Wiederverfilmung des Horrorklassikers "Das Omen" von 1976, in dem der Sohn Satans um die Weltherrschaft ringt. http://images.kino.de/flbilder/max06/auto06/auto17/06170730/b150x150.jpg Das Omen

Filmdetails

Das Omen

Wiederverfilmung des Horrorklassikers "Das Omen" von 1976, in dem der Sohn Satans um die Weltherrschaft ringt.


Das Omen
Start: 06.06.2006

Originaltitel: The Omen

Horror

USA 2006
Laufzeit: 110 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Liev Schreiber
Julia Stiles
Mia Farrow

Regie: John H. Moore
Verleih: Fox

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

US-Botschafter Robert Thorn (Liev Schreiber) und seine Frau Katherine (Julia Stiles) kratzen sich am Kopf: Warum bloß sterben im Umkreis ihres reizenden Adoptivrackers Damien stets die Leute weg wie die Fliegen? Vielleicht ist ja doch etwas dran an dem hartnäckigen Gerücht, die leibliche Mutter des Knaben sei ein Schakal und der Vater der Teufel gewesen. Thorn recherchiert ein wenig nach und gerät ins Schwitzen.

Pünktlich zum 6.6.06 auf dem Tisch: Das Remake eines der erfolgreichsten Horrorfilme aller Zeiten. Da liegt die Messlatte hoch für den Antichrist Superstar.


Kritik

Ein Klassiker kehrt zurück: Das neue "Omen" schockt mit modernen Effekten, klassischen Spannungsmomenten und aktuellen Bezügen.

Großansicht Der Teufel versteckt sich hinter dem Engelsgesicht (Foto: Fox)

Der Teufel versteckt sich hinter dem Engelsgesicht (Foto: Fox)

Zugegeben - Neuverfilmungen sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Aber bei "Omen" handelt es sich um einen Sonderfall. Denn hier wird kein B-Picture neu belebt, in dem Serienkiller namenlose Darsteller schlachten, sondern ein echter Klassiker - samt Stars der A-Klasse und ausgefeilter Dramaturgie.

Das Original von 1976 hatte die Schock-Messlatte mit ausgefeilten Tötungsarten höher gelegt. Am außergewöhnlichsten war indes das Konzept: Der Bösewicht war kein Geringerer als der Antichrist selbst, geboren im Körper eines harmlos-pausbäckigen Jungen. Jetzt stellt sich wieder die Frage: Was wird passieren, wenn sich die Prophezeiung erfüllt?

Großansicht Die liebe Nanny führt Böses im Schilde (Foto: Fox)

Die liebe Nanny führt Böses im Schilde (Foto: Fox)

Klassiker in modernem Gewand

Der Regisseur des Remakes, John H. Moore ("Der Flug des Phoenix"), tut genau das Richtige: Er orientiert sich an allen wesentlichen Details des Originals und setzt sie in einer modern-effektvollen Bildsprache um. Ebenso bleibt er den bewährten Besetzungsprinzipien treu.

Unter seinen Schauspielern finden sich renommierte Charakterdarsteller wie Liev Schreiber ("Der Manchurian Kandidat") und Julia Stiles ("Die Bourne Verschwörung") als ahnungslose Pflegeeltern des Höllensprösslings oder Mia Farrow, seit "Rosemaries Baby" erfahren mit Teufelsbälgern, kongenial als Kindermädchen des Belzebuben.

Großansicht Robert begibt sich auf die Spuren des Bösen (Foto: Fox)

Robert begibt sich auf die Spuren des Bösen (Foto: Fox)

Perfektes Timing

Auch die Kenner des Erstlingsfilms werden mit aufregenden Neuwendungen überrascht, sodass die Schockwirkung die gleiche bleibt! Die Effekte sind maßgeschneidert für Filmfans. Dank der stilsicheren Aufbereitung sollte es mit dem Teufel zugehen, wenn der raffinierte Psycho-Thriller nicht auch Nichtcineasten für sich gewinnt. Doch schon allein sein weltweites Startdatum sollte ihm Glück bringen: 6.6.06.

Das Omen

Darsteller:  Liev Schreiber   als Robert Thorn
  Julia Stiles   als Katherine Thorn
  Mia Farrow   als Mrs. Baylock
  David Thewlis   als Jennings
  Michael Gambon   als Carl Bugenhagen
  Pete Postlethwaite   als Father Brennan
  Nikki Amuka-Bird   als Dr. Becker
  Seamus Davey-Fitzpatrick   als Damien Thorn
 
Regie:  John H. Moore  
Drehbuch:  Dan McDermott  
Produzent:  Glenn Williamson  
  John H. Moore  
Ausf. Produzent:  Peter Kang  
  Jeffrey Stott  
  Hutch Parker  
Kamera:  Jonathan Sela  
Schnitt:  Dan Zimmerman  
Musik:  Marco Beltrami  
  Jerry Goldsmith  
Produktionsdesign:  Patrick Lumb  
Kostüme:  George L. Little  
Ton:  Ian Voigt  
Casting:  Susie Figgis  

Wahlberg wird Videospielheld

Der Leichenberg schwillt bald rapide an, wenn Actionheld Mark Wahlberg in der Kinoversion des Spielehits "Max Payne" seine Unschuld beweisen möchte und deshalb böse Buben ins Visier nimmt.

Großansicht Leichen pflastern seinen Weg: Mark Wahlberg als Racheengel mit Polizeimarke (Foto: Kurt Krieger)

Leichen pflastern seinen Weg: Mark Wahlberg als Racheengel mit Polizeimarke (Foto: Kurt Krieger)

Mark Wahlbergs nervöser Zeigefinger kommt einfach nicht zur Ruhe: Nach seinem Auftritt als effektive Ein-Mann-Armee in "Shooter" schraubt der Ex-Sänger die Bodycount-Messlatte in seinem neuesten Projekt "Max Payne" in ungeahnte Höhen. In der Verfilmung des in Deutschland indizierten PC-Megasellers übernimmt der 36-Jährige die Rolle des DEA-Polizisten Max Payne.

Als sein Partner umgebracht wird, gerät der verdeckte Ermittler plötzlich selbst ins Fadenkreuz seiner Kollegen. Ehe er sich versieht, steckt er mitten in einem Mafiakrieg.

Das ist für den Witwer die beste Gelegenheit, sich am Mob für das Niedermetzeln seiner Familie zu rächen. Dabei schert er sich wenig um Regeln und geht mit seinen Gegnern nicht zimperlich um.

Beim Sterben will jeder der Letzte sein

Regie wird John H. Moore übernehmen, der jüngst mit der Wiederverfilmung des Horrorklassikers "Das Omen" und mit "Der Flug des Phoenix" von sich Reden machte. Sicherlich spielt in Moores Adaption die sogenannte "Bullet Time" eine genauso gewichtige Rolle wie in der Spielvorlage. Mit Hilfe des Effekts kann die Geschwindigkeit der Gegner stark verlangsamt werden, ohne dabei den eigenen Speed zu beeinträchtigen. Actionfans dürfen mehr als gespannt sein!

Star

Liev Schreiber

Liev Schreiber ist seit 1994 regelmäßig in Fernseh-, Theater- und Kinoproduktionen als Schauspieler engagiert. Er gehörte etwa zum harten...

Star

Julia Stiles

Shakespeare galt lange Zeit als treibender Motor ihrer Karriere: So war Julia Stiles gleich in drei modernisierten Fassungen des britischen...

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