Typisch britisch:
Tea-Time mit Stephen Fears, Kritiker Gavin Lambert und den Regisseuren Michael Apted und Alan Parker. Die englische Filmgeschichte wird kontrovers diskutiert: die Qualität der Filme der Exil-Engländer Alfred Hitchcock und Charlie Chaplin ist unbestritten, hingegen englische Filme aus der Zeit zwischen 1930 - 1950 (z.B. die Filme David Leans ('Brief Encounter', 1945; 'Lawrence of Arabia', 1962), Carol Reeds ('The third Man', 1949) und Basil Deardens ('The blue Lamp', 1949) werden kontrovers, als bewunderswert realistisch oder als "middle-class-rubbish" diskutiert. Die 60er Jahre sind, da ist man sich einig, von außergewöhnlich gelungenen
TV-Filmen geprägt, z.B. Ken Loachs 'Cathy come home' (BBC, 1966) oder Ken Russell's 'The Music Lovers' (1970), die außerhalb Britanniens nie gezeigt wurden. In den 70er und 80er Jahren produziert England große, populäre Filme wie Hugh Hudson's 'Chariot of Fire', (1981) oder Richard Attenborough's 'Ghandi' (1982). Mitte der achtziger Jahre erliegt die britische Filmindustrie einem Kollaps, aus dem das 'neue englische Kino' entstand, z.B. 'My beautiful Laundrette' (1985); Filme, deren internationalen Erfolg niemand voraussah. Heute stehen britische Filmemacher weniger denn je vor der Frage, ob es möglich ist, britische
Filme für ein weltweites Publikum zu drehen...
Irland: Sind wir allein?:
Donald Black zeigt, daß in den ersten irischen Filmen Irland, die irische Landschaft, Kultur und Lebensweise zu einem Mythos werden, der sich immer weiter von der Realität entfernte. Das Verlangen nach authentischen Bildern wird zunehmend zum Antrieb der großen, irischen Regisseure. Anfangs mangelt esden Filmen noch an internationaler Durchschlagskraft, doch in den siebziger Jahren liefern sie
wichtige und alternative Bilder über Irland wie beispielsweise die Filme von Bob Quinn ('Potín', 1978, 'Caoineadh Airt uí Laoire', 1975). Dieses Verlangen nach 'Spiegelbildern unserer selbst' bleibt stets Antrieb junger irischer Regisseure und bringt dem irischen Film die lang erwartete internationale
Anerkennung. Donald Black interviewt am Ende seiner Reise
durch den irischen Film die nunmehr sehr bekannten Regisseure Jim Sheridan und Neil Jordan. Filme wie 'My left Foot' von 1990, der mit zwei Oscars ausgezeichnet wurde, sowie 'Crying Game' krönten die kollektive Anstrengung der irischen Regisseure.
2x 50 ans cinéma francais:
Jean-Luc Godard trifft Michel Piccoli. Die Kontroverse entfacht sich schnell: Godard stellt das Kinojubiläum und die Existenz des europäischen Kinos in Frage. Haben die Menschen noch eine Erinnerung an jene Regisseure oder Schauspieler, die ein Jahrhundert Kino prägten? Welche
Bedeutung und welche Wirkung hatte das schaffen der Brüder Lumière, eines Georges Meliès oder der Brüder Pathé? In diesem Stück Kinogeschichte werden die Großen des französischen Films in Wort und Bild zitiert: u.a. Denis Diderot, Jean Epstein, Jean Cocteau, Marguerite Duras, Francois Truffaut, André Malrraux, Jacque Rivette und Serge
Daney.
Quelle: absolut Medien
| Regie: | Stephen Frears | ||
|---|---|---|---|
| Donald Black | |||
| Jean-Luc Godard | |||
| Anne-Marie Miéville | |||
Martin Scorseses erster Kinderfilm: Waisenjunge Hugo kommt in einer Pariser Metrostation großen Geheimnissen auf die Spur. Für 11 Oscars nominiert!
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Großer Kinospaß mit Adam Sandler in einer Doppelrolle als Zwillinge, die chaotisch Thanksgiving feiern.