In einer französischen Provinzstadt tauchen 1943 mit "Der Rabe" signierte anonyme Briefe auf. Opfer der Verleumdungen wird Dr. Germain (Pierre Fresnay), dessen Vergangenheit ans Licht kommt. Er beschließt, den Schuldigen zu entlarven, als ein krebskranker Patient sich wegen eines Briefs umbringt. Mehrere diffamierte Personen geraten in Verdacht. Als Germain glaubt, den Täter gefunden zu haben, findet man den wahren Schreiber, erstochen von der Mutter des Selbstmörders und mit den Beweisen seiner Untaten.
Vorbild war ein authentischer Fall aus dem Jahr 1920. Sozialpsychologische Studie und kriminalistisches Puzzle: Jeder ist verdächtig. Pointiert der Realismus des Milieus der Provinzgesellschaft, die Aufhebung von Täter/Opfer und "Gut"/"Böse" und die Leidenschaften der Personen. Meisterwerk in Lichtdramaturgie und bildmalerischer Kameraarbeit. 1944 vom Vichy-Regime als anti-französisch verboten, 1945 wegen angeblicher Deutschfreundlichkeit Vorwand für ein Arbeitsverbot für Clouzot, das 1947 aufgehoben wurde.
| Darsteller: | Pierre Fresnay | ||
|---|---|---|---|
| Pierre Larquey | |||
| Ginette Leclerc | |||
| Roger Blin | |||
| Sylvie | |||
| Regie: | Henri-Georges Clouzot | ||
| Drehbuch: | Henri-Georges Clouzot | ||
| Louis Chavance | |||
| Kamera: | Nicolas Hayer | ||
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