Originaltitel: The Exorcist
USA 1973
Linda Blair
Ellen Burstyn
Max von Sydow
Regie: William Friedkin
Verleih: Warner
Regan MacNeill, zwölfjährige Tochter der berühmten Filmschauspielerin Chris MacNeill, leidet seit kurzem unter hysterischen, von heftigen Krämpfen begleiteten Wutausbrüchen. Als die versammelte, hochdotierte Ärzteschar Hilflosigkeit demonstriert und die Anfälle eskalieren, sucht Mutter MacNeill die Hilfe katholischer Geistlicher. Zwei herbeieilende Jesuitenpater diagnostizieren teuflische Besessenheit und verschreiben dem Teenager einen klassischen Exorzismus. Der alte Kampf zwischen Gut und Böse entbricht.

Perfekt inszenierte Gruselmaschine, die im Verbund mit "Der Weiße Hai" und "The Texas Chainsaw Massacre" Hollywoods Horrorboom in den 70ern erst ermöglichte. "French Connection"-Regisseur William Friedkin verwandelt die Literaturvorlage des Jesuitenschülers William Peter Blatty in einen kongenialen Alptraum aus düsterer Bedrohung, clever zusammengestrickter Religionsmystik und purem Schock, der besonders unter Zusehern mit traditionell-christlichem Weltbild seine Wirkung selten verfehlt. Gefolgt von zwei Sequels, die diesem Klassiker nicht im entferntesten das Wasser reichen.
| Darsteller: | Linda Blair | als Regan MacNeill | |
|---|---|---|---|
| Ellen Burstyn | als Chris MacNeill | ||
| Max von Sydow | als Pater Merrin | ||
| Lee J. Cobb | als Lieutenant Kinderman | ||
| Kitty Winn | als Sharon | ||
| Jack MacGowran | als Burke Dennings | ||
| Jason Miller | als Pater Damien Karras | ||
| Rudolf Schündler | als Karl | ||
| Barton Heyman | als Dr. Klein | ||
| Peter Masterson | als Dr. Barringer | ||
| Arthur Storch | als Psychiater | ||
| Donna Mitchell | als Mary Jo Perrin | ||
| Roy Cooper | als Jesuit Dean | ||
| Reverend William O'Malley | als Pater Dyer | ||
| Regie: | William Friedkin | ||
| Drehbuch: | William Peter Blatty | ||
| Produzent: | William Peter Blatty | ||
| Noel Marshall | |||
| Buchvorlage: | William Peter Blatty | ||
| Kamera: | Owen Roizman | ||
| Billy Williams | |||
| Schnitt: | Norman Gay | ||
| Jordan Leondopoulos | |||
| Evan Lottman | |||
| Bud Smith | |||
| Musik: | Krzysztof Penderecki | ||
| Hans Werner Henze | |||
| Anton Webern | |||
| Jack Nitzsche | |||
| Ton: | Robert Knudson | ||
| Chris Newman | |||
Merkwürdige Auffassung von Kunst.
Sind angeblich besonders erhaltenswert: "Star Wars: Das Imperium schlägt zurück" und "Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug" (Foto: Fox / Paramount)
25 Werke, die älter als 10 Jahre sind, nimmt die Nationalbibliothek des US-Kongresses jährlich in ihre Liste besonders erhaltenswerter amerikanischer Filme auf, die damit nun 540 Einträge aufweist. Unter den Neuzugängen sind mit "Das Imperium schlägt zurück", "Saturday Night Fever" und "Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug" einige Filme, die man eher nicht erwartet hätte.
Letzteres Werk ist natürlich ein Tribut an den kürzlich verstorbenen Darsteller Leslie Nielsen, auch Regisseur Blake Edwards bekam mit der Aufnahme von "Der rosarote Panther" eine postume Ehrung. Warum aber Schmalzlocke John Travolta derart geadelt wurde, nimmt schon Wunder. Auch der zweite "Krieg der Sterne"-Film ist zwar ein Stück Popkultur, aber ob er gleich in die Nationalbibliothek gehört?
Mit "Der Exorzist", "Die Unbestechlichen" und "Malcolm X" sind aber auch Filme mit hohem künstlerischen und gesellschaftspolitischem Niveau unter den Neuzugängen 2010.
Seit 1988 erfasst das National Film Preservation Board wichtige Werke, neben Spielfilmen auch Dokumentationen, Kurz- und Experimentalfilme. Am berühmtesten ist dabei der Amateurfilm vom Attentat auf John F. Kennedy.
Nach einigen prägenden Filmen wurde Ellen Burstyn mit ihrem sanften Gesicht, der sanften Stimme und dem zur Fülligkeit neigenden Körper in...
Sein unverwechselbar nordisches, hohes, kantiges Gesicht mit dem suchenden, ernsten und oft gepeinigt wirkenden Blick machten den 1929...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.