Originaltitel: The Polar Express
USA 2004
Tom Hanks
Michael Jeter
Peter Scolari
Regie: Robert Zemeckis
Verleih: Warner
Es gibt wohl kaum ein amerikanisches Kind, das nicht an das Märchen vom Santa Claus und seinem Rentierschlitten glaubt. Nur ein kleiner Junge liegt abends wach in seinem Bett und will es genau wissen. Er lauscht in die verschneite Nacht hinaus, ob irgendwo ein Glöckchen klingt. Doch statt des Glöckchens naht ein mächtiges Brausen, und mit quietschenden Rädern kommt die schwere Lokomotive direkt vor seinem Zimmerfenster zum Stehen. Es ist der Polarexpress, und sein freundlicher Schaffner bittet zum Zusteigen. Ziel der Reise: Der Nordpol, Heimat des Weihnachtsmannes.
Frei nach der populären Geschichte von Chris Van Allsburg schuf das Erfolgsteam Robert Zemeckis/Tom Hanks dieses komplett im Computer generierte, jedoch von echten Schauspielern vorgefertigte Familienmärchen zur Weihnachtszeit.
Kinder, die durch Weihnachten den Zauber vom Träumen wiederfinden. Aus dieser Idee machte Chris van Allsburg einen Bestseller, "Forrest Gump"-Regisseur Robert Zemeckis einen Filmhit - in beiden Fällen ein moderner Klassiker.
Direkt aus seinem Bett steigt der Junge ohne Namen in sein größtes Abenteuer (Foto: Warner)
Die Magie von Weihnachten ist ein Geschenk, das viel wert ist, aber nichts kostet. Es ist eine Reise in eine Zeit voller Geheimnisse, in der man glauben durfte und nicht zweifeln musste. Dass es sich lohnt, sie anzutreten, ob man nun Kind ist oder es wieder sein will, erzählt Chris Van Allsburg im Weihnachtsmärchen "Der Polarexpress".
Um dieses ins Kino zu bringen, brauchte man einen Pionier, der bereits Neuland beschritten hatte, und eine technische Revolution, die Allsburgs Zauberwelt umsetzen konnte.
Robert Zemeckis, der schon Zeichentrick ("Falsches Spiel mit Roger Rabbit") und Archivmaterial ("Forrest Gump") in einen Spielfilm integrierte und zuletzt sogar einen Basketball humanisierte ("Cast Away - Verschollen"), nahm die Herausforderung an, eine Geschichte über Bescheidenheit mit großem Aufwand zu realisieren.
Das Verfahren, mit Hilfe eines Schauspielers Bewegung und Mimik einer virtuellen Figur so realistisch wie möglich vorzuzeichnen, wurde erstmals auf einen ganzen Film ausgedehnt. Animiert ist "Der Polarexpress" somit im Computer, belebt aber von Menschen, ihren Gesten und Gefühlen.
Und so geschieht es, dass an einem verschneiten Weihnachtsabend ein Junge durch Unglaubliches wieder seinen Glauben findet.
Ein dampfender Zug hält vor seinem Haus, nimmt ihn in Pyjamas und Pantoffeln mit zum Nordpol, zum Basislager des Weihnachtsmanns. Andere Kinder begleiten ihn und verändern sich durch diese wundersame Erfahrung.
Hell erleuchtet gräbt sich der Polarexpress durch nächtliche Winterlandschaften (Foto: Warner)
Tom Hanks spielt den liebenswerten Schaffner, drei andere Erwachsene und sogar den Jungen. Das ist eine Seite der Magie, die andere entfaltet sich in staunenden Kinderaugen, malerischen Winterlandschaften, wärmender Geborgenheit und in Tassen heißer Schokolade, die im Zug serviert werden. In ihnen und in dieser Welt möchte man sich verlieren.
| Darsteller: | Tom Hanks | als Der kleine Held/ Vater des Jungen u.a. | |
|---|---|---|---|
| Michael Jeter | als Smokey/ Steamer | ||
| Peter Scolari | als Der Einsame | ||
| Nona Gaye | als Das Mädchen | ||
| Eddie Deezen | als Der Besserwisser | ||
| Charles Fleischer | als General der Elfen | ||
| Chris Coppola | als Zahnloser Junge | ||
| Julene Renee | als Rothaariges Mädchen | ||
| Regie: | Robert Zemeckis | ||
| Drehbuch: | William Broyles jr. | ||
| Robert Zemeckis | |||
| Produzent: | Robert Zemeckis | ||
| Steve Starkey | |||
| Gary Goetzman | |||
| William Teitler | |||
| Koproduzent: | Steven J. Boyd | ||
| Ausf. Produzent: | Tom Hanks | ||
| Jack Rapke | |||
| Chris van Allsburg | |||
| Buchvorlage: | Chris van Allsburg | ||
| Kamera: | Don Burgess | ||
| Robert Presley | |||
| Schnitt: | Jeremiah O'Driscoll | ||
| R. Orlando Duenas | |||
| Musik: | Glen Ballard | ||
| Alan Silvestri | |||
| Produktionsdesign: | Rick Carter | ||
| Doug Chiang | |||
| Kostüme: | Joanna Johnston | ||
| Ton: | Randy Thom | ||
In "Was vom Tage übrig blieb" gab Anthony Hopkins für Emma Thompson den perfekten Butler. Nun wird er Morgan Freeman in "Harry and the Butler" mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Das Remake des dänischen Films "Harry og Kammertjeneren" erzählt die Geschichte des erfolglosen Blues-Musikers Harry, der ein klägliches Dasein in einem Güterwagen fristet.
Als er unerwartet zu Geld kommt, versucht Harry mit allen Mitteln, Ordnung in sein chaotisches Leben zu bringen. Er stellt einen britischen Butler ein, der nicht nur den Haushalt des Musikers, sondern auch seine ganze Karriere wieder in Schwung bringt.
Wann die erste Klappe zu "Harry and the Butler" fallen soll, ist noch nicht bekannt. Morgan Freeman steht momentan für das Gangsterdrama "Lucky Number Slevin" vor der Kamera. Geplant sind außerdem die Verfilmung von Nelson Mandelas Autobiografie "Long Walk to Freedom" und ein Kriegsfilm über das erste rein afroamerikanische Panzerbatallion, die "Black Panther".
Anthony Hopkins rast gerade als "The World's fastest Indian" durch Neuseeland. Im Sommer sollen dann die Dreharbeiten zum Ernest-Hemingway-Biopic "Papa" beginnen, in dem Hopkins die Hauptrolle übernimmt.
Bei "Harry and the Butler" gibt Steve Bing sein Regiedebüt. Der Milliardär, der zuletzt satte 80 Millionen Dollar in den "Polarexpress" steckte, will auch den neuen Film selbst finanzieren. Zuletzt machte Bing als neuer Mann an der Seite von Nicole Kidman Schlagzeilen.
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