Low-Budget-Kammerspiel über die Methoden eines Überwachungstaates. http://images.kino.de/flbilder/max08/auto08/auto06/08060514/b150x150.jpg Das Verhör

Filmdetails

Das Verhör

Low-Budget-Kammerspiel über die Methoden eines Überwachungstaates.


Das Verhör
Start: 20.03.2008

Drama

Deutschland 2006
FSK: Ungeprüft

Manfred Möck
Ahmed Mesgarha
Julia Richter

Regie: Rafael Kühn
Verleih: adhoc Film

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

In der nahen Zukunft hat der totalitäre Überwachungsstaat seine Schatten auf das tägliche Leben der Bürger geworfen und subversive Umtriebe wie etwa das Feiern wilder Partys und das Lesen von Autoren wie Kafka oder Victor Hugo verboten. Deshalb sitzt der 1968 geborene Arbeiter Johann (Manfred Möck) im finsteren Verhörraum und wird unter Drogen von Spezialisten der Friedenserziehung ausgequetscht. Denn auf seinen Hochverrat steht die Todesstrafe.

Spartanisch und minimalistisch geht es in dem Orwellschen Kammerspiel von Rafael Kühn zu, dem für sein beklemmendes Schwarz-Weiß-Drama auf engstem Raum nur ein kleines Sümmchen zur Verfügung stand. Brecht stand Pate für das ernsthafte Theaterspiel mit Freiheits-Botschaft.


Kritik

Low-Budget-Kammerspiel über die Methoden eines Überwachungsstaates.

Großansicht Johann hat zu viel gedacht (Foto: adhoc Film)

Johann hat zu viel gedacht (Foto: adhoc Film)

Eine imaginäre Polizeidienststelle in einem Überwachungsstaat der nahen Zukunft. Es gibt keine Computer mehr, aber noch Arbeiter. Statt "Muttertag" oder "Claudia hat nen Schäferhund" stehen Kafka und Victor Hugo auf dem Index, und wer solche Entscheidungen der regierenden Elite in Frage stellt, begeht Hochverrat. Und auf Hochverrat steht die Todessstrafe. Der alte Arbeiter Johann (Manfred Möck), geboren 1968, dachte zu viel und außerdem das Falsche.

Deshalb sitzt er nun, mit Drogen zugepumpt, einem Spezialisten für Friedenserziehung gegenüber. Der sieht aus wie ein Yuppie und quetscht den alten Herren im Blaumann aus. Er will wissen, wer noch zu viel denken könnte, und ob man Johann vielleicht resozialisieren kann.

Großansicht Der schleimige Yuppie führt das Verhör (Foto: adhoc Film)

Der schleimige Yuppie führt das Verhör (Foto: adhoc Film)

Kurze Unterbrechungen

Nur einzelne Rückblenden zerbrechen das ansonsten ausschließlich als Kammerspiel angelegte Regiedebüt von Rafael Kühn. Dabei bleibt, auch auf Grund des fehlenden Budgets, die Inszenierung spartanisch. In schwarzweiß gehalten, kann der Film nur bedingt darüber hinwegtäuschen, dass ihm etwas mehr inhaltliche Substanz gut gestanden hätte.

Das Verhör

Darsteller:  Manfred Möck   als Johann Schönberger
  Ahmed Mesgarha   als Korrekter Mann
  Julia Richter   als Frau in der Fabrik
 
Regie:  Rafael Kühn  
Drehbuch:  Rafael Kühn  
Produzent:  René Biermann  
Kamera:  Ilko Eichelmann  
Schnitt:  Clemens Hübner  
Musik:  Johannes Motschmann  
Ton:  Johannes Doberenz  

Star

Julia Richter

Julia Richter wurde 1994 als Sprechstundenhilfe Julia Talbach in der Familienserie "Freunde fürs Leben" einem großen Fernsehpublikum bekannt...

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

treffpunkt kino kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Die große Preview zu "Ice Age - Voll verschoben" und der erste Trailer zu "Skyfall"!

Zum Magazin

Das multimediale Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.