Dritter Teil der "Dirty Harry"-Reihe, in dem sich Clint Eastwood als schießwütiger Cop mit Terroristen und einer weiblichen Partnerin arrangiert. http://images.kino.de/flbilder/max09/mbiz09/mbiz49/z0949512/b150x150.jpg Der Unerbittliche

Filmdetails

Der Unerbittliche

Dritter Teil der "Dirty Harry"-Reihe, in dem sich Clint Eastwood als schießwütiger Cop mit Terroristen und einer weiblichen Partnerin arrangiert.
Start: 04.03.1977


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Inhalt

Harry Callahan gerät wie immer mit seinen Vorgesetzten aneinander, die sich über seine Schießfreudigkeit mokieren, und bekommt zur Strafe als neuen Partner eine Frau. Harrys anfänglich ablehnender Haltung verwandelt sich später in Achtung und Zuneigung. Vorher geht es aber noch um eine Terroristengruppe, die den Bürgermeister der Stadt erpresst und schließlich sogar entführt.


Kritik

Nach den Riesenerfolgen von "Dirty Harry" und "Callahan" kehrte Clint Eastwood nach bewährter brutaler Manier als durchgreifender Cop erneut nach San Francisco zurück. James Fargo, früher Regieassistent bei einigen Eastwood-Filmen, gab mit "Der Unerbittliche" sein Regiedebüt, dessen Einspielergebnis die etwas verspätet folgende Fortsetzung "Dirty Harry kommt zurück" garantierte.

Der Unerbittliche

Darsteller:  Clint Eastwood   als Harry Callahan
  Tyne Daly   als Kate Moore
  Harry Guardino   als Lt. Bressler
  Bradford Dillman   als Capt. McCay
  John Mitchum   als DiGeorgio
  DeVeren Bookwalter   als Bobby Maxwell
  Johnny Crawford   als Bürgermeister
  Samantha Doane   als Wanda
  Robert Hoy   als Buchinski
  Jocelyn Jones   als Miki
  M. G. Kelly   als Pater John
  Nick Pellegrino   als Martin
 
Regie:  James Fargo  
Drehbuch:  Stirling Silliphant  
  Dean Riesner  
Produzent:  Robert Daley  
Buchvorlage:  Gail Morgan Hickman  
Kamera:  Charles W. Short  
Schnitt:  Ferris Webster  
  Joel Cox  
Musik:  Jerry Fielding  

"Rock"-iges "Dirty Harry"-Remake?

Vor einigen Projekten Hollywoods schreckt der Film-Fan einfach instinktiv zurück. Das war beim angedachten "Titanic 2" so, das ist bei der in Arbeit befindlichen Fortsetzung von "Gladiator" so und bei Warners neuem Top-Secret-Projekt ist es auch nicht anders!

Großansicht The Rock - Dirty ja, Harry nein! (Foto: Columbia)

The Rock - Dirty ja, Harry nein! (Foto: Columbia)

Denn das Filmstudio bastelt allem Anschein nach eifrig an einer Neuauflage von "Dirty Harry". Angeblich gibt es bereits einen Drehbuch-Entwurf und die ersten Castings liefen ebenfalls schon ab. Und auch der Kandidaten-Kreis für die Hauptrolle soll schon auf eine sehr kleine Runde geschrumpft sein.

Don Siegels umstrittenem Cop-Movie- und Action-Klassiker aus dem Jahr 1971 folgten noch " Calahan", "Der Unerbittliche", "Dirty Harry kommt zurück" und "Das Todesspiel" nach. Jedesmal schlüpfte Clint Eastwood in die Hauptrolle des Harry Callahan. Und Eastwood zeigte vor einigen Monaten durchaus Interesse an einer Fortsetzung der Serie - mit sich selbst als Produzent oder Regisseur.

Neuverfilmung statt Fortsetzung

Diese Zusammenarbeit kam nicht zustande und seitdem werkelt Warner alleine weiter. Mit dem Resultat, dass nun keine Fortsetzung mehr auf dem Plan steht, sondern ein waschechtes Remake des Originals mit einem Harry Callahan von etwa 35 Jahren.

Und es kommt noch besser! Denn tatsächlich sollen nur noch zwei Schauspieler ernsthaft im Rennen um die Eastwood-Nachfolge sein: Dwayne "The Rock" Johnson und Benjamin Bratt! The Rock ist bekanntermaßen ein großer Fan von Eastwood, aber mit dem schlaksigen Dirty Harry hat er nun mal soviel Ähnlichkeit wie ein Büffel mit einem Leoparden. Ben Bratt dagegen wirkte bislang in seinen Filmrollen eher so, als würde ihn der Rückstoß von Harrys 44er Magnum glatt umblasen.

Außerdem - Sätze wie "Do I feel lucky? Well, do ya punk?" oder später "Go ahead, make my day!" meißelt ohnehin niemand so nachhaltig in die Gehörgänge der Kinobesucher wie Clint Eastwood! Vielleicht bringen ja die eher schlechten Kritiken für Ladykillers, wo sich sogar ein Könner wie Tom Hanks an Alec Guinness im Original die Zähne ausbeißt, die "Dirty Harry"-Macher zur Raison. Don Siegel jedenfalls würde sicherlich im Grab rotieren, würde er von den Remake-Plänen bei Warner erfahren.

Star

Clint Eastwood

Hölzern, sympathisch, aber nicht frei von Zynismus - so der Charakter der meisten der von Clint Eastwood in seinen Filmen verkörperten...

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