Originaltitel: Charlie Wilson's War
USA 2007
Tom Hanks
Amy Adams
Julia Roberts
Regie: Mike Nichols
Verleih: Universal
Kongressabgeordneter Charlie Wilson (Tom Hanks) gilt als sorgloser Playboy, hinter dessen Fassade sich jedoch ein genialer Verstand verbirgt. Anfang der 1980er Jahre rät ihm seine enge Vertraute, die Texanerin Joanne Herring (Julia Roberts), sich im Geheimen für den afghanischen Widerstand gegen die einmarschierten Russen zu engagieren. Mit dem abtrünnigen CIA-Agenten Gust (Philip Seymour Hoffman) reisen sie um die Welt, um die Rote Armee zu vertreiben.
Schlaue und geistreiche Erwachsenenunterhaltung verheißt der mit diversen Oscargewinnern edel besetzte Spionagethriller, den Altmeister Mike Nichols ("Catch 22", "Hautnah") gewohnt bissig und ironisch in Szene setzt. Ein amüsanter Blick auf historisch verbürgte Hinterhofdiplomatie.
Intelligente, auf Tatsachen basierende Satire über einen kleinen US-Kongressabgeordneten, der die große Rote Armee aus Afghanistan vertrieb.
Charlie Wilson (Tom Hanks) ist eine Legende in Washington, weil er das Leben eines Abgeordneten und das eines Playboys in Einklang bringt. Doch seine größte Leistung bewirkt er im Verborgenen.
Mit Hilfe eines CIA-Agenten treibt er das kleine Geheimdienstbudget zur Unterstützung der Mudschahedin im Kampf gegen die Sowjets in gewaltige Höhen. Doch damit sät er die Saat, aus der in Afghanistan Amerikas erbittertste Feinde keimen werden.
Wie schon in "Mit aller Macht - Primary Colors" gelingt Mike Nichols mit einer Adaption eines Sachbuchbestsellers eine Satire, die unterhaltsam die Mechanismen und Fallstricke der Politik zeigt.
Vor und hinter der Kamera mit Qualität besetzt, kann sich der Regisseur auf Aaron Sorkins witziges, intelligentes Drehbuch sowie auf Tom Hanks als Sympathieträger stützen, während Philip Seymour Hoffmans zynisch-kritische Stimme Heroisierung verhindert.
| Darsteller: | Tom Hanks | als Charlie Wilson | |
|---|---|---|---|
| Amy Adams | als Bonnie Bach | ||
| Julia Roberts | als Joanne Herring | ||
| Philip Seymour Hoffman | als Gust Avrakotos | ||
| Rachel Nichols | als Suzanne | ||
| Erick Avari | als Avi Perlman | ||
| Mayte Garcia | als Carol Shannon | ||
| Cyia Batten | als Stacy | ||
| Om Puri | als General Zia-Ul-Haq | ||
| Spencer Garrett | als Kongressmitglied Davis | ||
| Maulik Pancholy | als Hassan | ||
| Regie: | Mike Nichols | ||
| Drehbuch: | Aaron Sorkin | ||
| Produzent: | Gary Goetzman | ||
| Tom Hanks | |||
| Koproduzent: | Mike Haley | ||
| Ausf. Produzent: | Celia D. Costas | ||
| Ryan Kavanaugh | |||
| Jeff Skoll | |||
| Buchvorlage: | George Crile | ||
| Kamera: | Stephen Goldblatt | ||
| Schnitt: | John Bloom | ||
| Antonia van Drimmelen | |||
| Musik: | James Newton Howard | ||
| Produktionsdesign: | Victor Kempster | ||
| Kostüme: | Albert Wolsky | ||
| Casting: | Ellen Lewis | ||
Ein Mann in der Lebenskrise fäng von vorn an.
So lange es mit der nächsten Dan-Brown-Verfilmung nicht weiter geht, wird Tom Hanks eben selbst aktiv: Demnächst dreht der Star aus "Philadelphia" und "Forrest Gump" seinen eigenen Film: die Komödie "Larry Crown". Hanks schrieb das Drehbuch und wird Hauptrolle sowie Regie selbst übernehmen. Als Partnerin ist Julia Roberts vorgesehen, mit der Hanks schon in der Satire "Der Krieg des Charlie Wilson" äußerst überzeugend spielte.
Über den Inhalt von "Larry Crown" ist bis jetzt nur so viel bekannt: Es geht um einen Mann, der gezwungen ist, in der Mitte seines Lebens noch mal ganz von vorn zu beginnen. Der Dreh soll Mitte April starten.
Für Oscar-Preisträger Tom Hanks ist dies nicht der erste Ausflug ins Regiegeschäft: Schon 1996 lieferte er mit "That Thing You Do!" eine charmante Komödie um den kometenhaften Aufstieg einer Garagenband. Damals waren Liv Tyler und Tom Everett Scott mit an Bord. Seit dem drehte Hanks einen Film nach dem anderen.
In den letzten Jahren machte er vor allem mit seinem Auftritt als Symbolologe Robert Langdon in "The Da Vinci Code - Sakrileg" und "Illuminati" von sich reden. Diese Rolle ist Tom Hanks so lieb geworden, dass er die nächste Verfilmung von Browns neuestem Roman "Das verlorene Symbol" gar nicht erwarten kann: "Wenn das Buch verfilmt werden sollte, wäre ich gern dabei und ich hoffe, dass man mich fragt."
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