Eine Gruppe von Freunden möchte einen Skiurlaub in einer Waldhütte in den norwegischen Bergen verbringen. Die Vorfreude ist groß und sie sind mit einem guten Skiequipment und reichlich Bier bestens ausgerüstet. Sie ahnen jedoch nicht, dass sie bald in der weißen Hölle landen werden, denn in den verschneiten Bergen treiben Nazi-Zombies ihr Unwesen. Es stellt sich heraus, dass die Bewohner des Bergdorfs 1945 einige Nazis ermordet haben, die nun als Untote wieder zum Leben erwacht sind und wahllos morden. Doch auch die Nazi-Zombies werden ihrerseits ohne Rücksicht auf Verluste "zerlegt".

Erstmals sorgt ein norwegischer Regisseur, Tommy Wirkola, mit einem Zombiefilm nach allen Regeln der Kunst weltweit für Furore. Wirkola ist in Norwegen bereits im Vorfeld mit Splatterfilmen wie "Kill Buljo", einer blutigen "Kill Bill"-Parodie, aufgefallen. "Død snø - Dead Snow" fehlt dabei auch nicht die nötige Portion Humor und so trägt einer der Freunde ein "Brain Dead"-T-Shirt, das auch als Anspielung auf die Machart des Films verstanden werden kann. Ferner ist eine Anlehnung an die Naziploitation-Filme der 70er-Jahre (wie "Ilsa, She Wolf of the SS") unverkennbar.
| Darsteller: | Vegar Hoel | als Martin | |
|---|---|---|---|
| Stig Frode Henriksen | als Roy | ||
| Charlotte Frogner | als Hanna | ||
| Ørjan Gamst | als Herzog | ||
| Jeppe Laursen | als Erlend | ||
| Evy Kasseth Røsten | als Liv | ||
| Jenny Skavlan | als Chris | ||
| Ane Dahl Torp | als Sara | ||
| Lasse Valdal | als Vegard | ||
| Regie: | Tommy Wirkola | ||
| Drehbuch: | Stig Frode Henriksen | ||
| Tommy Wirkola | |||
| Produzent: | Tomas Evjen | ||
| Terje Stroemstad | |||
| Ausf. Produzent: | Espen Horn | ||
| Kjetil Omberg | |||
| Harald Zwart | |||
| Kamera: | Matthew Weston | ||
| Schnitt: | Martin Stoltz | ||
| Musik: | Christin Wibe | ||
| Produktionsdesign: | Liv Ask | ||
| Kostüme: | Linn Henriksen | ||
Bis auf eine detailarme Ankündigung im Frühjahr 2009 gab's über die von Will Ferrell produzierte Horror-Extravaganza "Hansel and Gretel: Witch Hunters" bislang rein gar nichts zu berichten. Shooting Star Jeremy Renner sorgt jetzt für Neuigkeiten.
Auf Hexenjagd für Will Ferrell: Jeremy Renner und Noomi Rapace (Foto: Kurt Krieger / NFP)
Jeremy Renner, dessen Stern mit dem Oscar-prämierten Kriegsdrama "The Hurt Locker" aufgegangen ist, ließ in einem Interview am Rande des Filmfestivals von Venedig durchsickern, dass er die männliche Hauptrolle in Will Ferrells schrägem Grimm-Grusel übernehmen soll. Favoritin auf den Gretel-Job ist Noomi Rapace, die unlängst als Lisbeth Salander in der "Millenium"-Trilogie für Aufsehen sorgte.
Zwei kommende Superstars in einer kauzigen Märchen-Variante von Will Ferrell? Klingt irgendwie nach einer Ente - vor allem, wenn man sich den Plot vor Augen führt. Der präsentiert Hänsel und Gretel nämlich als erwachsenes Action-Duo, das - fünfzehn Jahre nach den traumatischen Erlebnissen im Knusperhäuschen - mit professioneller Hexenjagd seine Lebkuchen verdient.
Inszenieren soll das ganze der Norweger Tommy Wirkola, dem die Welt unter anderem das Nazi-Zombie-Splatterspektakel "Død snø" zu verdanken hat. Ob er tatsächlich jemals in den Genuss kommen wird, zwei veritable Superstars in den Märchenwald zu schicken, bleibt natürlich mit der gebotenen Vorsicht abzuwarten. Jeremy Renner jedenfalls dürfte mit "Mission: Impossible IV" und "The Avengers" in nächster Zeit erstmal wichtigeres zu tun haben.
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.