Originaltitel: The Uninvited
USA/Kanada 2009
Emily Browning
Elizabeth Banks
Arielle Kebbel
Regie: Charles Guard, ...
Verleih: Paramount
Nach dem tragischen Feuertod ihrer Mutter war Anna (Emily Browning) längere Zeit im Krankenhaus. Als sie nach ihrer Genesung nach Hause zu ihrer Schwester Alex (Arielle Kebbel) und ihrem Vater (David Strathairn) zurückkehrt, muss sie feststellen, dass sich dieser mit Rachel (Elizabeth Banks) verlobt hat - der Pflegerin ihrer Mutter. Rasch entdeckt Anna deren unlautere Absichten, stößt aber auf taube Ohren. Derweil wird sie von geisterhaften Erscheinungen heimgesucht.
Hochklassiges Remake des koreanischen Horrorhits "A Tale of Two Sisters", in dem die Guard-Brothers, die zuvor mit Kurzfilmen auf sich aufmerksam machten, ein psychologisch überzeugendes Spielfilmdebüt aus dem kreuzunheimlichen Reich der Geister und Schatten abliefern.
Lust auf schlaflose Nächte, auf ein Duell netter Mädchen mit Geistern und einer unberechenbaren Stiefmutter?
Im Jahr 2004 ging "A Tale of Two Sisters" um die Welt, jetzt legt Hollywood die Neuverfilmung dieses südkoreanischen Schockers nach. Mit attraktiven Jungstars und gleicher Terrorqualität. Ein Neuanfang eröffnet die Geschichte einer Familientragödie, die eine blutige Fortsetzung bekommt. Nach dem Tod ihrer Mutter, die bei einem vermeintlichen Unglück verbrannte, und dem Aufenthalt in einer psychiatrischen Anstalt kehrt die traumatisierte Anna (Emily Browning) nach Hause zurück.
Dort erwartet sie ihre geliebte Schwester Alex (Arielle Kebbel), aber auch Rachel (Elizabeth Banks), die verhasste Pflegerin ihrer Mutter, mit der sich ihr Vater inzwischen verlobt hat. Doch die Mädchen trauen Rachel nicht. Als Anna plötzlich nächtlichen Besuch von einem Geist bekommt, der sie vor Rachel zu warnen scheint, wandelt sich ihr Misstrauen in Angst.
Aufgewühlt kramen die Schwestern in Rachels Sachen und ihrer Vergangenheit, machen eine Entdeckung, die zu einem Kampf auf Leben und Tod führt - zwischen den Schwestern und ihrer zukünftigen Stiefmutter. Knarzende Korridore, gruselige Erscheinungen, die sich im Dunkeln materialisieren, Visionen von Toten, die möglicherweise helfen, vielleicht aber auch vernichten wollen - gespenstisch geht es zu in diesem atmosphärischen Thriller mit horrorerfahrenen Jungstars.
Emily Browning überlebte den "Fluch von Darkness Falls", Arielle Kebbel bekämpfte den Spuk von "The Grudge 2". Wenn sich geballte jugendliche Frauenpower rüstet, wird's ungemütlich für böse Stiefmütter und unheimliche Besucher.
| Darsteller: | Emily Browning | als Anna | |
|---|---|---|---|
| Elizabeth Banks | als Rachael | ||
| Arielle Kebbel | als Alex | ||
| David Strathairn | als Steven | ||
| Maya Massar | als Mom | ||
| Dean Paul Gibson | als Dr. Silberling | ||
| Kevin McNulty | als Sheriff Emery | ||
| Jesse Moss | als Matt | ||
| Regie: | Charles Guard | ||
| Thomas Guard | |||
| Drehbuch: | Craig Rosenberg | ||
| Doug Miro | |||
| Carlo Bernard | |||
| Produzent: | Walter F. Parkes | ||
| Laurie MacDonald | |||
| Roy Lee | |||
| Ausf. Produzent: | Michael Grillo | ||
| Doug Davison | |||
| Ivan Reitman | |||
| Tom Pollock | |||
| Kamera: | Dan Landin | ||
| Schnitt: | Christian Wagner | ||
| Jim Page | |||
| Musik: | Christopher Young | ||
| Produktionsdesign: | Andrew Menzies | ||
| Kostüme: | Trish Keating | ||
"This! Is! Sparta!"So brüllte Gerard Butler als König Leonidas in einem unvergesslichen Kinomoment den übermächtigen Persern entgegen.
In "Sucker Punch" von "300"-Macher Zack Snyder geht Emily Browning (2.v.l.) durch die Psycho-Hölle (Foto: Warner / Entertainment Weekly)
Großen Anteil am Erfolg des Schlachenspektakels "300" hatte dabei Regisseur Zack Snyder, der den Kult-Comic von Frank Miller in faszinierende Bilder von monochromatischer Bedrohlichkeit und mythischer Schönheit fasste.
Diesen typischen Look hat Zack Snyder nun auch in seinem neuen Werk "Sucker Punch" beibehalten, wie das erste Motiv aus dem Film zeigt, das im US-Magazin Entertainment Weekly erschien.
Diesmal entsteht die fantastische Welt allerdings im Kopf der Patientin einer Irrenanstalt in den 50er-Jahren. Eine junge Frau, Spitzname Babydoll, wird von ihrem Stiefvater dort eingeliefert. Er will, dass an Babydolls Gehirn in fünf Tagen eine Lobotomie vorgenommen wird. Von der operativen Trennung der Verbindung von linker und rechter Gehirnhälfte versprachen sich einige skrupellose Ärzte damals Hilfe bei sogenannten "hoffnungslosen Fällen". Vor dieser Bedrohung flüchtet sich Babydoll in eine Fantasiewelt, in der sie ihren Ausbruch plant. Dazu muss sie fünf Gegenstände stehlen, bevor sie ein ekelhafter Fiesling zu entjungfern droht.
Einmal mehr also ein heftiger Stoff, den sich Zack Snyder da für "Sucker Punch" vorgenommen hat. Allerdings bietet die Traumwelt eines psychisch angegriffenen Menschen natürlich für einen Regisseur großartige kreative Möglichkeiten - siehe von "Psycho" über "Shining", "12 Monkeys" oder "Fight Club" bis zuletzt "Shutter Island".
Als Hauptdarstellerin schickt Zack Snyder dabei Emily Browning (vorne links) in die geistige Hölle. Die 22-Jährige war unter anderem in "Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse" und "Der Fluch der 2 Schwestern" zu sehen. Mit Vanessa Hudgens aus "High School Musical" ist zudem ein echter Shootingstar an Bord, auch "Donnie Darko"-Schönheit Jena Malone und "Candy"-Girl Abbie Cornish sind mit von der Partie.
In den deutschen Kinos ist "Sucker Punch" ab 31. März 2011 zu erleben.
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