Der naive Hüne Gypo, der in der nebligen Nacht in Dublin umherirrt, sucht Sicherheit, Liebe und Gemeinschaft. Als er während des irischen Freiheitskampfes 1922 seinen Freund für zwanzig Pfund an die englische Polizei verrät, wird er von seinen Landsleuten gejagt, um vor ein Feme-Gericht gestellt zu werden. Gypo hat nicht begriffen, dass es einen Platz für ihn gibt. In der Kirche bittet er die Mutter seines Opfers um Vergebung. In der Gerichtsverhandlung kann er sich nicht verständlich machen. Er wird exekutiert.
Das frühe Meisterwerk von John Ford lebt durch die hervorragende Leistung von Hauptdarsteller Victor McLaglen, der 1935 wie Ford (Oscar für Regie) einen Oscar als Bester Hauptdarsteller erhielt. Die amerikanischen Kritiker wählten ihn zum besten Film des Jahres. "The Informer", in düsterem Schwarzweiß fotografiert, ist typisch für Fords katholischen Hintergrund. McLaglen, der zu seiner Stock Company gehörte, wurde nach dem Vorbild von Fords Vater zum Archetyp des trunk-und raufsüchtigen Iren: laut, hitzig und liebenswert.
| Darsteller: | Victor McLaglen | als Gypo Nolan | |
|---|---|---|---|
| Heather Angel | als Mary McPhilip | ||
| Preston Foster | als Dan Gallagher | ||
| Una O'Connor | als Frau McPhilip | ||
| Joseph Sawyer | |||
| Neil Fitzgerald | |||
| Donald Meek | |||
| Margot Grahame | als Katie Madden | ||
| Wallace Ford | |||
| Regie: | John Ford | ||
| Drehbuch: | Dudley Nichols | ||
| Produzent: | Cliff Reid | ||
| Buchvorlage: | Liam O'Flaherty | ||
| Kamera: | Joseph H. August | ||
| Schnitt: | George Hively | ||
| Musik: | Max Steiner | ||
Er prügelt sich am liebsten mit John Wayne - am besten in "Der Sieger" 1952 auf irischem Grün - in den Filmen seines Hausregisseurs John...
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