Originaltitel: Kakushi ken oni no tsume
Japan 2004
Masatoshi Nagase
Takako Matsu
Hidetaka Yoshioka
Regie: Yoji Yamada
Japan, Mitte des 19. Jahrhunderts: Samurai Munezo kümmert sich rührend um seine ehemalige Dienstmagd Kie, die von der Familie ihres Mannes schlecht behandelt wurde. Als Samurai darf er jedoch nicht eine sozial unter ihm stehende Frau heiraten. Dann wird ihm auch noch aufgetragen, einen wegen Rebellion verurteilten Freund mit dem Schwert zu töten.

Yoji Yamada, Regisseur des Oscar-nominierten "Twilight Samurai", präsentierte auch sein neuestes Samurai-Drama im Wettbewerb der Berlinale. "The Hidden Blade" basiert auf zwei Kurzgeschichten von Shuhei Fujisawa, der auch die Vorlage für "Twilight Samurai" lieferte. Mit Hingabe zu historischen Details der Alltagswelt setzte Yamada die Geschichte um den Einbruch der Moderne und eine nicht standesgemäße Liebe ruhig in Szene.
| Darsteller: | Masatoshi Nagase | als Munezo | |
|---|---|---|---|
| Takako Matsu | als Kie | ||
| Hidetaka Yoshioka | als Shimada | ||
| Reiko Takashima | als Hazamas Frau | ||
| Min Tanaka | als Toda | ||
| Ken Ogata | als Shogun Hori | ||
| Regie: | Yoji Yamada | ||
| Drehbuch: | Yoji Yamada | ||
| Yoshitaka Asama | |||
| Produzent: | Takeo Hisamatsu | ||
| Hiroshi Fukusawa | |||
| Ichiro Yamamoto | |||
| Ausf. Produzent: | Junichi Sakamoto | ||
| Buchvorlage: | Shuhei Fujisawa | ||
| Kamera: | Mutsuo Naganuma | ||
| Schnitt: | Iwao Ishii | ||
| Musik: | Isao Tomita | ||
| Produktionsdesign: | Mitsuo Degawa | ||
| Kostüme: | Kazuko Kurosawa | ||
| Ton: | Kazumi Kishida | ||
Im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Berlin werden 21 Filme um die Goldenen und Silbernen Bären konkurrieren. Darunter sind fünf Spielfilmdebüts und insgesamt 16 Weltpremieren. Vervollständigt wird das Programm durch fünf Produktionen, die außer Konkurrenz präsentiert werden.
Von den bereits gemeldeten Filmen wurden jetzt folgende Titel offiziell bestätigt: "Sometimes in April" von Raoul Peck (USA), der sich ebenso wie "Hotel Rwanda" mit dem Bürgerkrieg in Ruanda beschäftigt.
Weitere Filme sind: die New Yorker Liebesgeschichte "Heights", das Debüt von Chris Terrio (USA / Großbritannien, außer Konkurrenz); das Familiendrama "Provincia meccanica" von Stefano Mordini (Italien); "Angeklagt", das Spielfilmdebüt des Dokumentarfilmers Jacob Thuesen (Dänemark); der Episodenfilm "Tickets" (Italien, Großbritannien, außer Konkurrenz), mit Beiträgen von Ermanno Olmi, Abbas Kiarostami und Ken Loach, die alle in einem Zug nach Rom spielen.
Chaos garantiert: Stefano Accorsi und Ivan Franek in "Provincia Meccanica" (Foto: Medusa Film)
Die französischen Beiträge werden komplettiert von der Familiengeschichte "Les mots bleus" von Alain Corneau und "De battre mon coeur s'est arrêté" von Jacques Audiard.
Der Nahostkonflikt ist Thema in "Paradise Now" von Hany Abu Assad (Niederlande, Deutschland, Frankreich). Der renommierte russische Regisseur Alexander Sokurow präsentiert "Solnze" (Russland, Italien, Frankreich), den dritten Teil einer Trilogie über die Psychologie der Macht. Tsai Ming-Liang, zuletzt mit "Der Fluss" im Wettbewerb der Berlinale, kehrt mit der taiwanesisch-chinesisch-französischen Koproduktion "Tian bian yi duo yun" ("The Wayward Cloud") nach Berlin zurück. Aus Japan kommt die Samuraigeschichte "Kakushi ken: oni no tsume" ("The Hidden Blade") von Yoji Yamada, der vor zwei Jahren mit "The Twighlight Samurai" in Berlin war.
Der renommierte US-Videoclipregisseur Mike Mills zeigt sein Spielfilmdebüt "Thumbsucker", mit Keanu Reeves, Vincent D'Onofrio und Tilda Swinton. Aus den USA wird außerdem Paul Weitz mit "In Good Company" vertreten sein, mit Dennis Quaid und Scarlett Johansson.
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.