30 Jahre nach dem Krieg soll dem Farbigen Gee die Ehrenmedaille des amerikanischen Kongresses überreicht werden, doch er lehnt ab. Gees Jugendfreund, der ehemalige Richter Finch, soll diesbezüglich eine Petition nach Washington schicken. Widerwillig nimmt Finch den Auftrag an. Dabei verliebt er sich in eine 20 Jahre jüngere Sekretärin, kittet die Beziehung seines an Leukämie erkrankten Patensohnes und wird sich Fehler seiner Jugend bewußt. Und er stößt auf Gees Grund für die Ablehnung: Weiße US-Soldaten hatten ihn auf einem Schlachtfeld niedergestreckt. Als er erfährt, daß es sich um verkleidete Nazis handelte, revidiert er seine Meinung.
In ausgesprochen ruhigen und elegischen Bildern wird die Geschichte eines alten Richters in einem Südstaatennest erzählt, dessen Leben nach 60 Jahren durch das Zusammentreffen verschiedener Ereignisse noch einmal eine entscheidende Wende nimmt. James Garner ("Detektiv Rockford - Anruf genügt") mimt den Richter bei diesem liebevollen Blick ins amerikanische Kleinstadtleben, das aber nicht ohne Längen auskommt. Die ausgesprochene Dialoglastigkeit mindert zudem die kommerziellen Chancen der TV-Produktion. Wer sich allerdings Zeit nimmt, den sympathischen Figuren durch den Film zu folgen, wird durchaus nicht enttäuscht werden.
| Darsteller: | James Garner | ||
|---|---|---|---|
| Bill Cobbs | |||
| Judith Ivey | |||
| Regie: | Robert Markowitz | ||
| Produzent: | Anne Hopkins | ||
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