippe Amouroux  
Casting:  Richard Rousseau  

Die Filme im Berlinale-Wettbewerb

Im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Berlin werden 21 Filme um die Goldenen und Silbernen Bären konkurrieren. Darunter sind fünf Spielfilmdebüts und insgesamt 16 Weltpremieren. Vervollständigt wird das Programm durch fünf Produktionen, die außer Konkurrenz präsentiert werden.

Großansicht Vergangenheitsbewältigung in Ruanda: "Sometimes in April" (Foto: HBO Films)

Vergangenheitsbewältigung in Ruanda: "Sometimes in April" (Foto: HBO Films)

Von den bereits gemeldeten Filmen wurden jetzt folgende Titel offiziell bestätigt: "Sometimes in April" von Raoul Peck (USA), der sich ebenso wie "Hotel Rwanda" mit dem Bürgerkrieg in Ruanda beschäftigt.

Weitere Filme sind: die New Yorker Liebesgeschichte "Heights", das Debüt von Chris Terrio (USA / Großbritannien, außer Konkurrenz); das Familiendrama "Provincia meccanica" von Stefano Mordini (Italien); "Angeklagt", das Spielfilmdebüt des Dokumentarfilmers Jacob Thuesen (Dänemark); der Episodenfilm "Tickets" (Italien, Großbritannien, außer Konkurrenz), mit Beiträgen von Ermanno Olmi, Abbas Kiarostami und Ken Loach, die alle in einem Zug nach Rom spielen.

Großansicht Chaos garantiert: Stefano Accorsi und Ivan Franek in "Provincia Meccanica" (Foto: Medusa Film)

Chaos garantiert: Stefano Accorsi und Ivan Franek in "Provincia Meccanica" (Foto: Medusa Film)

Der Kampf im Visier

Die französischen Beiträge werden komplettiert von der Familiengeschichte "Les mots bleus" von Alain Corneau und "De battre mon coeur s'est arrêté" von Jacques Audiard.

Der Nahostkonflikt ist Thema in "Paradise Now" von Hany Abu Assad (Niederlande, Deutschland, Frankreich). Der renommierte russische Regisseur Alexander Sokurow präsentiert "Solnze" (Russland, Italien, Frankreich), den dritten Teil einer Trilogie über die Psychologie der Macht. Tsai Ming-Liang, zuletzt mit "Der Fluss" im Wettbewerb der Berlinale, kehrt mit der taiwanesisch-chinesisch-französischen Koproduktion "Tian bian yi duo yun" ("The Wayward Cloud") nach Berlin zurück. Aus Japan kommt die Samuraigeschichte "Kakushi ken: oni no tsume" ("The Hidden Blade") von Yoji Yamada, der vor zwei Jahren mit "The Twighlight Samurai" in Berlin war.

Der renommierte US-Videoclipregisseur Mike Mills zeigt sein Spielfilmdebüt "Thumbsucker", mit Keanu Reeves, Vincent D'Onofrio und Tilda Swinton. Aus den USA wird außerdem Paul Weitz mit "In Good Company" vertreten sein, mit Dennis Quaid und Scarlett Johansson.

Star

Romain Duris

Französischer Schauspieler. Mit charmantem Lächeln und lässigem Look gehört er zu den besten und populärsten Schauspielern seiner Generation,...

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Niels Arestrup

Französischer Schauspieler, Regisseur und César-Preisträger. Gleichermaßen als Film- und Theaterschauspieler, sowie seit 1988 als Leiter...

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