Nach dem Tod ihrer Großmutter beginnt für eine liberale, jüdische Familie eine turbulente Zeit religiöser Selbstfindung. http://images.kino.de/flbilder/max05/mbiz05/mbiz02/z0502600/b150x150.jpg Der Tango der Rashevskis

Filmdetails

Der Tango der Rashevskis

Nach dem Tod ihrer Großmutter beginnt für eine liberale, jüdische Familie eine turbulente Zeit religiöser Selbstfindung.


Der Tango der Rashevskis
Start: 20.01.2005

Originaltitel: Le tango des Rashevski

Komödie / Drama

Belgien/Luxemburg/Frankreich 2003
Laufzeit: 100 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Hippolyte Girardot
Ludmila Mikaël
Michel Jonasz

Regie: Sam Garbarski
Verleih: Neue Visionen

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Inhalt

Bisher war die alte Dame nicht unbedingt für religiöses Wertverständnis bekannt. Jetzt aber, wo sie mit 81 Jahren das Zeitliche gesegnet hat, möchte Rosa Rashevski jüdisch traditionell bestattet werden und löst damit einen zum Teil schmerzlichen Identifikationsprozess unter ihren Nachkommen aus. Nina (Tania Garbarski) zum Beispiel möchte orthodoxer werden und unbedingt eine jüdische Familie gründen. Pech bloß, dass der Mann ihrer Träume Christ ist. Aber das kann man ja ändern. Schon leichter hat es da Ric (Rudi Rosenberg), der nur mit einer Muslimin befreundet ist.

Die originelle und eindrucksvoll bebilderte Komödie um Familienangelegenheiten und die Bedeutung von ererbten Traditionen im Zeitalter des umfassenden Wertewandels wurde in Frankreich zum großen Kinoerfolg.


Kritik

Nach dem Tod ihrer Großmutter beginnt für eine liberale, jüdische Familie eine turbulente Zeit religiöser Selbstfindung.

Großansicht Isabelle und Simon (Foto: Neue Visionen)

Isabelle und Simon (Foto: Neue Visionen)

Die Raschewskis sind eine sehr liberale jüdische Familie. Als Großmutter Rosa (Laurence Masliah) stirbt, überrascht sie damit, dass sie sich zu Lebzeiten ein Grab auf einem jüdischen Friedhof hat reservieren lassen. Und das, obwohl sie doch die Religion so sehr hasste.

Für ihre Hinterbliebenen beginnt damit eine Phase religiöser Selbstfindung, in der der Wunsch nach der Gründung einer jüdischen Familie laut wird und muslimische Freundinnen und nicht-jüdische Freunde plötzlich ins Abseits rücken.

Großansicht Ein Tänzchen zwischendurch hat noch keinem geschadet (Foto: Neue Visionen)

Ein Tänzchen zwischendurch hat noch keinem geschadet (Foto: Neue Visionen)

Romantische Identitätskrise

Warmherzige, humorvolle Familiengeschichte, in der Regisseur Sam Garbarski seine Figuren bisweilen im wahrsten Sinne des Wortes auf der Leinwand leichtfüßig tanzen lässt.

Unterstützung bekommt der luxemburgische Filmemacher dabei von der romantischen Musik von Michael Galasso, die deutlich macht, wobei es Garbarski bei der Auseinandersetzung um Vorurteile, Religion und Tradition geht: nämlich um die Liebe.

Der Tango der Rashevskis

Darsteller:  Hippolyte Girardot   als Antoine
  Ludmila Mikaël   als Isabelle
  Michel Jonasz   als Simon Rashevski
  Daniel Mesguich   als David Rashevski
  Nathan Cogan   als Dolfo
  Jonathan Zaccaï   als Jonathan Rashevski
  Tania Garbarski   als Nina
  Rudi Rosenberg   als Ric Rashevski
  Selma Kouchy   als Khadija
  Mosko Alkalai   als Shmouel
  Laurent Capelluto   als Rabin Elie
  Laurence Masliah   als Rosa
 
Regie:  Sam Garbarski  
Drehbuch:  Sam Garbarski  
  Philippe Blasband  
Produzent:  Diana Elbaum  
Koproduzent:  Denis Freyd  
  Jani Thiltges  
  Arlette Zylberberg  
Kamera:  Virginie Saint-Martin  
Schnitt:  Ludo Troch  
Musik:  Michael Galasso  
Produktionsdesign:  Véronique Sacrez  
Kostüme:  Isabelle Dickes  
  Filippa Russo  
Ton:  Thomas Gauder  
  Pascal Jasmes  
Casting:  Nathanièle Esther  

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