Originaltitel: National Treasure
USA 2004
Nicolas Cage
Diane Kruger
Justin Bartha
Regie: Jon Turteltaub
Verleih: Buena Vista
Benjamin Franklin Gates (Nicolas Cage), jüngster Spross einer langen Ahnenreihe von Schatzsuchern, hat es wie seine Vorfahren auf die Kriegskasse der amerikanischen Gründerväter Washington, Jefferson und Franklin abgesehen. Wo sich diese versteckt, steht angeblich verschlüsselt in der originalen Unabhängigkeitserklärung, auf die es nun einige Bösewichte abgesehen haben. Gates muss ihnen zuvorkommen, doch auch das FBI befindet sich bereits auf seiner Fährte.
Nicolas Cage agiert nach "The Rock", "Con Air" und "Nur noch 60 Sekunden" zum vierten Mal im Auftrag des Big-Budget-Destruktivisten Jerry Bruckheimer in einem aufregenden Stuntspektakel.
Nicolas Cage knackt den Jackpot: Als gewiefter Schatzsucher gräbt er sich in Jerry Bruckheimers fulminantem Streich durch die amerikanische Geschichte, um die größte Kostbarkeit der Menschheit zu bergen.
Auf der Jagd nach dem Vermächtnis der Tempelritter: Benjamin Franklin Gates (Foto: Buena Vista)
Was wäre das Blockbuster-Kino ohne Jerry Bruckheimer? Mit Filmen wie "Fluch der Karibik", "Pearl Harbor" oder "Armageddon - Das jüngste Gericht" hat der Erfolgsproduzent Geschichte geschrieben.
In diese Fußstapfen tritt auch "Das Vermächtnis der Tempelritter", denn es begeistert das Publikum mit seiner Kombination aus intelligenter Krimi-Kapriole und sagenhafter Jagd nach einem antiken Schatz.
Die erfrischend neuartige Abenteuerstory beginnt mit einem 2000 Jahre alten Rätsel und entwickelt sich zu einem spannenden High-Tech-Coup vor dem Hintergrund von Amerikas berühmtesten Monumenten und Wahrzeichen.
Unter der angenehm zurückhaltenden Regie von Jon Turteltaub ("Während Du schliefst") tritt Nicolas Cage zum vierten Mal nach "The Rock - Fels der Entscheidung", "Con Air" und "Nur noch 60 Sekunden" in Bruckheimers Diensten an.
Als Benjamin Franklin Gates hat er sich der Lebensaufgabe verschrieben, einen sagenhaften Schatz zu finden, wodurch selbst sein Vater (Jon Voight) den Glauben an ihn verloren hat.
Hinweise führen nur zu weiteren Hinweisen - aber was für welche! Auf der Rückseite der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung soll sich der nächste Anhaltspunkt, vielleicht der entscheidende, verbergen.
Bens ehemaliger Forscherkollege Ian ("Herr der Ringe"-Boromir Sean Bean) will das streng bewachte Relikt stehlen. Da das FBI Bens Warnung keinen Glauben schenkt, versucht er, seinem Rivalen zuvorzukommen und steht nach einem ausgetüftelten Raub tatsächlich selbst mit der Schriftrolle da.
Nur hat er damit auch die eigensinnige Archivarin Dr. Abigail Chase ("Troja"nerin Diane Kruger) am Hals, den schießwütigen Ian und seine Handlanger im Rücken und zudem noch FBI-Ermittler Sadusky (Harvey Keitel) auf den Fersen.
Mit dem cleveren und sympathischen Assistenten Riley (Newcomer Justin Bartha) fahnden sie als Trio quer durch die Bundesstaaten und liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Ians Männern.
Ein attraktives Catch Me If You Can hebt an, das nie seine intelligent erdachte Handlung mit zu viel Action bombardiert, sondern neben vielen Schauwerten vor allem auf echte Charaktere und die glänzende Chemie zwischen ihnen setzt.
Besonders zwischen Cage und Kruger funkt es auf bezaubernd sanfte Art, ohne dass der Humor und die Fahndung nach dem Goldgral dabei abflaut.
| Darsteller: | Nicolas Cage | als Benjamin Franklin Gates | |
|---|---|---|---|
| Diane Kruger | als Dr. Abigail Chase | ||
| Justin Bartha | als Riley Poole | ||
| Sean Bean | als Ian Howe | ||
| Jon Voight | als Patrick Henry Gates | ||
| Harvey Keitel | als Agent Sadusky | ||
| Christopher Plummer | als John Adams Gates | ||
| David Dayan Fisher | als Shaw | ||
| Stewart Finlay-McLennan | als Powell | ||
| Oleg Taktarov | als Shippen | ||
| Stephen Pope | als Phil | ||
| Annie Parisse | als Agent Dawes | ||
| Mark Pellegrino | als Agent Johnson | ||
| Armando Riesco | als Agent Hendricks | ||
| Erik King | als Agent Colfax | ||
| Don McManus | als Dr. Stan Herbert | ||
| Ron Canada | als Woodruff | ||
| Regie: | Jon Turteltaub | ||
| Drehbuch: | Jim Kouf | ||
| Marianne Wibberley | |||
| Cormac Wibberley | |||
| Lowell Ganz | |||
| Babaloo Mandel | |||
| Ted Elliott | |||
| Terry Rossio | |||
| Produzent: | Jerry Bruckheimer | ||
| Jon Turteltaub | |||
| Ausf. Produzent: | Mike Stenson | ||
| Chad Oman | |||
| Barry Waldman | |||
| Christina Steinberg | |||
| Oren Aviv | |||
| Charles Segars | |||
| Kamera: | Caleb Deschanel | ||
| Schnitt: | William C. Goldenberg | ||
| Produktionsdesign: | Norris Spencer | ||
| Geoff Hubbard | |||
| Kostüme: | Judianna Makovsky | ||
| Ton: | William B. Kaplan | ||
| Casting: | Avy Kaufman | ||
Des einen Freud, des anderen Leid: Hollywoodstar Nicolas Cage hatte sehr viel Freude an seiner giftigen Schlangensammlung. Seine Nachbarn weniger.
Die schrecklichen Horrorszenen aus "Snakes on a Plane" dürften Nicolas Cages Nachbarn ständig vor Augen gehabt und ihnen den Angstschweiß auf die Stirn getrieben haben. Seitdem die Hollywoodbewohner vom extravaganten Reptilien-Hobby ihres Nachbarn erfahren hatten, war es vorbei mit der Ruhe im Viertel.
Vor drei Jahren hatte sich der Star aus "Das Vermächtnis der Tempelritter" zwei Giftschlangen für sein Terrarium zugelegt. Seinen Nachbarn waren die Tiere schnell ein Dorn im Auge. Zu groß war die Angst vor den Viechern im Falle eines Ausbruchs. Jetzt gab der Besitzer eines bayerischen Schlosses dem aggressiven Drängen seiner Nachbarschaft nach.
Die wollte nicht länger als potentielles lebendiges Schlangenfutter herhalten und drohte mit Klage. Deshalb brachte der 44-Jährige seine beiden Haustiere zurück in das Geschäft, wo er sie gekauft hatte. "Sie drohten mir damit, mich so lange zu verklagen, bis ich genug von den Schlangen hätte", berichtet der Superstar und zeigt sich einsichtig: "Ich kann ihren Standpunkt verstehen."
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