Yuki Inomata
Hans Kremer
Orlando Klaus
Regie: Marie Miyayama
Verleih: Movienet
Träume über ihre Kindheit führen die junge Japanerin Aki (Yuki Inomata) zu ihrem Elternhaus, wo sie eine deutsche Landkarte mit roter Markierung und einen unentwickelten Film entdeckt. Statt nach ihrem Studium nun auf Jobsuche zu gehen, reist sie entgegen der Bedenken ihres Freundes und der Pflegeeltern ins ferne Deutschland, um den eingezeichneten Ort zu suchen. Im ländlichen Ostallgäu hilft Elias (Orlando Klaus), die Spur ihrer leiblichen Eltern aufzunehmen.
Eine Entdeckungsreise in die Vergangenheit unternimmt eine junge Japanerin in diesem geruhsamen Debütdrama von Marie Miyayama. Sie legt eigene Familiengeheimnisse frei und gibt damit auch den Anstoß für eine deutsche Familie, ihre verschwiegene Geschichte aufzuarbeiten.
Ruhiges Drama um eine junge Japanerin auf Entdeckungsreise in ihre Vergangenheit, die sie nach Deutschland führt.
Die junge Japanerin Aki (Yuki Inomata) sollte sich eigentlich auf die Jobsuche nach dem Studium konzentrieren und mit ihrem Freund eine Zukunft aufbauen. Beim Kramen im Elternhaus findet sie jedoch eine deutsche Landkarte mit einem eingezeichneten roten Punkt darauf und einen alten Fotoapparat, in dem noch ein Film steckt, den sie entwickeln lässt.
Die alten Familienbilder wecken ihre Neugier und sie begibt sich auf eine Reise nach Deutschland, in ihre Vergangenheit. Vor Ort im ländlichen Ostallgäu hilft ihr eine einheimische Familie bei der Suche nach dem Punkt. Das läuft jedoch nicht ganz ohne Turbulenzen ab.
Marie Miyayama erzählt in ihrem Debütdrama sensibel und in ruhigen, manchmal poetischen Bildern von einer inneren Reise und wie langsam Familiengeheimnisse gelüftet werden. Mag er von Schwächen nicht frei sein, die Stärke des Films liegt im eindeutig auf der nonverbalen Ebene, den kleinen Gesten und Blickkontakten, einer Annäherung von fast zärtlicher Sprödigkeit. Auf etlichen Festivals präsentiert, wurde das Drama bereits mehrfach ausgezeichnet.
| Darsteller: | Yuki Inomata | als Aki Onodera | |
|---|---|---|---|
| Hans Kremer | als Johannes Weber | ||
| Orlando Klaus | als Elias Weber | ||
| Imke Büchel | als Erika Weber | ||
| Zora Thiessen | als Martina Weber | ||
| Toshihiro Yashiba | als Akis Vater | ||
| Mikiko Otonashi | als Akis Tante | ||
| Shinya Owada | als Akis Onkel | ||
| Yuichi Saito | als Jun Nagaoka | ||
| Toru Minegishi | als Fotoladenbesitzer | ||
| Nahoko Fort | als Akis Mutter | ||
| Regie: | Marie Miyayama | ||
| Drehbuch: | Marie Miyayama | ||
| Christoph Tomkewitsch | |||
| Produzent: | Martin Blankemeyer | ||
| Miyako Sonoki | |||
| Kamera: | Oliver Sachs | ||
| Schnitt: | Marie Miyayama | ||
| Musik: | Helmut Sinz | ||
| Casting: | Hanna Hansen | ||
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