Im Herbst 1971 tritt Werner Wild in Hersbruck in Mittelfranken als Lehrling beim sympathischen Bäckermeister Georg Baum an. Er wird vertraut mit Feinheiten der Brot- und Gebäckherstellung, findet Aufnahme in der Familie, im Dorf und verliebt sich in das Mädchen Margot. Als ein Supermarkt öffnet, beginnt der Überlebenskampf. Die Bäckeridylle droht zu zerbröckeln. Werner besteht die Gesellenprüfung und arbeitet in einer Großbäckerei. Der Eigenbrötler Baum läuft Amok. Werner kehrt zurück um zu helfen. Es ist Herbst 1975.
Der Kontrast von Handarbeit und Brotstraßen und die Erkenntnis, dass handwerkliches Können allein nicht ausreicht, bestimmen die Lehr- und Gesellenjahre der Hauptperson, die den zwangsläufigen Niedergang des Kleingewerbes am eigenen Leib erfährt. Ironische Zwischentitel gliedern die Geschichte um erste Sahne und letzte Hoffnung. Regisseur Erwin Keusch ist selbst Bäckersohn und erhielt für das halbdokumentarische Drama 1977 das Filmband in Silber des Deutschen Filmpreises und den Ernst-Lubitsch-Preis.
| Darsteller: | Bernd Tauber | als Werner Wild | |
|---|---|---|---|
| Günter Lamprecht | als Baum | ||
| Maria Lucca | als Frau Baum | ||
| Silvia Reize | als Gisela | ||
| Anita Lochner | als Margot | ||
| Manfred Seipold | als Kurt | ||
| Gerhard Acktun | als Rudi | ||
| Krystian Martinek | als Georg | ||
| Michael Gahr | |||
| Robert Naegele | |||
| Ronald Nitschke | |||
| Bruno W. Pantel | |||
| Horst A. Reichel | |||
| Uli Steigberg | |||
| Alexander Allerson | |||
| Viola Böhmelt | |||
| Hildegard Linden | |||
| Inge Schulz | |||
| Regie: | Erwin Keusch | ||
| Drehbuch: | Erwin Keusch | ||
| Karl Saurer | |||
| Produzent: | Dr. Harald Müller | ||
| Kamera: | Dietrich Lohmann | ||
| Musik: | Axel Linstädt | ||
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