Einen Moment lang steht Oliver Kleinschmidt unschlüssig am
Straßenrand. Eine Reifenpanne verhindert die Weiterfahrt mit seinem
Sport-Coupé. Hilfe ist kaum zu erwarten, da zu dieser späten Stunde
auf der Landstraße selten jemand unterwegs ist. Der junge Mann greift
also selbst zum Wagenheber, da nähert sich ein Fahrzeug. Oliver
winkt, der Wagen verringert die Geschwindigkeit und bleibt ein paar
Meter entfernt schließlich stehen. Doch die Erleichterung auf Olivers
Gesicht schwindet rasch, als er plötzlich den Fahrer erkennt, der ihm
in der Dunkelheit entgegenkommt. Oliver beginnt, um sein Leben zu
rennen ...
Am nächsten Morgen macht sich an der Landstraße ein großes
Polizeiaufgebot an die Arbeit. Der leblose Körper des jungen Mannes
liegt auf einer Wiese, nicht weit entfernt von seinem Sportwagen.
Offenbar wurde Oliver mit dem eigenen Wagenheber brutal
erschlagen. Rolf Herzog und seine Kollegen der Münchener
Mordkommission nehmen am Tatort erste Ermittlungen auf.
Dorfpolizist Hendel hat ihnen bereits die schwere Aufgabe
abgenommen, die Eltern des Ermordeten zu informieren. Die Trauer,
die diese über den Verlust ihres einzigen Sohnes und Erben einer seit
Generationen im Familienbesitz befindlichen Hotel- und Wellness-
Anlage verspüren, ist groß. Doch Herzog entgeht nicht, wie sehr sich
die Kleinschmidts bemühen, die familiären Geschehnisse der letzten
Nacht, nämlich einen heftigen Streit zwischen Vater und Sohn, zu
verheimlichen. Und auch Olivers engste Freunde ziehen die
Aufmerksamkeit des Kommissars auf sich. Das Handy des Ermordeten
beweist eindeutig, dass dieser kurz vor seinem Tod mit ihnen
telefoniert hatte. Dennoch bestreiten Nina, Björn und Guido
nachdrücklich diese Tatsache. Allerdings kann keiner der Freunde
verhehlen, dass Olivers Vater seit geraumer Zeit alle drei mit hohen
Summen finanziert. Den genauen Grund für diese Vorteilnahme wollen
die jungen Leute aber in keinem Fall verraten. Und so stoßen die
Kommissare bei ihren Ermittlungen überall auf eine Mauer des
Schweigens. Erst der kriminalistische Instinkt von Hauptkommissar
Herzog, der in der leidvollen Geschichte des Bauern Hellthaler einen
Zusammenhang zum aktuellen Fall vermutet, bringt neue Fakten ans Licht ...
Quelle: ZDF Produktionsspiegel April 2008
| Darsteller: | Walter Kreye | als Rolf Herzog | |
|---|---|---|---|
| Michael Ande | als Gerd Heymann | ||
| Pierre Sanoussi-Bliss | als Axel Richter | ||
| Markus Böttcher | als Werner Riedmann | ||
| Ulf J. Söhmisch | als Polizeiarzt | ||
| Günther Maria Halmer | als Stephan Kleinschmidt | ||
| Krista Posch | als Elke Kleinschmidt | ||
| Karoline Schuch | als Nina Striebeck | ||
| Florian Fischer | als Björn Herbing | ||
| Alexander Duda | als Erwin Hellthaler | ||
| Werner Schnitzer | als Dr. Haacke | ||
| Nico Holonics | als Guido Angerer | ||
| Franz Xaver Brückner | als Oliver Kleinschmidt | ||
| Matthias Kostya | als Dorfpolizist Hendel | ||
| Peter Rappenglück | als Manni Huber | ||
| Marcus Morlinghaus | als Kellner | ||
| Thomas Stegherr | als Rezeptionist | ||
| Regie: | Hartmut Griesmayr | ||
| Drehbuch: | Philipp Moog | ||
| Frank Röth | |||
| Produzent: | Helmut Ringelmann | ||
| Kamera: | Rolf Greim | ||
| Musik: | Helmut Trunz | ||
| Eberhard Schoener | |||
| Produktionsdesign: | Jochen Schumacher | ||
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