Originaltitel: Girl with a Pearl Earring
Großbritannien/Luxemburg 2003
Scarlett Johansson
Colin Firth
Cillian Murphy
Regie: Peter Webber
Verleih: Concorde
Zur Mitte des 17. Jahrhunderts nimmt die 16-jährige Griet (Scarlett Johansson aus "Lost in Translation") den vakanten Posten als Dienstmädchen im turbulenten Haushalt des niederländischen Malers Johannes Vermeer (Colin Firth) an. Obwohl dessen Familie den neuen Gast nicht eben freundlich aufnimmt, lernt Griet sich zu behaupten und entdeckt bald ihre Faszination für die Arbeit ihres Hausherren, dem seinerseits die Reize und das angenehme Wesen des Mädchens nicht entgehen.
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Tracy Chevalier entwirft Peter Webber in seinem Melodram eine fiktive Biografie jener Dame, die dem holländischen Maler Johannes Vermeer für sein berühmtestes Gemälde Modell stand.
Die Geschichte des Mädchens, das Kunstgeschichte schrieb.
Die 16-jährige Griet (Scarlett Johansson) arbeitet als Hausmädchen bei dem angesehenen holländischen Maler Johannes Vermeer (Colin Firth). Vermeer, der von dem ruhigen und klugen Wesen des Mädchens und von ihrem Verständnis für Licht und Farben angetan ist, entführt sie in die Welt der Malerei.
Zugleich muss sich die protestantische Griet gegen Vermeers chaotische katholische Familie behaupten: Seine eifersüchtige Frau, die hartherzige Schwiegermutter, deren Magd und die sechs Kinder machen ihr das Leben nicht leicht. Außerdem haben der Metzger des Ortes und Vermeers Mäzen ein Auge auf Griet geworfen.
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Tracy Chevalier, die sich von dem anonymen Mädchen aus dem Gemälde des holländischen Meisters Johannes Vermeer inspirieren ließ, geht "The Girl with a Pearl Earring" der Frage nach, um wen es sich bei dem Modell auf Vermeers berühmtem Gemälde handelt - und warum sie gemalt wurde.
Newcomerin Scarlett Johansson ("Lost in Translation") glänzt neben Colin Firth und Tom Wilkinson in einem beeindruckenden Ensemblefilm. Beste Unterhaltung garantiert.
| Darsteller: | Scarlett Johansson | als Griet | |
|---|---|---|---|
| Colin Firth | als Johannes Vermeer | ||
| Cillian Murphy | als Pieter | ||
| Tom Wilkinson | als Van Ruijven | ||
| Essie Davis | als Catharina Vermeer | ||
| Judy Parfitt | als Maria Thins | ||
| Joanna Scanlan | als Magd Tanneke | ||
| Alakina Mann | als Cornelia Vermeer | ||
| David Morissey | als Van Leeuwenhoek | ||
| Anna Popplewell | als Maertge | ||
| Anaïs Nepper | als Lisbeth | ||
| Nathan Nepper | als Baby Johannes | ||
| Christopher McHallem | als Griets Vater | ||
| Gabrielle Reidy | als Griets Mutter | ||
| Leslie Woodhall | als Nachbar | ||
| Regie: | Peter Webber | ||
| Drehbuch: | Olivia Hetreed | ||
| Produzent: | Andy Paterson | ||
| Anand Tucker | |||
| Koproduzent: | Matthew T. Gannon | ||
| Jimmy De Brabant | |||
| Ausf. Produzent: | Peter Block | ||
| Nick Drake | |||
| Philip Erdoes | |||
| François Ivernel | |||
| Daria Jovicic | |||
| Cameron McCracken | |||
| Tom Ortenberg | |||
| Duncan Reid | |||
| Buchvorlage: | Tracy Chevalier | ||
| Kamera: | Eduardo Serra | ||
| Schnitt: | Kate Evans | ||
| Musik: | Alexandre Desplat | ||
| Produktionsdesign: | Ben van Os | ||
| Kostüme: | Dien van Straalen | ||
| Casting: | Leo Davis | ||
Seit Jahren führen Kostümfilme die Kinozuschauer in die Vergangenheit. Hochgetürmte Frisuren, gepuderte Perücken und wallende Reifröcke sind für die wenigen Stunden auf der Kinoleinwand so wunderbar romantisch.
In "Marie Antoinette" mit Kirsten Dunst spielen Kostüme die Hauptrolle (Foto: Sony Pictures)
Der Klassiker stammt aus dem Jahr 1939: "Vom Winde verweht" mit Clark Gable und Vivien Leigh. Vor dem Hintergrund des amerikanische Bürgerkriegs sprüht der Film vor Drama und Romantik.
Seitdem haben wir vor allem Jane Austen die verträumte Vorstellung des 19. Jahrhunderts zu verdanken. Die Traumfabrik hat ihre Bücher in wunderbare Filme wie "Emma" mit Gwyneth Paltrow, "Sinn und Sinnlichkeit" mit Emma Thompson und "Stolz und Vorurteil" mit Keira Knightley verwandelt. Alle drei Dramen durften sich über Oscar-Nominierungen freuen. Emma Thompson nahm sogar für das Drehbuch einen Goldjungen entgegen.
Dass Historienfilme immer wieder mit Auszeichnungen rechnen dürfen, zeigte auch "Shakespeare in Love". Gleich siebenmal wurde der Film von der Academy geehrt. Gwyneth Paltrow angelte sich die goldene Statue als beste Hauptdarstellerin und Dame Judi Dench nahm mit nur einem achtminütigen Auftritt als Königin Elizabeth den Oscar als beste Nebendarstellerin mit nach Hause.
Der Spitzenreiter ist aber "Vom Winde verweht". Das Drama wurde 1939 mit acht Goldstatuen ausgezeichnet und dann gibt es da natürlich noch den großen Erfolgshit von 1997, "Titanic", mit elf Oscars geehrt - wenn man das Drama, das 1919 spielt, noch zu den Kostümfilmen zählen will. Historienfilme berühren also nicht nur das Kinopublikum, sondern auch die Kritiker. So ist es nicht verwunderlich, dass das Genre auch weiterhin Furore macht.
Filmschönheit mit sinnlicher Aura und seit "Lost in Translation" höchst gefragte Darstellerin. Ihr plötzlicher Erfolg schlug - wie...
Englands Mann für alle Jahreszeiten, Kostüme und Leidenschaften - der Brite Colin Firth ist mit zwei Rollen zu einem kulturellen Markenzeichen...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.