Originaltitel: De-Lovely
USA/Großbritannien 2004
Kevin Kline
Ashley Judd
Jonathan Pryce
Regie: Irwin Winkler
Verleih: Fox
In den späten 20er Jahren landet der junge Jazz-Musiker Cole Porter (Kevin Kline) mit "Let's Do It, Let's Fall in Love" einen landesweiten Hit. Damit beginnt seine spektakuläre Karriere als Songschreiber und Komponist. In der geschiedenen High Society-Lady Linda (Ashley Judd) findet er eine Muse und Ehefrau, die über seine gelegentlichen homosexuellen Affären hinweg zu sehen bereit ist - jedenfalls versucht sie es. Linda ist es auch, die ihn dazu veranlasst, zunächst am Broadway und später in Hollywood sein Glück zu versuchen.
Eine der schillerndsten Persönlichkeiten der amerikanischen Musikwelt erhält ihr Leinwand-Denkmal in diesem von Irwin Winkler flott inszenierten Biopic voll mitreißender Show-Einlagen.
Biopic über das schillernde Leben des amerikanischen Komponisten und Musicalschreibers Cole Porter.
Der erfolgreiche Komponist Cole Porter (Kevin Kline), stets vor Charme sprühender Schwarm der Damenwelt, blickt zurück auf sein Leben und seine spektakulären Bühnenshows. Er lässt noch einmal die Stationen seines Künstlerlebens zwischen Paris, New York und Hollywood mit seiner Muse und Ehefrau Linda (Ashley Judd) Revue passieren.
Die Porters waren immer Mittelpunkt jeder Gesellschaft. Doch während Linda vom Reichtum und sozialen Status profitierte, genoss ihr eleganter Mann im Geheimen die Begegnung mit dem gleichen Geschlecht.
Mit Hits wie "Anything Goes", "It's De-Lovely", und "Night and Day" wird in Irwin Winklers musikalischem Porträt das Leben des amerikanischen Komponisten Cole Porter erzählt. Die zwischen verschiedenen Realitäten verschachtelten Ebenen der Musical-Biografie rufen Vergleiche zu "Chicago" wach, wenngleich hier bisweilen der sexy Schwung fehlt und die Handlung auf der Leinwand in eher ruhigen Bahnen verläuft.
Das Schönste sind jedoch zweifellos die eingespielten Songs, angefangen von Porters erstem großen Erfolg aus dem Jahre 1928 "Let's Do It, Let's Fall in Love", Startschuss für eine beispiellose Karriere. Ob Elvis Costellos "Let's Misbehave" oder Robbie Williams' "It's De-Lovely" - der Faszination dieser altmodischen und dennoch zeitlosen Melodien kann man sich nicht entziehen.
Er kann singen und tanzen - das hat Robbie Williams schon einige Male bewiesen. Jetzt wartet seine erste große Hauptrolle in einem Film auf den geborenen Entertainer.
Die Brüder Robin und Barry Gibb von den Bee Gees wollen den Erfolg des Klassikers "Saturday Night Fever" von 1970 wiederholen. Damals schritt noch John Travolta selbstbewusst die Straße entlang und tanzte sich Samstag Nacht in der Disco die Seele aus dem Leib.
In dem Remake soll nun Robbie Williams in die Fußstapfen von Travolta treten und die Rolle von Tony Manero in der modernen Version des Erfolgsfilms übernehmen. Als Teenager in Brooklyn sind Maneros einzige Highlights die nächtlichen Discobesuche. Bis er schließlich Stephanie kennen lernt und die beiden in Manhattan einen Neustart wagen.
Die Bee Gees möchten 20 Millionen Pfund in die Neuverfilmung investieren. "Sie wollten 'Saturday Night Fever' schon immer neu verfilmen," so ein Freund der Band. "Und Robbie Williams wäre die perfekte Besetzung. Er sieht gut aus und hat verdammt viel Charisma."
Robbie Williams, den es von Anfang an zur Schauspielerei gezogen hat, musste sich vorerst mit dem Singen von Titelliedern für verschiedene Filme, unter anderem "Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns" und "Findet Nemo", begnügen. In "De-lovely - Die Cole Porter Story" bekam er schließlich sein Filmdebüt. Nun könnte sich sein Traum von einer Hauptrolle erfüllen. Und wer weiß, John Travolta schaffte mit "Saturday Night Fever" seinen großen Durchbruch, vielleicht wechselt Williams am Ende noch ganz seinen Job.
Noch ist aber nichts unter Dach und Fach. Williams ist mit seiner Musik beschäftigt und wird sein sechstes Solo-Album nächsten Monat in Europa veröffentlichen. Dann ist es aber vermutlich soweit, und die Fans können ihr Idol nicht nur auf Konzertbühnen, sondern auch endlich im Kino bewundern.
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