Originaltitel: The Omen
USA 2006
Liev Schreiber
Julia Stiles
Mia Farrow
Regie: John H. Moore
Verleih: Fox
US-Botschafter Robert Thorn (Liev Schreiber) und seine Frau Katherine (Julia Stiles) kratzen sich am Kopf: Warum bloß sterben im Umkreis ihres reizenden Adoptivrackers Damien stets die Leute weg wie die Fliegen? Vielleicht ist ja doch etwas dran an dem hartnäckigen Gerücht, die leibliche Mutter des Knaben sei ein Schakal und der Vater der Teufel gewesen. Thorn recherchiert ein wenig nach und gerät ins Schwitzen.
Pünktlich zum 6.6.06 auf dem Tisch: Das Remake eines der erfolgreichsten Horrorfilme aller Zeiten. Da liegt die Messlatte hoch für den Antichrist Superstar.
Ein Klassiker kehrt zurück: Das neue "Omen" schockt mit modernen Effekten, klassischen Spannungsmomenten und aktuellen Bezügen.
Zugegeben - Neuverfilmungen sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Aber bei "Omen" handelt es sich um einen Sonderfall. Denn hier wird kein B-Picture neu belebt, in dem Serienkiller namenlose Darsteller schlachten, sondern ein echter Klassiker - samt Stars der A-Klasse und ausgefeilter Dramaturgie.
Das Original von 1976 hatte die Schock-Messlatte mit ausgefeilten Tötungsarten höher gelegt. Am außergewöhnlichsten war indes das Konzept: Der Bösewicht war kein Geringerer als der Antichrist selbst, geboren im Körper eines harmlos-pausbäckigen Jungen. Jetzt stellt sich wieder die Frage: Was wird passieren, wenn sich die Prophezeiung erfüllt?
Der Regisseur des Remakes, John H. Moore ("Der Flug des Phoenix"), tut genau das Richtige: Er orientiert sich an allen wesentlichen Details des Originals und setzt sie in einer modern-effektvollen Bildsprache um. Ebenso bleibt er den bewährten Besetzungsprinzipien treu.
Unter seinen Schauspielern finden sich renommierte Charakterdarsteller wie Liev Schreiber ("Der Manchurian Kandidat") und Julia Stiles ("Die Bourne Verschwörung") als ahnungslose Pflegeeltern des Höllensprösslings oder Mia Farrow, seit "Rosemaries Baby" erfahren mit Teufelsbälgern, kongenial als Kindermädchen des Belzebuben.
Auch die Kenner des Erstlingsfilms werden mit aufregenden Neuwendungen überrascht, sodass die Schockwirkung die gleiche bleibt! Die Effekte sind maßgeschneidert für Filmfans. Dank der stilsicheren Aufbereitung sollte es mit dem Teufel zugehen, wenn der raffinierte Psycho-Thriller nicht auch Nichtcineasten für sich gewinnt. Doch schon allein sein weltweites Startdatum sollte ihm Glück bringen: 6.6.06.
| Darsteller: | Liev Schreiber | als Robert Thorn | |
|---|---|---|---|
| Julia Stiles | als Katherine Thorn | ||
| Mia Farrow | als Mrs. Baylock | ||
| David Thewlis | als Jennings | ||
| Michael Gambon | als Carl Bugenhagen | ||
| Pete Postlethwaite | als Father Brennan | ||
| Nikki Amuka-Bird | als Dr. Becker | ||
| Seamus Davey-Fitzpatrick | als Damien Thorn | ||
| Regie: | John H. Moore | ||
| Drehbuch: | Dan McDermott | ||
| Produzent: | Glenn Williamson | ||
| John H. Moore | |||
| Ausf. Produzent: | Peter Kang | ||
| Jeffrey Stott | |||
| Hutch Parker | |||
| Kamera: | Jonathan Sela | ||
| Schnitt: | Dan Zimmerman | ||
| Musik: | Marco Beltrami | ||
| Jerry Goldsmith | |||
| Produktionsdesign: | Patrick Lumb | ||
| Kostüme: | George L. Little | ||
| Ton: | Ian Voigt | ||
| Casting: | Susie Figgis | ||
Der Leichenberg schwillt bald rapide an, wenn Actionheld Mark Wahlberg in der Kinoversion des Spielehits "Max Payne" seine Unschuld beweisen möchte und deshalb böse Buben ins Visier nimmt.
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Regie wird John H. Moore übernehmen, der jüngst mit der Wiederverfilmung des Horrorklassikers "Das Omen" und mit "Der Flug des Phoenix" von sich Reden machte. Sicherlich spielt in Moores Adaption die sogenannte "Bullet Time" eine genauso gewichtige Rolle wie in der Spielvorlage. Mit Hilfe des Effekts kann die Geschwindigkeit der Gegner stark verlangsamt werden, ohne dabei den eigenen Speed zu beeinträchtigen. Actionfans dürfen mehr als gespannt sein!
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