Turbulente mit einer Menge Slapstick und Spezialeffekten angereicherte Adaption einer Sixties-SF-Fernsehserie. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz27/z0227057/b150x150.jpg Der Onkel vom Mars

Filmdetails

Der Onkel vom Mars

Turbulente mit einer Menge Slapstick und Spezialeffekten angereicherte Adaption einer Sixties-SF-Fernsehserie.


Der Onkel vom Mars
Start: 20.05.1999

Originaltitel: My Favorite Martian

Komödie / Science Fiction

USA 1999
Laufzeit: 93 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Christopher Lloyd
Jeff Daniels
Elizabeth Hurley

Regie: Donald M. Petrie
Verleih: Buena Vista

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Action
Humor
Romantik
Spannung
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Besucher-
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lau

Inhalt

Der arbeitslose TV-Journalist Tim O'Hara traut seinen Augen nicht, als er Zeuge einer Ufo-Bruchlandung wird. Der gestrandete Außerirdische nimmt alsbald menschliche Form an und quartiert sich als Onkel Martin bei Tim ein. Die beiden werden zu besten Freunden und wollen das Raumschiff reparieren, damit Martin nach Hause zurückkehren kann. Als hinderlich erweisen sich dabei Männer in Schwarz.


Kritik

Der Onkel vom Mars

Aus alt mach neu - ein Hollywood-Trend, der nicht abreißen will. Nach "Star Trek" und "Lost In Space" wurde nun mit "Mein Onkel vom Mars" eine weitere Science-fiction-Fersehserie der 60er Jahre für die große Leinwand adaptiert. Christopher Lloyd muß in der einst von Ray Walston gespielten Titelrolle des liebenswerten Außerirdischen allerdings nicht zurück in die Zukunft, sondern auf seinen Heimatplanten Mars gelangen. "Dumm und Dümmer"-Spezialist Jeff Daniels mimt den Erdling, der dem exzentrischen Außerirdischen bei dieser Mission behilflich ist. In erster Linie peilt die mit Spezialeffekten im Stile von "Men In Black" aufgepeppte Disneykomödie Babyboomer im Nostalgiefieber und ein sehr junges Publikum an. Am amerikanischen Boxoffice geht die Rechnung zumindest bedingt auf.

Der arbeitslose TV-Journalist Tim O'Hara traut seinen Augen nicht, als er Zeuge einer Ufo-Bruchlandung wird. Der gestrandete Außerirdische nimmt alsbald menschliche Form, abgesehen von zwei einfahrbaren Kopfantennen, an und quartiert sich ungebetener Weise beim nichtsahnenden Tim ein. Nach kurzer, jedoch turbulenter Kennenlernphase werden die beiden zu besten Freunden, und es gilt das Raumschiff von "Onkel Martin" zu reparieren, damit er nach Hause zurückkehren kann. Als hinderlich erweisen sich dabei schwarzgekleidete Sicherheitsbeamten, was in einer unterhaltsam-actionreichen Fluchtfahrt der beiden auf Miniaturformat geschrumpften Häscher durchs Kanalisationssystem gipfelt, die in einer Toilette mit ekliger Zugabe endet. Während sich Onkel Martin zwar auch für die Damenwelt interessiert und ihm ein kurzer Flirt mit einer Nachbarin gegönnt wird, ist es Tim, der gleich von zwei Damen umschwirrt wird: von der braven Kamerafrau Lizzie (unscheinbar: Daryl Hannah) und der biestigen Fersehmoderatorin Brace (Elizabeth Hurley ist sich nicht zu schade, in die Rolle der unsympathischen Quenglerin zu schlüpfen), die sich tatsächlich lediglich für seine Videoaufnahmen des marsianischen "Verwandten" interessiert.

Regisseur Donald Petrie ("Der dritte Frühling") inszenierte den slapstickangereicherten Spaß im Stile einer ausgedehnten Sitcom mit beachtlich gelungenen Effekten. So kommt man vor allem in den Genuß von Martins silbernem Raumanzug Zoot, der spricht, schäkert, das Tanz(hosen)bein schwingt und dem in der Sidekick-Rolle die besten Onelinern auf den, ähem, Leib geschrieben wurden. In der Slapstick-Abteilung wird Tim kurzfristig mit marsianischen Fangarmen ausgestattet, und Onkel Martin fällt aufgrund einer Depression buchstäblich auseinander. Des weiteren wartet diese familienfreundliche Adaption mit den üblichen Komödien- und Actionelementen auf, die allesamt durchaus Unterhaltungspotential besitzen. Fraglich ist nur, inwiefern sich dieser Besucher vom Mars gegen die Starpower-Schwergewichte made in Hollywood durchsetzen können wird, wenn er im Frühsommer u. a. gegen Robert De Niro in "Reine Nervensache" und "Die Mumie" antritt. ara.

Der Onkel vom Mars

Darsteller:  Christopher Lloyd   als Onkel Martin
  Jeff Daniels   als Tim O'Hara
  Elizabeth Hurley   als Brace Channing
  Daryl Hannah   als Lizzie
  Wallace Shawn   als Dr. Edward Coleye
  Christine Ebersole   als Lorelei Brown
  Michael Lerner   als Mr. Channing
  Ray Walston   als Armitan
 
Regie:  Donald M. Petrie  
Drehbuch:  Sherri Stoner  
  Deanna Oliver  
Produzent:  Jerry Leider  
  Robert Shapiro  
  Marc Toberoff  
Ausf. Produzent:  Barry Bernardi  
Kamera:  Thomas E. Ackerman  
Schnitt:  Malcolm Campbell  
Musik:  John Debney  
  Danny Elfman  
Produktionsdesign:  Sandy Veneziano  
  Chris Burian-Mohr  
Kostüme:  Hope Hanafin  
Ton:  Robert Anderson jr.  

Star

Christopher Lloyd

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Star

Jeff Daniels

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