Regie: Stefan Aust, ...
Verleih: Filmverl. d. Autoren
1980 kandidiert Franz Josef Strauß gegen Helmut Schmidt für das Amt des Regierungschefs der Bundesrepublik Deutschland. Um diese ihrer Ansicht nach Horrorvision zu verhindern, inszenierte die erste Garde deutscher Autorenfilmer einen Episodenfilm, der den "Kandidaten" "entlarven" soll - vor allem durch das Zitieren von Reden, mit denen er im Laufe seiner politischen Karriere an die Öffentlichkeit trat.

Was Michael Moore 2004 mit "Fahrenheit 9/11" anstrebt, darum bemühten sich bereits Volker Schlöndorff, Stefan Aust, Alexander von Eschwege und Alexander Kluge im Jahr 1980: Die Wahl des Regierungschefs mit einem Film zu beeinflussen bzw. zu verhindern. In einer Kollektivarbeit setzten sich die deutschen Autorenfilmer mit der Kanzlerkandidatur von Franz Josef Strauß auseinander. Anhand seines Werdegangs, seiner Beziehung zur Bundesrepublik und seinen Affären gelang es den Regisseuren, gleichzeitig ein Bild zur Lage der Nation zu zeichnen.
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