Diese Herrschaftssatire ist einer der letzten in Deutschland entstandenen Filme von Ernst Lubitsch. http://images.kino.de/flbilder/max11/auto11/auto38/11380969/b150x150.jpg Das Weib des Pharao

Filmdetails

Das Weib des Pharao

Diese Herrschaftssatire ist einer der letzten in Deutschland entstandenen Filme von Ernst Lubitsch.


Das Weib des Pharao
Start: 14.03.1922

Historienfilm / Monumentalfilm

Deutschland 1922
Laufzeit: 108 Min.

Emil Jannings
Harry Liedtke
Dagny Servaes

Regie: Ernst Lubitsch
Verleih: unbekannt

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Das Weib des Pharao

Der äthiopische König Samlak kündigt Ägypten seinen Besuch an, um dem mächtigen Pharao Amenes ein Bündnisangebot zu unterbreiten, das beide Länder für Feinde unantastbar machen soll. Als Beweis seiner Worte und guten Absichten bietet er dem Pharao sein Liebstes an, seine schöne Tochter Makeda. Umringt von ihrer Dienerschaft und zahlreichen Sklaven lässt sich Makeda für ihren Empfang beim Pharao herrichten. Doch eine der Sklavinnen scheint nicht gehorchen zu wollen: Umgarnt von Ramphis, dem Sohn des ägyptischen Bauherrn Sotis, vergisst Sklavin Theonis den Aufgaben Makedas Folge zu leisten und wird als Strafe von der Prinzessin im Lager eingesperrt. Ramphis, der der bezaubernden Theonis mit Haut und Haar verfallen ist, befreit diese und bringt sie bei sich und seinem Vater Sotis unter. Ihr Verschwinden bleibt nicht unentdeckt. Als Makeda dem Pharao vorgeführt wird, zeigt sich dieser wenig an ihr interessiert und gibt sich distanziert. Trotz dieser Kränkung drängt Samlak auf den Bündnisabschluss und bittet um Unterzeichnung des Vertrags. Vergeblich. Denn im gleichen Augenblick werden Eindringlinge am Schatzhaus des Pharaos ausgemacht und dem Pharao vorgeführt. Es sind Ramphis und Theonis, die sich beim nächtlichen Spaziergang zu weit auf das königliche Gelände gewagt haben. Ungnädig werden sie zum Tode verurteilt. Um das Leben ihres Geliebten zu retten, geht Theonis auf Amenes Forderung ein - dieser hat sich beim Anblick der schönen Sklavin verliebt - und wird seine Frau. Samlak, der immer noch ungeduldig auf den Abschluss des Bündnisses wartet, entdeckt derweil, dass es sich bei Theonis um seine entführte Sklavin handelt und fordert diese zurück. Amenes lehnt ab: Für seine Liebe opfert er das Friedensbündnis und zieht schließlich in den von Äthiopien erklärten Krieg, in dem er fällt. Nach Ende des blutigen Krieges ist es nun an Theonis, der neuen Königin Ägyptens, über das Schicksal ihres Volkes zu entscheiden. Sie wählt Ramphis zum König, doch plötzlich taucht der von allen totgeglaubte Pharao wieder auf ...

Vor 90 Jahren entstand in Berlin Ernst Lubitschs Monumentalfilm "Das Weib des Pharao", die teuerste deutschsprachige Filmproduktion des Jahres 1921. Nach der Stummfilmära war der Film lange Zeit nur als Schwarz-Weiß-Torso zu sehen, bis es dank digitaler Restaurierungstechniken gelang, den Film originalgetreu wiederherzustellen. Grundlage waren zwei viragierte Nitrokopien aus dem russischen Staatsarchiv Gosfilmofond und dem George-Eastman-House in den USA. Vor allem sind die ursprünglichen Farben wiederhergestellt, die die dramatische Wirkung des Monumentalfilms unterstützen.
Das Neue Museum Berlin ist der großartige Rahmen für die Wiederaufführung des Films mit der Originalmusik von Eduard Künneke, gespielt vom WDR Rundfunkorchester Köln unter der Leitung von Frank Strobel. Das Filmkonzert wird live ins Kino Babylon übertragen. Eine Veranstaltung der Staatlichen Museen Berlin, der Akademie der Künste und von ARTE, wo der rekonstruierte Film am 26.09.2011 seine TV-Premiere erlebt.

Quelle: ARTE, www.arte.tv

Das Weib des Pharao

Darsteller:  Emil Jannings   als Pharao
  Harry Liedtke   als Ramphis
  Dagny Servaes   als Theonis
  Paul Wegener   als Samlak, König von Äthiopien
  Lyda Salmonova   als Makeda
  Albert Bassermann   als Sotis
  Friedrich Kühne   als Oberpriester
  Paul Biensfeldt   als Menon
  Elsa Wagner  
  Mady Christians  
 
Regie:  Ernst Lubitsch  
Drehbuch:  Hans Kräly  
  Norbert Falk  
Produzent:  Paul Davidson  
  Ernst Lubitsch  
Kamera:  Theodor Sparkuhl  
  Alfred Hansen  
Musik:  Eduard Künneke  
Kostüme:  Ernst Stern  
  Ali Hubert  
  Ernö Metzner  

Star

Emil Jannings

Für Marlene Dietrich machte er sich in "Der blaue Engel" als Professor Rath im Varieté "Der blaue Engel" zum Narren und Hanswurst. Er war...

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

treffpunkt kino kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Die große Preview zu "Ice Age - Voll verschoben" und der erste Trailer zu "Skyfall"!

Zum Magazin

Das multimediale Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.