Spukgeschichte für Kinder nach erfolgreicher Buch- und TV-Serienvorlage. http://images.kino.de/flbilder/max12/auto12/auto06/12060221/b150x150.jpg Das Haus der Krokodile

Filmdetails

Das Haus der Krokodile

Spukgeschichte für Kinder nach erfolgreicher Buch- und TV-Serienvorlage.


Das Haus der Krokodile
Start: 22.03.2012

Abenteuer

Deutschland 2012
Laufzeit: 90 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Kristo Ferkic
Joanna Ferkic
Vijessna Ferkic

Regie: Cyrill Boss, ...
Verleih: Constantin

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Humor
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Inhalt

Familie Laroche ist erst vor Kurzem in eine altehrwürdige Villa gezogen. Als die Eltern verreist sind, und der elfjährige Viktor und seine zwei älteren Schwestern allein das Haus hüten, tut sich reichlich Merkwürdiges. Nachdem Viktor erst ein ausgestopftes Krokodil und dann das Tagebuch seiner Großcousine Cäcilie findet, die vor vielen Jahren unter ungeklärten Umständen im Haus gestorben ist.


Kritik

Das Haus der Krokodile

Mit der Neuinterpretation des 70er Jahre Kult-TV-Serien-Thrillers für Kinder erweist sich das Regie-Duo Cyrill Boss und Philipp Stennert erstmals auch im Krimi-Genre als sattelfest.

Man kennt sie als versierte, detailverliebte und filmhistorisch bewanderte Regisseure von Krimi-Persiflagen ("Neues vom Wixxer") und Krimikomödien ("Jerry Cotton"). Bei ihrer dritten gemeinsamen Leinwandarbeit lassen Cyrill Boss und Philipp Stennert Comedy und Parodie hinter sich. Denn "Das Haus der Krokodile" ist handfester Gruselkrimi und packende Detektivstory zugleich, umwoben von einer unheimlichen Haunted-House-Atmosphäre. Und obwohl hier der Altmeister des Suspense, Mister Alfred Hitchcock, für die eine oder andere Sequenz Pate gestanden haben mag, ist diese raffinierte Neuinterpretation des gleichnamigen 70er Jahre Kult-TV-Thrillers keineswegs knallharte Kost für Erwachsene, sondern, wie auch schon das Original mit Tommi Ohrner, ein Thriller für Kinder. Das bedeutet, Boss und Stennert müssen immer wieder Tempo und Spannung aus ihrem Plot herausnehmen, um die Zielgruppe der acht- bis 13-jährigen Jungen und Mädchen nicht zu lange und zu sehr auf die Folter zu spannen. Dafür nutzen sie jedoch jeden Quadratzentimeter ihres Spielortes, eine altehrwürdige Villa mit schrulligen, auch etwas unheimlichen Bewohnern, um ihr Publikum bei Laune zu halten, oder treffender gesagt, dessen Nerven zu strapazieren. Dies gilt auch für den elfjährigen Viktor, glaubwürdig und sympathisch verkörpert von Kristo Ferkic, der vom stockdunklen Keller über das verbotene Zimmer bis zum verstaubten Speicher im Zehn-Minuten-Takt seine unheimlichen Begegnungen mit merkwürdigen Mietern, mysteriösen Maskenmännern und monströsen Echsen (letztere "nur" als Albtraum) erlebt. Mit schönen visuellen Einfällen wie dem Einsatz von Bedrohung implizierender Fischaugenoptik und einem Versteckspiel hinter wehenden Bettlaken vertrauen Boss und Stennert angenehmerweise in erster Linie auf ihre Bilder und beschränken sich auf Dialogebene auf das Nötigste. Positiv fällt außerdem die Besetzung der erwachsenen Nebenrollen ins Gewicht. So sorgt Leinwandveteranin Gudrun Ritter als böse Frau Drebisch mit ihrem von Falten durchfurchten Antlitz ebenso für Schauer wie Christoph Maria Herbst ("Stromberg") als deren etwas debil wirkender, jede Menge Unbehagen ausstrahlender Sohn mit bis zu den Achseln hochgezogener Hose. Er darf bei einer peinlichen Gesangsnummer auf einer Geburtstagsfeier kurz auch sein Ausnahmetalent als Komiker aufblitzen lassen. Ansonsten ist dieses "Haus der Krokodile" nahezu humorfrei, und das ist auch gut so. Denn wann hat es im deutschen Kino einmal einen Film für Kinder gegeben, der nicht irgendwann in putzige Pumuckl- oder pinkfarbene Prinzessin Lillifee-Harmlosigkeit abdriftet? lasso.

Das Haus der Krokodile

Darsteller:  Kristo Ferkic   als Viktor
  Joanna Ferkic   als Cora
  Vijessna Ferkic   als Louise
  Christoph Maria Herbst   als Friedrich Debisch
  Gudrun Ritter   als Frau Debisch
  Waldemar Kobus   als Herr Strichninsky
  Elena Oechsner   als Cäcilie
  Uwe Friedrichsen   als Herr Opitz
  Dieter Schaad   als Onkel Gustav
  Thomas Ohrner   als Viktors Vater
  Katja Weitzenböck   als Viktors Mutter
 
Regie:  Cyrill Boss  
  Philipp Stennert  
Drehbuch:  Eckhard Vollmar  
  Cyrill Boss  
  Philipp Stennert  
Produzent:  Christian Becker  
Buchvorlage:  Helmut Ballot  
Schnitt:  Cornelie Strecker  
Musik:  Helmut Zerlett  
  Christoph Zirngibl  
Produktionsdesign:  Matthias Müsse  
Kostüme:  Mo Vorwerck  
Maske:  Nadine Schränkler  
  Nadine Scherer  
Ton:  Thorsten Bolzé  
Casting:  Daniela Tolkien  

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