Heinrich George
Hilde Krahl
Siegfried Breuer
Regie: Gustav Ucicky
Verleih: Filmverl. d. Autoren
Ein gutmütiger Postmeister versorgt eine einsame Poststation. Tochter Dunja gibt dem Drängen von Rittmeister Minskij nach, folgt ihm nach St. Petersburg. Als Gerüchte zum Postmeister gelangen, will er die Wahrheit erfahren. Dunja, von Minskij getrennt, Edelmätresse und in Fähnrich Mitja verliebt, inszeniert, um den Vater zu täuschen, ein Hochzeitsfest mit Minskij. Die Täuschung gelingt, der Vater fährt beglückt zurück. Mitja wendet sich gekränkt von Dunja ab, die sich umbringt. Minskij muss ihr schwören, ihren Tod als den seiner Frau Dunja anzuzeigen.

Meisterhaftes Melodram der Ufa, nach der Novelle von Alexander Puschkin (1831). Der gutmütige, einfältige, getäuschte Postmeister war ein Höhepunkt in der Karriere von Heinrich George (1893-1946), der in russischer Kriegsgefangenschaft starb. Auf dem glänzend inszenierten Hochzeitsfest trat Eva Mattes' Mutter Margit Symo als Nackttänzerin auf. Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion 1941 verschwand der Film aus den Kinos, weil er Russen zu menschlich zeigte. Remake "Dunja" (Österreich 1955, Farbe).
| Darsteller: | Heinrich George | als Postmeister | |
|---|---|---|---|
| Hilde Krahl | als Dunja | ||
| Siegfried Breuer | als Rittmeister Minskij | ||
| Hans Holt | als Fähnrich Mitja | ||
| Ruth Hellberg | als Elisawetha | ||
| Regie: | Gustav Ucicky | ||
| Drehbuch: | Gerhard Menzel | ||
| Buchvorlage: | Alexander Puschkin | ||
| Kamera: | Hans Schneeberger | ||
| Schnitt: | Rudolf Schaad | ||
| Musik: | Willy Schmidt-Gentner | ||
Als herzensguter, naiver und tragischer Titelheld, der seine Tochter (Hilde Krahl) in "Der Postmeister" an die degenerierte...
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