Originaltitel: Drømmen
Dänemark/Großbritannien 2005
Bent Mejding
Anders W. Berthelsen
Jens Jørn Spottag
Regie: Niels Arden Oplev
Verleih: Arsenal
Im Sommer 1969 leidet der 13-jährige Frits (Janus Dissing Rathke) wie alle anderen Schüler unter der Tyrannei des prügelnden Direktors Lindum-Svendsen (Bent Mejding). Nachdem sein Vater Peder (Jens Jorn Spottag) mit Depressionen eingeliefert wird, legt sich seine Mutter Stine (Anne-Grethe Bjarup Riis) einen Fernseher zu. Dadurch erfährt Frits alles über den kürzlich ermordeten Martin Luther King. Als Frits schwer misshandelt wird, hilft ihm sein liberaler Lehrer Freddie Svale (Anders Wodskou Berthelsen), den Direktor vor Gericht zu bringen.
Unsentimentales dänisches Sozialmelodram, das 2006 den Gläsernen Bären als bester Spielfilm gewann. Angesiedelt zwischen "Club der toten Dichter" und "Evil", überzeugt das Schuldrama von Niels Arden Oplev ("Der Adler") auch durch gute Darstellerleistungen.
Anrührendes und engagiertes Drama um einen Schüler, der gegen seinen prügelnden Rektor kämpft.
Als dem 13-jährigen Frits (Janus Dissing Rathke) nach einem Dummenjungenstreich in der neuen Schule vom Rektor fast das Ohr abgerissen wird, verlangen die Eltern eine juristische Untersuchung. Nach dem Gesetz ist die körperliche Züchtigung nicht mehr erlaubt.
Das schert den Schläger wenig, denn im konservativen Kollegium traut sich niemand, Position gegen ihn zu beziehen, der Vorfall soll unter den Teppich gekehrt werden. Aber Frits lässt sich nicht entmutigen und streitet mit Unterstützung der Familie und des neuen und unkonventionellen Lehrers für seine Rechte, auch wenn die Gegenseite mit Lug, Trug und Kumpanei alle Register zieht.
An Kraft und Emotionalität kann es dieser mit dem Gläsernen Bären des Kinderfilmfestes in Berlin ausgezeichnete Familienfilm mit Peter Weirs Klassiker "Der Club der toten Dichter" aufnehmen. Ein formidables Schauspielensemble, allen voran der jugendliche Hauptdarsteller, runden das nicht nur für Heranwachsende, sondern auch für Erwachsene bewegende Kinoerlebnis ab.
| Darsteller: | Bent Mejding | als Schulleiter Lindum Svendsen | |
|---|---|---|---|
| Anders W. Berthelsen | als Freddie Svalve | ||
| Jens Jørn Spottag | als Peder | ||
| Anne-Grethe Bjarup Riis | als Stine | ||
| Peter Hesse Overgaard | als Internatsleiter | ||
| Sarah Juel Werner | als Iben | ||
| Janus Dissing Rathke | als Frits Johansen | ||
| Gyrd Løfqvist | als Großvater | ||
| Elin Reimer | als Großmutter | ||
| Steen Stig Lommer | als Lehrer Olsen | ||
| Kurt Ravn | als Arzt | ||
| Daniel Ørum | als Troels | ||
| Lasse Borg | als Søren | ||
| Joy-Maria Frederiksen | als Ibens Mutter | ||
| Regie: | Niels Arden Oplev | ||
| Drehbuch: | Niels Arden Oplev | ||
| Steen Bille | |||
| Produzent: | Sisse Graum Jørgensen | ||
| Koproduzent: | Gillian Berrie | ||
| Ausf. Produzent: | Peter Aalbæk Jensen | ||
| Peter Garde | |||
| Kamera: | Lars Vestergaard | ||
| Schnitt: | Søren B. Ebbe | ||
| Musik: | Jacob Groth | ||
| Produktionsdesign: | Søren Skjaer | ||
| Kostüme: | Manon Rasmussen | ||
| Maske: | Kirsten Zäschke | ||
| Ton: | Peter Schultz | ||
| Casting: | Jette Termann | ||
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