Seit sie als Kind die Kometennacht im Jahre 1910, als der Halleysche Komet vorüber zog, erlebte, ist Elisabeth Hollreiser traumatisiert. Auch heute, kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs, leidet die in einem Obdachlosenlager beschäftigte Sozialarbeiterin immer noch unter Angstzuständen und Depressionen. Desillusioniert tut sie ihren Job, bis die Begegnung mit zwei engelsgleichen Flüchtlingen und die Beschäftigung mit dem Christentum sie zu einem besseren Menschen machen.
Harald Braun versuchte sich hier phasenweise an fast schon surrealistisch anmutenden, alptraumhaften Szenen, die von Kameramann Richard Angst (sic!) adäquat umgesetzt wurden. In der Hauptrolle glänzt Maria Wimmer als verbitterte Frau, hervorragend unterstützt von Gisela Uhlen, Dieter Borsche und Werner Krauß. Das verschrobene Drama mit christlicher Botschaft bietet aber letztlich nicht genügend Unterhaltungswert, um ein breites Publikum zu erreichen.
| Darsteller: | Maria Wimmer | ||
|---|---|---|---|
| Gisela Uhlen | |||
| Dieter Borsche | |||
| Werner Krauß | |||
| Paul Dahlke | |||
| Bernhard Wicki | als Otto | ||
| Regie: | Harald Braun | ||
| Drehbuch: | Harald Braun | ||
| Herbert Witt | |||
| Produzent: | Jacob Geis | ||
| Kamera: | Richard Angst | ||
| Schnitt: | Claus von Boro | ||
| Musik: | Werner Eisbrenner | ||
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