Originaltitel: Noviembre
Spanien 2003
Óscar Jaenada
Ingrid Rubio
Paloma Lorena
Regie: Achero Mañas
Verleih: Kairos
Gegen Ende der 90er Jahre hat der junge Kunstrebell Alfredo (Oscar Jaenada) die Nase voll vom konventionellen Theaterbetrieb. Er hebt als anarchistischen Gegenentwurf zur Schauspielschule das unabhängige Straßentheater Noviembre aus der Taufe. Mit wilden Aufführungen vor öffentlichen Kulissen wie U-Bahn, Fußgängerzone oder Einkaufszentrum, bei denen die Passanten häufig mit einbezogen werden, erregt man die Aufmerksamkeit von Publikum und Kulturbetrieb. Als jedoch die Auftritte politischer und die Themen brisanter werden, gerät man untereinander und mit dem Staat in Streit.
Das in seiner Heimat hochdekorierte, engagierte Gesellschaftsdrama und zweite abendfüllende Werk des spanischen Regisseurs und Schauspielers Achero Mañas basiert angeblich auf realen Ereignissen.
Pseudodokumentation über den Aufstieg und Fall einer radikalen Straßentheatergruppe aus Madrid.
Der junge Schauspieler Alfredo (Óscar Jaenada) erfüllt sich seinen Traum und gründet ein unabhängiges Straßentheater. Mit Freunden schließt er sich zur Gruppe "November" zusammen.
Von nun an dienen ihnen Einkaufszentren, U-Bahn und Fußgängerzonen als Bühne, von der aus sie Aufmerksamkeit der Passanten auf sich ziehen wollen.
Im dokumentarischen Stil mit Interviews von Schauspielerveteranen, die sich an ihre Vergangenheit in einer Avantgarde-Theatergruppe erinnern, und im Wechsel mit Szenen aus spektakulären Straßenproduktionen und zeitgemäßen politischen Reflektionen porträtiert der Film den Aufstieg und Fall einer radikalen Künstlertruppe aus Madrid.
Autor und Regisseur Achero Manas könnte damit zu einem der wenigen spanischen Filmemacher werden, die derzeit aus dem Schatten von Pedro Almodovar hervortreten. Mit einem dichten und extrem cleveren Drehbuch sowie hervorragenden darstellerischen Leistungen gelang ihm ein überraschender, provokanter wie spannender Film.
| Darsteller: | Óscar Jaenada | als Alfredo | |
|---|---|---|---|
| Ingrid Rubio | als Lucía | ||
| Paloma Lorena | als Lucía | ||
| Juan Díaz | als Daniel | ||
| Juan Francisco Margallo | als Daniel | ||
| Javier Ríos | als Juan | ||
| Angel Facio | als Juan | ||
| Adriana Dominguez | als Alicia | ||
| Amparo Valle | als Alicia | ||
| Jordi Padrosa | als Imanol | ||
| Fernando Conde | als Imanol | ||
| Juan Rodriguez | als Pedro | ||
| Juan Diego | als Pedro | ||
| Núria Gago | als Helena | ||
| Amparo Baró | als Helena | ||
| Héctor Alterio | als Yuta | ||
| Alberto Jiménez | als Beamter | ||
| Alex O'Dogherty | |||
| Helio Pedregal | als Polizeichef | ||
| Carlos Caniowski | als Alfredos Vater | ||
| Petra Martínez | als Alfredos Mutter | ||
| Regie: | Achero Mañas | ||
| Drehbuch: | Achero Mañas | ||
| Federico Mañas | |||
| Produzent: | José Antonio Félez | ||
| Kamera: | Juan Carlos Gómez | ||
| Schnitt: | Nacho Ruiz Capillas | ||
| Musik: | Eduardo Arbide | ||
| Produktionsdesign: | Federico G. Cambero | ||
| Kostüme: | Nereida Bonmatí | ||
| Ton: | Goldstein & Steinberg | ||
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