Originaltitel: Ladyhawke
USA 1985
Matthew Broderick
Rutger Hauer
Michelle Pfeiffer
Regie: Richard Donner
Verleih: Fox
Nachdem dem kecken Dieb Philip die Flucht aus den Kerkern von Aquila gelungen ist, wird er von den Schergen des Bischofs gejagt. Glücklicherweise eilt der Ritter Etienne Navarre zu seiner Rettung. Doch Navarres Hilfe hat ihren Preis: er verlangt von Philip, dass er ihn zurück in die Stadt führt, wo er den Bischof töten will. Auf der Reise dorthin wird Philip in tiefe Verwirrung gestürzt, als er nachts statt Navarre und dessen Falken plötzlich eine schöne Frau und einen Wolf als Gesellschaft hat...

Atmosphärische Mittelalter-Fantasy, in der Richard Donner ("Lethal Weapon") die sich liebenden Rutger Hauer und Michelle Pfeiffer aufgrund eines Fluches lange Zeit nur für wenige Minuten in der Dämmerung zusammenkommen lässt. Beiden wird die Schau gestohlen von Matthew Broderick, der kurz nach seinem Erfolg mit "War Games" hier als erfindungsreicher Dieb brilliert. Einziger Wehrmutstropfen ist der Bombast-Rock-Soundtrack, den Andrew Powell vom Alan Parsons Project unter Mitwirkung seines Chefs zu verantworten hat.
| Darsteller: | Matthew Broderick | als Philippe Gaston | |
|---|---|---|---|
| Rutger Hauer | als Etienne Navarre | ||
| Michelle Pfeiffer | als Isabeau d'Anjou | ||
| Leo McKern | als Mönch Imperius | ||
| John Wood | als Bischof von Aquila | ||
| Ken Hutchison | als Marquet | ||
| Alfred Molina | als Cezar | ||
| Giancarlo Prete | als Fornac | ||
| Loris Loddi | als Jehan | ||
| Regie: | Richard Donner | ||
| Drehbuch: | Ed Khmara | ||
| Michael Thomas | |||
| Tom Mankiewicz | |||
| David Webb Peoples | |||
| Produzent: | Lauren Shuler-Donner | ||
| Richard Donner | |||
| Kamera: | Vittorio Storaro | ||
| Schnitt: | Stuart Baird | ||
| Musik: | Andrew Powell | ||
| Produktionsdesign: | Wolf Kroeger | ||
| Ken Court | |||
| Giovanni Natalucci | |||
| Kostüme: | Nana Cecchi | ||
| Ton: | Bud Alper | ||
Von Feen, Elfen, Zentauren und anderen fantastischen Wesen. Über Filme die sind, die waren und die noch kommen werden.
"Der Herr der Ringe" hat es vorgemacht: Alle drei Folgen der erfolgreichen Trilogie wurden zur Weihnachtszeit veröffentlicht und zogen das Kinopublikum in die Kinosäle. Mit der überaus erfolgreichen Verfilmung von J.R.R. Tolkiens Romanen war klar: Fantasyfilme stehen ganz oben auf der Wunschliste des Publikums.
Doch läuteten "Die Gefährten" nicht alleine die neue Fantasy-Ära ein. Im selben Jahr kam auch das erste "Harry Potter"-Abenteuer in die deutschen Kinos und begeisterte die kleinen und großen Kinder. Vielleicht war aber auch gerade 2001 das Jahr - nach den Anschlägen in Amerika - in dem die Welt wieder mehr Fantasie brauchte. Auch die Fortsetzungen, in mehr oder minder regelmäßigen Abständen, sollten die Fans scharenweise ins Kino locken.
Während "Herr der Ringe" von 2001 bis 2003 jedes Jahr zur Weihnachtszeit die Geschichte des Rings weitererzählte, ließ sich der Zauberlehrling manchmal etwas mehr Zeit und verlegte schließlich 2005 mit "Harry Potter und der Feuerkelch" seinen Filmstart in den Sommer. Die Gründe sind unbekannt - dem Erfolg hat es aber nicht geschadet und auch der fünfte Teil startet am 12. Juli im Hochsommer.
Doch grundsätzlich nützen Fantasyfilme die Stimmung der Weihnachtszeit aus und legen ihre Kinostarttermine in die besinnliche Zeit. So kämpfte Löwe Aslan an der Seite der vier Pevensie-Kinder im Dezember 2005 um C.S. Lewis' "Narnia" und Drache Saphira flog mit "Eragon" im Dezember 2006 in die Kinos - beide Abenteuer waren ebenfalls Romanverfilmungen. Die Arbeiten an einer Fortsetzung von Narnia mit "Prinz Kaspian" haben bereits begonnen. Auch soll Christopher Paolinis "Eragon 2" seinen Weg auf die Kinoleinwand finden, allerdings gibt es dafür noch keinen Starttermin.
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