Robert Zemeckis' und Tom Hanks' animierter Weihnachtsfilm um einen kleinen Jungen auf einer Reise zum Nordpol. http://images.kino.de/flbilder/max04/mbiz04/mbiz40/z0440507/b150x150.jpg Der Polarexpress

Filmdetails

Der Polarexpress

Robert Zemeckis' und Tom Hanks' animierter Weihnachtsfilm um einen kleinen Jungen auf einer Reise zum Nordpol.


Der Polarexpress
Start: 25.11.2004

Originaltitel: The Polar Express

Trickfilm / Fantasy

USA 2004
Laufzeit: 100 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Tom Hanks
Michael Jeter
Peter Scolari

Regie: Robert Zemeckis
Verleih: Warner

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(1 Bewertung)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Es gibt wohl kaum ein amerikanisches Kind, das nicht an das Märchen vom Santa Claus und seinem Rentierschlitten glaubt. Nur ein kleiner Junge liegt abends wach in seinem Bett und will es genau wissen. Er lauscht in die verschneite Nacht hinaus, ob irgendwo ein Glöckchen klingt. Doch statt des Glöckchens naht ein mächtiges Brausen, und mit quietschenden Rädern kommt die schwere Lokomotive direkt vor seinem Zimmerfenster zum Stehen. Es ist der Polarexpress, und sein freundlicher Schaffner bittet zum Zusteigen. Ziel der Reise: Der Nordpol, Heimat des Weihnachtsmannes.

Frei nach der populären Geschichte von Chris Van Allsburg schuf das Erfolgsteam Robert Zemeckis/Tom Hanks dieses komplett im Computer generierte, jedoch von echten Schauspielern vorgefertigte Familienmärchen zur Weihnachtszeit.


Kritik

Kinder, die durch Weihnachten den Zauber vom Träumen wiederfinden. Aus dieser Idee machte Chris van Allsburg einen Bestseller, "Forrest Gump"-Regisseur Robert Zemeckis einen Filmhit - in beiden Fällen ein moderner Klassiker.

Großansicht Direkt aus seinem Bett steigt der Junge ohne Namen in sein größtes Abenteuer (Foto: Warner)

Direkt aus seinem Bett steigt der Junge ohne Namen in sein größtes Abenteuer (Foto: Warner)

Die Magie von Weihnachten ist ein Geschenk, das viel wert ist, aber nichts kostet. Es ist eine Reise in eine Zeit voller Geheimnisse, in der man glauben durfte und nicht zweifeln musste. Dass es sich lohnt, sie anzutreten, ob man nun Kind ist oder es wieder sein will, erzählt Chris Van Allsburg im Weihnachtsmärchen "Der Polarexpress".

Um dieses ins Kino zu bringen, brauchte man einen Pionier, der bereits Neuland beschritten hatte, und eine technische Revolution, die Allsburgs Zauberwelt umsetzen konnte.

Robert Zemeckis, der schon Zeichentrick ("Falsches Spiel mit Roger Rabbit") und Archivmaterial ("Forrest Gump") in einen Spielfilm integrierte und zuletzt sogar einen Basketball humanisierte ("Cast Away - Verschollen"), nahm die Herausforderung an, eine Geschichte über Bescheidenheit mit großem Aufwand zu realisieren.

Großansicht Hinter dem digital animierten Schaffner lebt Tom Hanks (Foto: Warner)

Hinter dem digital animierten Schaffner lebt Tom Hanks (Foto: Warner)

Mit Pyjama und Pantoffeln

Das Verfahren, mit Hilfe eines Schauspielers Bewegung und Mimik einer virtuellen Figur so realistisch wie möglich vorzuzeichnen, wurde erstmals auf einen ganzen Film ausgedehnt. Animiert ist "Der Polarexpress" somit im Computer, belebt aber von Menschen, ihren Gesten und Gefühlen.

Und so geschieht es, dass an einem verschneiten Weihnachtsabend ein Junge durch Unglaubliches wieder seinen Glauben findet.

Ein dampfender Zug hält vor seinem Haus, nimmt ihn in Pyjamas und Pantoffeln mit zum Nordpol, zum Basislager des Weihnachtsmanns. Andere Kinder begleiten ihn und verändern sich durch diese wundersame Erfahrung.

Großansicht Hell erleuchtet gräbt sich der Polarexpress durch nächtliche Winterlandschaften (Foto: Warner)

Hell erleuchtet gräbt sich der Polarexpress durch nächtliche Winterlandschaften (Foto: Warner)

Vier mal Tom

Tom Hanks spielt den liebenswerten Schaffner, drei andere Erwachsene und sogar den Jungen. Das ist eine Seite der Magie, die andere entfaltet sich in staunenden Kinderaugen, malerischen Winterlandschaften, wärmender Geborgenheit und in Tassen heißer Schokolade, die im Zug serviert werden. In ihnen und in dieser Welt möchte man sich verlieren.

Der Polarexpress

Darsteller:  Tom Hanks   als Der kleine Held/ Vater des Jungen u.a.
  Michael Jeter   als Smokey/ Steamer
  Peter Scolari   als Der Einsame
  Nona Gaye   als Das Mädchen
  Eddie Deezen   als Der Besserwisser
  Charles Fleischer   als General der Elfen
  Chris Coppola   als Zahnloser Junge
  Julene Renee   als Rothaariges Mädchen
 
Regie:  Robert Zemeckis  
Drehbuch:  William Broyles jr.  
  Robert Zemeckis  
Produzent:  Robert Zemeckis  
  Steve Starkey  
  Gary Goetzman  
  William Teitler  
Koproduzent:  Steven J. Boyd  
Ausf. Produzent:  Tom Hanks  
  Jack Rapke  
  Chris van Allsburg  
Buchvorlage:  Chris van Allsburg  
Kamera:  Don Burgess  
  Robert Presley  
Schnitt:  Jeremiah O'Driscoll  
  R. Orlando Duenas  
Musik:  Glen Ballard  
  Alan Silvestri  
Produktionsdesign:  Rick Carter  
  Doug Chiang  
Kostüme:  Joanna Johnston  
Ton:  Randy Thom  

Hopkins als Butler für Freeman

In "Was vom Tage übrig blieb" gab Anthony Hopkins für Emma Thompson den perfekten Butler. Nun wird er Morgan Freeman in "Harry and the Butler" mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Großansicht Hopkins und Freeman drehten schon zusammen "Amistand" (Foto: Kurt Krieger)

Hopkins und Freeman drehten schon zusammen "Amistand" (Foto: Kurt Krieger)

Das Remake des dänischen Films "Harry og Kammertjeneren" erzählt die Geschichte des erfolglosen Blues-Musikers Harry, der ein klägliches Dasein in einem Güterwagen fristet.

Als er unerwartet zu Geld kommt, versucht Harry mit allen Mitteln, Ordnung in sein chaotisches Leben zu bringen. Er stellt einen britischen Butler ein, der nicht nur den Haushalt des Musikers, sondern auch seine ganze Karriere wieder in Schwung bringt.

Wann die erste Klappe zu "Harry and the Butler" fallen soll, ist noch nicht bekannt. Morgan Freeman steht momentan für das Gangsterdrama "Lucky Number Slevin" vor der Kamera. Geplant sind außerdem die Verfilmung von Nelson Mandelas Autobiografie "Long Walk to Freedom" und ein Kriegsfilm über das erste rein afroamerikanische Panzerbatallion, die "Black Panther".

Zwei 67-Jährige im Terminstress

Anthony Hopkins rast gerade als "The World's fastest Indian" durch Neuseeland. Im Sommer sollen dann die Dreharbeiten zum Ernest-Hemingway-Biopic "Papa" beginnen, in dem Hopkins die Hauptrolle übernimmt.

Bei "Harry and the Butler" gibt Steve Bing sein Regiedebüt. Der Milliardär, der zuletzt satte 80 Millionen Dollar in den "Polarexpress" steckte, will auch den neuen Film selbst finanzieren. Zuletzt machte Bing als neuer Mann an der Seite von Nicole Kidman Schlagzeilen.

Star

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Mit dem modernen Simplicissimus und uramerikanischen "Forrest Gump" schuf er eine Kinofigur von mythischen Ausmaßen, die schnell sprichwörtlich wurde...

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Der spindeldürre, hagere, mit nur wenigen wirren Haarbüscheln gesegnete und schräge, schrille und exzentrische Rollen mit Witz ausfüllende...

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