Kurz nach Anbruch der Dämmerung: Die Straßen der Großstadt sind wenig belebt, das Nachtleben hat noch nicht begonnen. Sein Weg führt den BWL-Studenten Volker Herbst durch eine verwinkelte Einkaufspassage. Es ist still und menschenleer. Vertieft in ein Handygespräch merkt der junge Mann nicht, wie ihm eine Person heimlich durch die Passage folgt. Nach Ende des langen Telefonats klingelt Volkers Handy erneut. Er meldet sich, doch am anderen Ende wird sofort aufgelegt. Im gleichen Moment tritt eine Gestalt von hinten an Volker heran. Mehrere Schläge treffen den Studenten, bis dieser blutüberströmt zu Boden fällt.
Wenig später werden die Kommissare der Kripo München zum Tatort in der Einkaufspassage gerufen. Ihre ersten Erkenntnisse vor Ort weisen auf einen Raubmord hin, wobei der Täter das Handy seines Opfers scheinbar übersehen hat. Die einzige gespeicherte Nummer führt Hauptkommissar Herzog und seine Kollegen zunächst zu Linda Schlosser, der Freundin des Toten. Die Kommissare unterbrechen einen heftigen Streit zwischen der jungen Studentin und ihrem jähzornigen Vater, der offenbar ihre Beziehung zu Volker Herbst überhaupt nicht billigte und den "Aufschneider" geradezu hasste. Allerdings war Volker in seinem Umfeld bei niemandem beliebt. Und sollte sich jemand auf seine vorgetäuschten Freundschaften ein-lassen, war er in erster Linie darauf bedacht, dies so weit wie möglich finanziell auszunutzen. So erging es auch seinem Kommilitonen Klaus Derwand. Der junge Mann ist der Großneffe eines bedeutenden und prominenten Dirigenten. Herzog ermittelt, dass Klaus kurz vor Volkers gewaltsamem Tod mit diesem eine Nobelbar in der Nähe des Tatorts aufgesucht hatte. Laut einer Zeugenaussage endete die Begegnung der beiden Studiengenossen jedoch im Streit.
Der Kreis der Verdächtigen erweitert sich, als Rolf Herzog und seine Kollegen schließlich recherchieren, dass sogar Susanne Derwand, die Ehefrau des Dirigenten, jeden Grund hätte, Volker Herbst zu hassen. Der selbstbewusste Schnösel wurde bei einer zufälligen Begegnung in der Derwand-Villa handgreiflich. Der Fall erhält eine ungeahnte Wendung, als ein anonymer Anrufer einen weiteren Mord ankündigt ...
Quelle: ZDF Produktionsspiegel November 2007
| Darsteller: | Walter Kreye | als Rolf Herzog | |
|---|---|---|---|
| Michael Ande | als Gerd Heymann | ||
| Pierre Sanoussi-Bliss | als Axel Richter | ||
| Markus Böttcher | als Werner Riedmann | ||
| Ulf J. Söhmisch | als Polizeiarzt | ||
| Marek Harloff | als Klaus Derwand | ||
| Katrin Saß | als Susanne Derwand | ||
| Thomas Thieme | als Kaspar Schlosser | ||
| Laura-Charlotte Syniawa | als Linda Schlosser | ||
| Jürgen Goslar | als Adrian Derwand | ||
| Uwe Rathsam | als Hilmar Schwanke | ||
| Uwe Ochsenknecht | als Harald Plenzberg | ||
| Henry van Lyck | als Bargast | ||
| Joachim Paul Assböck | als Barmann | ||
| Philipp Hauß | als Volker Herbst | ||
| Christian Polito | als Benni | ||
| Julian Til Ostertag | als Karl | ||
| Eva-Maria Reichert | als Claudia | ||
| Regie: | Vadim Glowna | ||
| Drehbuch: | Albert Sandner | ||
| Produzent: | Helmut Ringelmann | ||
| Kamera: | Rolf Greim | ||
| Musik: | Eberhard Schoener | ||
| Produktionsdesign: | Barbara Siebner | ||
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