Im zweiten Teil des "National Treasure"-Franchise begibt sich Nicolas Cage erneut auf eine geheimnisvolle Jagd rund um den Globus. http://images.kino.de/flbilder/max07/mbiz07/mbiz49/z0749531/b150x150.jpg Das Vermächtnis des geheimen Buches

Filmdetails

Das Vermächtnis des geheimen Buches

Im zweiten Teil des "National Treasure"-Franchise begibt sich Nicolas Cage erneut auf eine geheimnisvolle Jagd rund um den Globus.


Das Vermächtnis des geheimen Buches
Start: 24.01.2008

Originaltitel: National Treasure: Book of Secrets

Abenteuer / Action

USA 2007
Laufzeit: 124 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Nicolas Cage
Diane Kruger
Jon Voight

Regie: Jon Turteltaub
Verleih: Walt Disney

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
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lau

Inhalt

Nachdem Dr. Ben Gates (Nicolas Cage) das Geheimnis der Unabhängigkeitserklärung entschlüsselt hat, wartet schon das nächste Abenteuer auf ihn und seine Mitstreiter Abigail Chase (Diane Kruger) und Riley Poole (Justin Bartha). Als man eine Seite eines verlorenen Buches findet, taucht darin der Name Thomas Gates (Joel Gretsch) als Verschwörer auf, der mitverantwortlich für das Attentat auf Präsident Abraham Lincoln sein soll. Sein Großvater ein Mörder? Ben muss die Wahrheit suchen.

Schon einmal durchforstete Nicolas Cage als moderner "Indiana Jones" seine Heimat Amerika nach versteckten Schätzen - mit sensationellem Erfolg. Ein noch verzwickteres Rätsel wartet auf ihn und Produzentenmagnat Jerry Bruckheimer ("Fluch der Karibik"), der für Action und Fun bürgt.


Kritik

So macht Geschichte Spaß: Nicolas Cage & Company trotzen Präsidenten und Königinnen, um die größten Rätsel der USA zu entschlüsseln.

Großansicht Washington war schon immer ein historischer Ort (Foto: Walt Disney)

Washington war schon immer ein historischer Ort (Foto: Walt Disney)

148 Millionen Dollar - nur knapp zwei Wochen dauerte es, bis "Das Vermächtnis des geheimen Buches" in den Vereinigten Staaten diese Summe einspielte. Damit ist die Fortsetzung von "Vermächtnis der Tempelritter" auf dem besten Weg, das Blockbuster-Boxoffice des ersten Teils zu übertreffen. Und wer sich den Film ansieht, versteht auch schnell warum.

Denn die Macher - allen voran Regisseur Jon Turteltaub und Hit-Produzent Jerry Bruckheimer - packen eine ganze Wundertüte an Handlungsideen und Actionmomenten aus: Da gibt es wüste Jagden durch den Buckingham Palace und die Straßen Londons, ein Präsident wird ermordet, der andere entführt, geheimnisvolle Artefakte werden entdeckt, bei denen selbst ein Indiana Jones Augen machen würde, und damit die Emotionen nicht zu kurz kommen, finden auch noch zwei entfremdete Paare wieder zusammen.

Großansicht Benjamin hat einen neuen Hinweis entdeckt (Foto: Walt Disney)

Benjamin hat einen neuen Hinweis entdeckt (Foto: Walt Disney)

US-Geschichte spannend gemacht

Aufgereiht sind diese Wendungen - nach dem bewährten Rezept des ersten Teils - am Konzept einer atemberaubenden Schnitzeljagd: Die beginnt, als Abenteuer-Historiker Ben Gates (Nicolas Cage) auf eine verschollen geglaubte Seite des Tagebuchs von Lincoln-Attentäter John Wilkes Booth stößt. Die ist beschriftet mit einem Code, der einen Hinweis auf einen legendären Schatz enthält - genauer gesagt auf den Ort, der Indizien für den Verbleib der Karte bietet, die ihrerseits in sich verrätselt ist.

Das mag verwirrend klingen, ist aber mit einer solchen Eleganz und Schnelligkeit erzählt, dass der Zuschauer atemlos von einer Wendung zur nächsten mitgerissen wird. En passant werden noch kleine Wissens-Einheiten eingestreut, die erhellende Einblicke in die amerikanische Geschichte vermitteln. Das macht "Das Vermächtnis des geheimen Buches" obendrein zu glänzendem Infotainment.

Großansicht Ein großer Moment ist gekommen - doch was jetzt? (Foto: Walt Disney)

Ein großer Moment ist gekommen - doch was jetzt? (Foto: Walt Disney)

Platz zur Entfaltung

Freilich steht das pure Vergnügen im Vordergrund. Und dazu tragen nicht nur Thrills und Schauwerte bei, sondern auch eine bestens aufgelegte Darstellerriege. Dass Nicolas Cage für den obsessiven Schatzjäger Ben Gates eine ideale Besetzung ist, stellte sich schon beim ersten Teil heraus. Diesmal rückt das gesamte Ensemble noch stärker in den Vordergrund.

Die Rolle von Papa Gates wurde ausgebaut, wodurch Oscarpreisträger Jon Voight ("Coming Home") noch mehr Gelegenheit erhält, seine Talente zu entfalten. Das liegt nicht zuletzt daran, dass mit seiner Ex-Gattin eine wunderbare neue Figur eingeführt wurde. Und wenn sich die letztjährige Oscarpreisträgerin Helen Mirren ("Die Queen") als Mama Gates mit ihrem Partner verbale Duelle liefert, dann erinnert das in den besten Momenten an so wunderbare Abenteurer-Paare wie Humphrey Bogart und Katharine Hepburn in "African Queen".

Großansicht Mama Emily soll das Rätsel lösen (Foto: Walt Disney)

Mama Emily soll das Rätsel lösen (Foto: Walt Disney)

Fortsetzung folgt bestimmt

Und auch die jüngeren Zuschauer bekommen ihren speziellen Spaß, da zugleich Bens Partner Riley Poole (Justin Bartha) diesmal stärker präsent ist, der seine private Pechsträhne mit flotten Sprüchen zu kompensieren sucht.

So dürfte der dritte Teil, den Nicolas Cage selbst ins Spiel brachte, inzwischen längst beschlossene Sache sein. Dafür gibt es genügend Stoff. Denn Folge 2 verrät längst nicht alle Inhalte des geheimen Buches. Und schon der Einblick, den sie bietet, macht Lust auf viele andere ungelöste Geheimnisse.

Das Vermächtnis des geheimen Buches

Darsteller:  Nicolas Cage   als Ben Gates
  Diane Kruger   als Abigail Chase
  Jon Voight   als Patrick Gates
  Harvey Keitel   als Sadusky
  Justin Bartha   als Riley Poole
  Helen Mirren   als Emily Appleton
  Ed Harris  
  Bruce Greenwood   als Präsident der USA
 
Regie:  Jon Turteltaub  
Drehbuch:  Ted Elliott  
Produzent:  Jon Turteltaub  
  Jerry Bruckheimer  
Ausf. Produzent:  Oren Aviv  
  Chad Oman  
  Charles Segars  
  Mike Stenson  
  Barry Waldman  
Kamera:  John Schwartzman  
  Amir Mokri  
Schnitt:  Marianne Goldenberg  
  David Rennie  
Musik:  Trevor Rabin  
Produktionsdesign:  Dominic Watkins  
Kostüme:  Judianna Makovsky  

Nicolas Cage ist pleite

Es war der Manager.

Großansicht Nicolas Cage gibt gern anderen die Schuld (Foto: Kurt Krieger)

Nicolas Cage gibt gern anderen die Schuld (Foto: Kurt Krieger)

Nicolas Cage ist pleite. Das ist die eine Meldung. Die andere lautet: Er kann gar nichts dafür. Schuld am finanziellen Ruin des Stars aus Filmen wie "Knowing" und "Das Vermächtnis des geheimen Buches" ist nämlich Cages Manager Samuel Levin. So sieht es zumindest Nicolas Cage, der jetzt tatsächlich den armen Mann verklagt. Angeblich habe Levin das Geld von Cage schlampig verwaltet und nicht darauf geachtet, brav die Steuererklärung zu machen. So sei es auch dazu gekommen, dass Cage jetzt sechs Millionen Dollar Schulden beim Finanzamt habe und einige Häuser verkaufen müsse.

Mittlerweile kommen jedoch immer mehr Details ans Licht, die vor allem eines vermuten lassen: Nicolas Cage kauft gerne ein - und zwar teuer. So bezahlte der Star im Jahr 2007 für einen prähistorischen Dinosaurier-Schädel auf einer Auktion schlappe 267.000 Dollar - und stach dabei Mitbieter Leonardo DiCaprio aus, der den alten Knochen auch haben wollte. Darüber hinaus besitzt der Schauspieler angeblich zwei Jachten, drei Schlösser, einen Privat-Jet, zwei Inseln auf den Bahamas und jede Menge Häuser. Auch ein Lamborghini für 495.000 Dollar, der einst dem Schah von Persien gehörte, soll bei ihm in der Garage stehen.

Mann ohne Gewissen

Auf der Leinwand sollte Nicolas Cage demnach wohl öfter zu sehen sein - immerhin ist ein feiner Blockbuster doch die beste Altersvorsorge. So ist auch schon "Ghost Rider 2" in Planung, der die Haushaltskasse vielleicht wieder füllt. Bis dahin gibt Cage jedoch erstmal den "Bad Lieutenant - Cop ohne Gewissen". Ab 14. Januar im Kino.

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