Originaltitel: North by Northwest
USA 1959
Cary Grant
Eva Marie Saint
James Mason
Regie: Alfred Hitchcock
Verleih: MFA
Der New Yorker Werbefachmann Roger Thornhill wird irrtümlich für einen Mann namens George Kaplan gehalten und entgeht nach einer Entführung nur knapp dem Tod. Als er Licht in die Sache bringen will, gerät er selbst unter Mordverdacht, kann aber herausfinden, daß Kaplan eine Erfindung der amerikanischen Spionage-Abwehr ist, die feindliche Agenten irreführen will. Helfen zu wollen scheint ihm nur die junge Eve, die ihn auf der Zugfahrt nach Chicago in ihrem Abteil versteckt, ihn später aber doch an den feindlichen Spion Vandamm verrät. Die Entscheidung findet schließlich auf den in den Berg gemeißelten Portraits amerikanischer Präsidenten am Mount Rushmore statt.

Unter Rückbesinnung auf seinen früheren Erfolg "Die 39 Stufen", in dem ein Unschuldiger quer durch Großbritannien gehetzt wird, schuf Alfred Hitchcock dieses spannende Meisterwerk, dessen Originaltitel "North by Northwest" die Richtung angibt, in der sich hier die Verfolgungsjagd durch Nordamerika bewegt. Legendär geworden sind vor allem zwei Sequenzen: zum einen der Angriff eines Doppeldeckers auf den überzeugend von Cary Grant gespielten Thornhill inmitten eines öden, menschenleeren Kornfeldes, zum anderen der Showdown auf den Präsidentenköpfen am Mount Rushmore.
| Darsteller: | Cary Grant | ||
|---|---|---|---|
| Eva Marie Saint | |||
| James Mason | |||
| Jessie Royce Landis | |||
| Leo G. Carroll | |||
| Philip Ober | |||
| Josephine Hutchinson | |||
| Martin Landau | |||
| Adam Williams | |||
| Edward Platt | |||
| Regie: | Alfred Hitchcock | ||
| Drehbuch: | Ernest Lehman | ||
| Produzent: | Alfred Hitchcock | ||
| Kamera: | Robert Burks | ||
| Musik: | Bernard Herrmann | ||
| Produktionsdesign: | Robert Boyle | ||
Was tun, wenn man plötzlich Hauptfigur in einem Spionagefall ist, und rein gar nichts damit zu tun hat?
Wie Cary Grant diese Situation meistert, konnten sich ab dem 6. August 1959 die amerikanischen Zuschauer im Kino ansehen. "Der unsichtbare Dritte" wurde schnell zum Kassenerfolg und ist noch heute einer der bekanntesten Filme von Alfred Hitchcock.
Im Gedächtnis blieben vor allem zwei Szenen: Grant wird von einem Doppeldecker-Flugzeug durch ein Maisfeld gejagt, während mit einem Maschinengewehr auf ihn geschossen wird. Zum großen Showdown treffen sich dann Gut und Böse am Mount Rushmore National Memorial, um vor den Augen der ehemaligen amerikanischen Präsidenten endgültig die Fronten zu klären.
Allerdings erhielt Hitchcock seine Drehgenehmigung für den Originalschauplatz nur, wenn man das Nationaldenkmal nicht mit einer gewalttätigen Szene in Verbindung bringen würde. Die Parkverwaltung war vom Endergebnis nicht sonderlich angetan und ließ sich von der Dankesliste im Abspann streichen. Dabei hatte Hitchcock den Schluss ohnehin überwiegend vor Nachbildungen aus Pappmaché im Studio gedreht.
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