Kriminalfilm / Action http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz33/z0333517/b150x150.jpg Der eiskalte Engel

Filmdetails

Der eiskalte Engel


Der eiskalte Engel
Start: 27.05.1993

Originaltitel: Le samourai

Kriminalfilm / Action

Frankreich/Italien 1967
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Alain Delon
Nathalie Delon
François Périer

Regie: Jean-Pierre Melville
Verleih: Studiocanal

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Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Jeff ist ein bezahlter Killer, der seine Aufträge mit eiskalter Präzision und ohne Aufhebens ausführt. Die Schlinge zieht sich langsam zu, als ein Polizeiinspektor kompromißlos Jagd auf Jeff macht. Mit der gleichen Konsequenz, mit der er andere tötete, geht der eiskalte Engel bei seinem letzten Auftrag selber in den Tod.


Kritik

Der eiskalte Engel

Jean-Pierre Melvilles aufs höchste stilisiertes Meisterwerk kommt wieder in die Kinos. Nach dem Vorbild der US-Gangsterfilme mit James Cagney und Humphrey Bogart inszenierte er diesen unbeirrbar konsequenten Klassiker, in dem Alain Delon eine seiner allerbesten Rollen spielte.

Der eiskalte Engel

Darsteller:  Alain Delon   als Jeff Costello
  Nathalie Delon   als Jane
  François Périer   als Kommissar
  Cathie Rosier   als Valérie
  Cathérine Jourdan   als Mädchen im Vestibül
  Michel Boisrond   als Wiener
  Jacques Leroy   als Killer
  Jean-Pierre Posier   als Olivier Rey
  Robert Favart   als Barkeeper
  Carlo Nell  
  André Thorent  
  Georges Casati  
 
Regie:  Jean-Pierre Melville  
Drehbuch:  Jean-Pierre Melville  
Produzent:  Eugene Lepicier  
Kamera:  Henri Decaë  
  Jean Charvein  
Schnitt:  Monique Bonnot  
  Yolande Maurette  
Musik:  François de Roubaix  

Delon legt Coppola rein

"Sofia, gräm disch nischt!": Der diskrete Charme der französischen Bourgeoisie hat bei Amerikanern noch nie funktioniert.

Großansicht "Freedom Fries" sind von der Speisekarte erst mal gestrichen: Sofia Coppola (Foto: Kurt Krieger)

"Freedom Fries" sind von der Speisekarte erst mal gestrichen: Sofia Coppola (Foto: Kurt Krieger)

Französischer Humor: Sofia Coppola dürfte für diese Variante des Scherzetreibens momentan nichts übrig haben. Denn die Art und Weise, in der die Regisseurin reingelegt wurde, hat mit augenzwinkernden Späßchen nichts zu tun.

Aufs Korn genommen wurde die Oscar-Gewinnerin, die derzeit in Frankreich dreht, von niemand Geringerem als Alain Delon. Wie jetzt bekannt wurde, wollte Coppola den mittlerweile 69-Jährigen für ihr "Marie-Antoinette"-Projekt als Darsteller von König Louis XV. gewinnen. Der französische Charmebolzen hatte ihr daraufhin mitgeteilt, dass er das Angebot akzeptieren würde und lud sie für nähere Gespräche zu einer Theateraufführung mit ihm ein.

Französische Mogelpackung

Als Coppola nach dem Stück hinter die Bühne kam, warteten bereits zwei Fotografen auf sie. Nachdem sie ihre Aufnahmen von den zwei Filmberühmtheiten gemacht hatten, gingen Delon und Coppola gemeinsam Abendessen.

Das böse Erwachen sollte schließlich am nächsten Morgen kommen. Mehrere Zeitungen hatten die Fotos gedruckt und titelten mit der Schlagzeile, dass Delon den Part des Monarchen ausgeschlagen hatte. Sein Argument: Er könne keine Rolle spielen, in der er eine Perücke tragen müsse. Allerdings würde er jederzeit in einem zeitgenössischen Film der Amerikanerin spielen.

Allem Anschein nach hatte der eiskalte Engel den gesamten Abend inszeniert, um sich zurück ins Rampenlicht zu bringen. Coppola ist noch immer stinksauer. Die verschmähte Königsrolle hat mittlerweile Rip Torn angenommen.

Star

Alain Delon

Als "Der eiskalte Engel" in dem gleichnamigen stilbildenden Film noir von Jean-Pierre Melville ging der 1935 in Paris geborene Alain Delon in die...

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