Frische Neuverfilmung des Kinderbuchklassikers von Erich Kästner über den widerspenstigen Schüler Jonathan und seine Internats-Abenteuer. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz46/z0246535/b150x150.jpg Das fliegende Klassenzimmer

Filmdetails

Das fliegende Klassenzimmer

Frische Neuverfilmung des Kinderbuchklassikers von Erich Kästner über den widerspenstigen Schüler Jonathan und seine Internats-Abenteuer.


Das fliegende Klassenzimmer
Start: 16.01.2003

Kinderfilm / Komödie

Deutschland 2002
Laufzeit: 114 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Ulrich Noethen
Sebastian Koch
Piet Klocke

Regie: Tomy Wigand
Verleih: Constantin

So werten die bisherigen Besucher:

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Inhalt

Tunichtgut Jonathan (Hauke Diekamp) ist bereits von acht verschiedenen Internaten geflogen, als ihm ausgerechnet der berühmte Leipziger Thomanerchor eine letzte Bewährungschance einräumt. Eigentlich der festen Überzeugung, auch hier nicht allzu alt zu werden, belehrt ihn nichts Geringeres als die Macht der Kreativität eines Besseren. Ein zufällig in einem Bauwagen gefundenes Manuskript dient Jonathan und seinen frischgebackenen Freunden als Vorlage für eine Space-Oper in bester "Star Trek"-Tradition. Zunächst allerdings müssen Autoritäten gefoppt und die externen Feinde in ihre Schranken verwiesen werden.

Nach "Emil und die Detektive" und "Pünktchen und Anton" serviert das Produzentenduo Uschi Reich und Peter Zenk die dritte Erich Kästner-Adaption in Folge. Regie beim behutsam modernisierten Vergnügen führt Tomy Wigand ("Fußball ist unser Leben").


Kritik

Mit phantastischen Darstellern präsentiert Tomy Wigand eine erfrischende Neuinterpretation von Erich Kästners großem Kinderbuch-Klassiker.

<br />Der beliebte Internatsleiter


Der beliebte Internatsleiter

Es gab Zeiten, da hieß es, die Deutschen könnten "nur" erfolgreiche Komödien machen. Doch inzwischen haben unsere Regisseure ein weiteres Genre für sich entdeckt und zu Blockbuster-Reife geführt - den Kinderfilm.

Ob Animationsabenteuer wie "Der kleine Eisbär", Kinderbuchadaptionen wie "Das Sams" oder verfilmte Hörspiele wie "Bibi Blocksberg" - allesamt erreichten sie ein Millionenpublikum. Der Boom mit Werken für unseren Nachwuchs lässt sich außerdem an zwei Namen festmachen: Erich Kästner und Ulrich Noethen.

Während Ersterer für die Vorlagen einer ganzen Reihe von Remakes wie Franziska Buchs "Emil und die Detektive" oder Caroline Links "Pünktchen und Anton" verantwortlich zeichnet, hat sich Letzterer mit unwiderstehlichen Auftritten als Herr Taschenbier in "Das Sams" und als Bernhard Blocksberg im gleichnamigen Hexenspaß in beinahe jedes deutsche Kinderherz gespielt.

Mit "Das fliegende Klassenzimmer" treffen nun die beiden Künstler, die den deutschen Kinderfilm in den letzten Jahren entscheidend geprägt haben, aufeinander.

Der große Literat Kästner lieferte die Roman-Vorlage, und Noethen gibt in Tomy Wigands Neuverfilmung die zentrale Lehrerfigur des Dr. Justus Bökh, den Liebling aller Schüler des Thomaner-Internats in Leipzig. Und er tut dies so unaufdringlich-zurückhaltend und dennoch stets präsent, wie es dieser Charakter von ihm verlangt.

Dabei überlässt er großzügig das Feld den eigentlichen Hauptdarstellern, den jungen Pennälern: Da ist zum Beispiel Jonathan (Hauke Diekamp), der schon aus acht Schulen geflogen ist, aber bei den Thomanern wider Erwarten schnell Anschluss findet.

Der Professor findet Sonderm&uuml;ll im Papierkorb gar nicht komisch

Der Professor findet Sondermüll im Papierkorb gar nicht komisch

Oder Kreuzkamm Junior (François Göske), der sich mit seinem Vater (höchst überzeugend: Komiker Piet Klocke mit seinem Leinwand- Debüt) - zufällig Direktor des Internats - herrlich gewitzte Rededuelle liefert. Oder auch der kleine Uli (Hans Broich Wuttke), den mangelndes Selbstbewusstsein zu einer beinahe selbstmörderischen Mutprobe verleitet.

Aber nicht nur die von herausragenden Jungmimen verkörperten Rollen machen dieses "fliegende Klassenzimmer" besonders sehenswert. Der rätselhaft-legendäre "Nichtraucher" Eisenbahn-Waggon, ein Theaterstück, das alte Wunden wieder aufreißt, oder auch die unvermeidliche Schneeballschlacht mit den verhassten Externen zeigen, dass hier das Unmögliche möglich gemacht wurde - nämlich den Spagat, einen Stoff zu modernisieren, ohne dessen Geist zu manipulieren.

Das fliegende Klassenzimmer

Darsteller:  Ulrich Noethen   als Dr. Justus Bökh
  Sebastian Koch   als Bob "Nichtraucher" Uthofft
  Piet Klocke   als Kreuzkamm senior
  Anja Kling   als Kathrin
  Hauke Diekamp   als Jonathan Trotz
  Philipp Peter-Arnolds   als Martin Thaler
  Frederick Lau   als Matz Selbmann
  Hans Broich-Wuttke   als Uli von Simmern
  François Goeske   als Kreuzkamm junior
  Theresa Vilsmaier   als Mona
 
Regie:  Tomy Wigand  
Drehbuch:  Henriette Piper  
  Hermine Kunka  
Produzent:  Uschi Reich  
  Peter Zenk  
Buchvorlage:  Erich Kästner  
Kamera:  Peter von Haller  
Schnitt:  Christian Nauheimer  
Musik:  Niki Reiser  
  Moritz Freise  
  Biber Gullatz  
Produktionsdesign:  Ingrid Henn  
Ton:  Andreas Biegler  

"Lenin" dominiert Deutschen Filmpreis

Mit insgesamt neun Auszeichnungen war "Good Bye, Lenin!" der große Abräumer beim Deutschen Filmpreis.

Großansicht Hatte gleich dreifach Grund zur Freude: Daniel Br&uuml;hl

Hatte gleich dreifach Grund zur Freude: Daniel Brühl

Die Ost/West-Dramödie wurde mit dem Filmpreis in Gold und dem Publikumspreis ausgezeichnet. Auch Hauptdarsteller Daniel Brühl erhielt den Publikumspreis. Er wurde außerdem für seinen Leistungen in "Elefantenherz" und "Good Bye, Lenin!" als bester Hauptdarsteller geehrt.

Auch die Preise für die beste Regie und den besten Nebendarsteller gingen an "Good Bye, Lenin!" (Wolfgang Becker, Florian Lukas). Als beste Nebendarstellerin wurde Corinna Harfouch ("Bibi Blocksberg") gefeiert. Eine Lola für die beste Hauptdarstellerin erhielt Hannelore Elsner für ihre Rolle in "Mein letzter Film".

Als bester Dokumentarfilm wurde "Rivers and Tides", als bester Kinder- und Jugendfilm "Das fliegende Klassenzimmer" ausgezeichnet.

In der Kategorie "Drehbuch" gingen die Preise an Almut Getto ("Fickende Fische") sowie Maggie Peren und Dennis Gansel ("Napola").

Zwei Filmpreise in Silber erhielten "Nackt" (Regie: Doris Dörrie) und Hans-Christian Schmids "Lichter", als bester ausländischer Film wurde Stephen Daldrys "The Hours" gewürdigt.

» Alle Preisträger

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Ulrich Noethen

Ulrich Noethen prägte sich mit ausgesuchten Filmrollen als einer der führenden deutschen Charakterdarsteller in Film und Fernsehen ein, der...

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Sebastian Koch

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