Originaltitel: The Godfather
USA 1972
Marlon Brando
Al Pacino
James Caan
Regie: Francis Ford Coppola
Verleih: Paramount
Mafiapate Don Vito Corleone bereitet seine Pensionierung vor. Die Nachfolge ist geregelt, Sohn Sonny soll die Familiengeschäfte erben, während der bürgerlich veranlagte Michael eine Laufbahn als Jurist an der Seite von WASP-Gattin Kay anstrebt. Doch als Don Vito auf offener Straße niedergeschossen wird und Sonny einem Mordanschlag zum Opfer fällt, kommt alles ganz anders. Michael sieht sich plötzlich in der Verantwortung, reagiert zur allgemeinen Überraschung wie ein abgebrühter Killer und empfiehlt sich als künftiger Herrscher des Imperiums.

Brilliant inszenierte, mit drei Stunden Laufzeit keine Sekunde zu lange Gangsteroper von Francis Ford Coppola, der sich mit diesem Meisterwerk sowie dem zwei Jahre später entstandenen, keinen Deut schlechteren Sequel als das kreative Mastermind unter Hollywoods Erneuerern empfahl. Aus der exzellenten Besetzung ragt neben dem jungen Al Pacino insbesondere Marlon Brando heraus, der für seine Darstellung des Titelhelden mit dem Oscar ausgezeichnet wurde (ebenso wie Film und Buch). In den USA spielte der Film die (damals noch) astronomische Summe von 133 Mio. Dollar ein.
| Darsteller: | Marlon Brando | als Don Vito Corleone | |
|---|---|---|---|
| Al Pacino | als Michael Corleone | ||
| James Caan | als Sonny Corleone | ||
| Robert Duvall | als Tom Hagen | ||
| Richard S. Castellano | als Peter Clemenza | ||
| Sterling Hayden | als Capt. McCluskey | ||
| John Marley | als Jack Woltz | ||
| Richard Conte | als Banzini | ||
| Diane Keaton | als Kay Adams | ||
| Al Lettieri | als Sollozzo | ||
| Abe Vigoda | als Sal Tessio | ||
| Talia Shire | als Connie Corleone | ||
| Gianni Russo | als Carlo Rizzi | ||
| John Cazale | als Fredo Corleone | ||
| Al Martino | als Johnny Fontane | ||
| Morgana King | als Mama | ||
| Simonetta Stefanelli | als Apollonia | ||
| Rudy Bond | als Cuneo | ||
| Richard Bright | als Al Neri | ||
| Alex Rocco | als Moe Greene | ||
| Regie: | Francis Ford Coppola | ||
| Drehbuch: | Francis Ford Coppola | ||
| Mario Puzo | |||
| Produzent: | Albert S. Ruddy | ||
| Buchvorlage: | Mario Puzo | ||
| Kamera: | Gordon Willis | ||
| Schnitt: | William Reynolds | ||
| Peter Zinner | |||
| Marc Laub | |||
| Murray Solomon | |||
| Musik: | Nino Rota | ||
| Produktionsdesign: | Warren Clymer | ||
| Dean Tavoularis | |||
| Kostüme: | Anna Hill Johnstone | ||
Für den einstigen "Grease"-Star wäre das eine geniale Rolle.
John Travolta ist im Gespräch für die Hauptrolle im Biopic "Gotti", einem Film über den berühmten Mafipaten John Gotti. Wie die Produktionsfirma Fiore Films gegenüber Entertainment Weekly erklärt, komme für diesen Part einzig und allein John Travolta in Frage:
"Wir würden ihn sehr gern engagieren", so ein Sprecher. "Er ist ein grandioser Schauspieler. John Gotti war eine Ikone - Und das ist Travolta auch. Die Menschen haben von den Gottis ein ganz bestimmtes Bild, die Familie ist eben total bekannt. Um John Gotti zu spielen, reicht es daher nicht, einen guten Schauspieler abzugeben - man muss bombastisch sein."
Der Film soll sich über drei Generationen der Familie Gotti erstrecken und aus der Sicht von Sohn John A. Gotti erzählt werden. Als Regisseur wird Nick Cassavetes gehandelt. Die Rolle des Sohnes geht möglicherweise an James Franco. Der Drehbeginn für das Mafiaepos, das als eine Art zweiter "Pate" aufgezogen werden soll, ist für kommenden Sommer angesetzt.
John Gotti war eine der schillerndsten Figuren des organisierten Verbrechens in den vergangenen 50 Jahren. Zahlreiche Anklagen, aus denen er sich dank hervorragender Anwälte stets herauswinden konnte, machten ihn nach Al Capone zu einem der berühmtesten Mitglieder der Cosa Nostra.
Man nannte Gotti auch "Dapper Don", was soviel wie "gut gekleideter Herr" bedeutet und auf Gottis Angewohnheit, in der Öffentlichkeit stets im perfekten Maßanzug zu erscheinen, zurückgeht. Er war der erste Mafiapate, der es im großen Stil in die Medien schaffte und mit seinen Auftritten für Rundumberichterstattung, Kolumnen, Titelblätter und Fernsehsendungen sorgte. Gotti wurde neben allerhand anderen Schandtaten des 13-fachen Mordes beschuldigt.
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