Dorfschullehrer Herbert hat Prüfungsangst und überlässt sich am Vortag seines zweiten Staatsexamens dem Bier und Wunschträumen. Sein Leben ist öde, seine Geliebte ein Trampel, seine Frau verbittert, seine Tochter nervig. Nur die schöne Filmschauspielerin, von der er seit Jahren träumt, könnte ihn retten. Als sie tatsächlich erscheint, schöpft er neue Hoffnung, will sie heiraten. Seine Frau greift zum Messer und rammt es in sein Herz. Während er stirbt, fährt die Schauspielerin im VW-Käfer davon.
Der erste Spielfilm des Schriftstellers und Originals Herbert Achternbusch, geb. 1938. Das titelgebende Gefühl meint den Abschied von einem Lebenstraum, was die Helden seiner Filme, stets Außenseiter aus eigener Wahl, immer wieder erleben. Gedreht wurde in Achternbuschs Wohnort. Das oberbayerische Dorf Andechs am Ammersee hat 100 Einwohner, daneben Kloster Andechs, 177 Meter über dem See ein Berg. Achternbusch arbeitet mit seinem Freundeskreis, hier die Regisseure Reinhard Hauff (Pfarrer) und Margarethe von Trotta (die Schauspielerin).
| Darsteller: | Herbert Achternbusch | ||
|---|---|---|---|
| Margarethe von Trotta | |||
| Barbara Gass | |||
| Walter Sedlmayr | |||
| Reinhard Hauff | |||
| Regie: | Herbert Achternbusch | ||
| Drehbuch: | Herbert Achternbusch | ||
| Produzent: | Herbert Achternbusch | ||
| Kamera: | Jörg Schmidt-Reitwein | ||
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