Originaltitel: Jaws
USA 1975
Roy Scheider
Robert Shaw
Richard Dreyfuss
Regie: Steven Spielberg
Verleih: CIC
Ein Weißer Hai terrorisiert eine Badeinsel an der amerikanischen Atlantikküste. Besonnene Einheimische unter Führung von Polizeichef Brody wollen alle Strände schließen und zur großen Jagd blasen, während die Schar der Kaufleute und Gastwirte angesichts der einträglichen Badesaison lieber zur Tagesordnung übergeht und sich damit auch durchsetzt. Als der Hai erneut zuschlägt, bildet Brody mit dem erfahrenen Haifänger Quint und dem Ozeanologen Hooper ein Jagdteam und rückt dem Gegner auf See zu Leibe.

Perfekt komponierter Horrorfilm, der ebenso wie der zwei Jahre zuvor erschienene "Exorzist" das Kunststück fertigbrachte, der Kinohysterie eine echte folgen zu lassen. Steven Spielberg, den sein dritter Spielfilm zum erfolgreichsten Regisseur aller Zeiten machte, hatte mit dem Projekt zunächst seine liebe Not: Die Produzenten zögerten, dem Grünschnabel das viele Geld zu geben, und aus geplanten sieben Wochen Drehzeit wurde ein halbes Jahr ("Die Crew drohte, mich umzubringen"). An Amerikas Kinokassen avancierte "Jaws" zum dritterfolgreichsten Film der 70er Jahre.
| Darsteller: | Roy Scheider | als Martin Brody | |
|---|---|---|---|
| Robert Shaw | als Captain Quint | ||
| Richard Dreyfuss | als Hooper | ||
| Lorraine Gary | als Ellen Brody | ||
| Murray Hamilton | als Mayor Vaughn | ||
| Carl Gottlieb | als Meadows | ||
| Jeffrey Kramer | als Hendricks | ||
| Peter Benchley | als TV-Reporter | ||
| Susan Backlinie | als Chrissie | ||
| Jonathan Filley | als Cassidy | ||
| Ted Grossman | |||
| Regie: | Steven Spielberg | ||
| Drehbuch: | Carl Gottlieb | ||
| Howard Sackler | |||
| Peter Benchley | |||
| Produzent: | Richard D. Zanuck | ||
| David Brown | |||
| Buchvorlage: | Peter Benchley | ||
| Kamera: | Bill Butler | ||
| Schnitt: | Verna Fields | ||
| Musik: | John Williams | ||
| Produktionsdesign: | Joe Alves | ||
| Ton: | Robert L. Hoyt | ||
| Roger Heman jr. | |||
| Roger Heman Sr. | |||
| Earl Madery | |||
| John Carter | |||
Den höchsten Gänsehautfaktor hat laut einer Umfrage unter 4.000 Filmfans Alien vor dem weißen Hai und Predator. Abgeschlagen auf dem 20. Platz landeten die Sandwürmer aus "Dune, der Wüstenplanet".
Sie sind nicht schön anzuschauen, sehr blutrünstig und meistens tödlich. Die Rede ist von Filmmonstern. Allein der Anblick der finsteren Gestalten lässt unser Blut in den Adern gefrieren und jagt uns eiskalte Schreckensschauer den Rücken hinunter. Eine Umfrage unter 4.000 Gruselfans hat nun ans Tageslicht gebracht, welches Schreckgespenst am meisten Angst und Schrecken verbreitet: der Sieger lautet Alien. Erschaffen wurde der eklige Außerirdische vom Schweizer H.R. Giger, eingesetzt von Ridley Scott im Adrenalinschocker "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt".
Damit verwies das Monster aus dem All einen nicht minder berühmten Vertreter des Horrorkabinetts auf den zweiten platz: den weißen Hai von Steven Spielberg. Mit Rang 3 darf sich mit dem Predator ein weiterer Killer aus dem Weltraum schmücken. Komplettiert werden die Top 5 vom Creeper aus dem Schauermärchen "Jeepers Creepers - Es ist angerichtet" und von der Fliege aus dem gleichnamigen Klassiker.
Auffallend ist dabei, dass vier Monster des Spitzenquintetts vor mehr als 24 Jahren das Licht der Leinwand erblickten. Das rückt auch die Tatsache etwas ins Licht, dass traditionelle Monster wie Vampire, Werwölfe oder King Kong die Zuschauer eher einschläfern als erschrecken. Der Killerroboter T-2000 aus "Terminator" schaffte es nur auf den 11. Platz. Als wahren Meister des Schreckens dürfen wir reinen Gewissens Steven Spielberg bezeichnen.
Der Regie-Tycoon landete immerhin mit drei seiner furchterregenden Kreaturen in den Top 12. Außer mit dem "weißen Hai" gelang ihm das mit dem T-Rex aus "Jurassic Park" auf Platz 9 und den Gremlins aus dem gleichnamigen Puppen-Alptraum. "Alien" konnte er trotzdem nicht das Wasser reichen.
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