Brisantes Cop-Movie über Polizeigewalt und Korruption vor dem Hintergrund der Rassenunruhen 1992 in Los Angeles. http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz19/z0319503/b150x150.jpg Dark Blue

Filmdetails

Dark Blue

Brisantes Cop-Movie über Polizeigewalt und Korruption vor dem Hintergrund der Rassenunruhen 1992 in Los Angeles.


Dark Blue
Start: 12.06.2003

Thriller / Drama

USA 2002
Laufzeit: 118 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Kurt Russell
Scott Speedman
Michael Michele

Regie: Ron Shelton
Verleih: Tobis

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

1991 am Vorabend der Rassenunruhen nach dem Rodney-King-Urteil. Sergeant Eldon Perry (Kurt Russell) kann es nicht fassen, dass seine Kollegen wegen Bagatellen angeklagt werden, hat aber momentan andere Sorgen mit seiner unzufriedenen Frau, den miesen Jobperspektiven und einem unreifen Juniorpartner (Scott Speedman). Der stellvertretende Chef des LAPD (Ving Rhames) möchte derweil das korrupte Geflecht rassistischer Seilschaften innerhalb der Polizei zerschneiden und könnte dazu einen aussagewilligen Cop gut gebrauchen....

David Ayer, Autor von "Training Day", schrieb auch diese ähnlich aufschlussreiche und fesselnde Charakterstudie über Gewalt, Korruption und Rassismus hinterm Bullenstern.


Kritik

In einem prickelnd-spannenden Cop-Drama spielt Kurt Russell einen Polizisten, der selbst auf die schiefe Bahn gerät.

Großansicht Kontrovers: Die ungleichen Cops als Zeugen vor Gericht

Kontrovers: Die ungleichen Cops als Zeugen vor Gericht

Los Angeles im April 1992. Die Stimmung in der sommerlich heißen Stadt ist zum Zerreißen gespannt. Ein Jahr zuvor haben vier Polizisten den Schwarzen Rodney King zusammengeschlagen. Jetzt wird ihnen der Prozess gemacht. Wenn es nach Sgt. Eldon Perry (Kurt Russell) ginge, müssten die Kollegen freigesprochen werden.

Perry ist Ermittler einer Elite-Einheit des L. A. Police Department und für seine harte Linie bekannt. Er ist kein schlechter Mensch. Aber über 20 Jahre Dienst haben ihn zu einem Zyniker und Befürworter von Selbstjustiz gemacht. Ganz anders sein junger Kollege Bobby Keough (Scott Speedman): Er glaubt noch an den klassischen Ehrenkodex, seine Berufung zum Guten.

Das ungleiche Duo untersucht einen brutalen Raubüberfall auf einen Lebensmittelladen, bei dem vier Menschen erschossen wurden. Bald sind sie auf der Spur der Täter, aber ihr korrupter Abteilungsleiter Van Meter (Brendan Gleeson) scheint in den Fall verwickelt. Währenddessen gibt es Freisprüche beim Rodney-King-Prozess. Inmitten der losbrechenden Unruhen kommt es zu einem aufwühlenden Showdown...

Nach einer Vorlage des Kult-Autors James Ellroy ("L.A. Confidential") ist Regisseur Ron Shelton ein Polizeithriller gelungen, der sich dem Gut-Böse-Schema Hollywoods entzieht. Kurt Russell ("Die Klapperschlange") beeindruckt dabei in seiner wohl besten Rolle seit Jahren: hart, aber auch auf tragische Weise gebrochen.

Ein mitreißender, brisanter Thriller, der Farbe bekennt bei Themen wie Gewalt, Zynismus und Rassismus. Und der gleichzeitig mit rasanter Action den Puls beschleunigt.

Dark Blue

Darsteller:  Kurt Russell   als Eldon Perry
  Scott Speedman   als Bobby Keough
  Michael Michele   als Beth Williamson
  Brendan Gleeson   als Jack Van Meter
  Ving Rhames   als Arthur Holland
  Kurupt   als Darryl Orchard
  Dash Mihok   als Gary Sidwell
  Lolita Davidovich   als Sally Perry
  Master P.   als Maniac
  Khandi Alexander   als Janelle Holland
  Dana Lee   als Henry Kim
  Chapman Russell Way   als Eldon Perry III
  Marin Hinkle   als Deena Schultz
 
Regie:  Ron Shelton  
Drehbuch:  David Ayer  
Produzent:  Caldecot Chubb  
  David Blocker  
  Sean Daniel  
  James Jacks  
Ausf. Produzent:  Guy East  
  Nigel Sinclair  
  Moritz Borman  
Buchvorlage:  James Ellroy  
Kamera:  Barry Peterson  
Schnitt:  Paul Seydor  
Musik:  Terence Blanchard  
Produktionsdesign:  Dennis Washington  
  Thomas T. Taylor  
Kostüme:  Kathryn Morrison  
Ton:  Matthew C. Beville  
Casting:  Francine Maisler  

Jessica Biel bespitzelt Schwägerin

Eben noch ließ sie einen vorgeblich schwulen Feuerwehrmann ihre Brüste betatschen, nun heftet sie sich an die Fersen einer Femme fatale um ihren Bruder zu schützen.

Großansicht Ihr vergeht bald das Lachen: Jessica Biel (Foto: Kurt Krieger)

Ihr vergeht bald das Lachen: Jessica Biel (Foto: Kurt Krieger)

Größer könnte der Unterschied für Jessica Biel kaum sein. Nachdem sie im Überraschungshit "Chuck und Larry" in unverblümter Komödien-Manier Adam Sandler mit der Echtheit ihrer weiblichen Kurven beeindruckte, macht die sexy Schauspielerin im Thriller "Die A Little" richtig ernst. Sie spielt die Schwester eines Cops in Los Angeles, der eine Kostümbildnerin heiratet. Doch die Schneiderin hat eine verdammt dunkle Vergangenheit.

Vorlage ist der gleichnamige Erfolgsroman von Megan Abbott. Während dieser jedoch im Jahr 1954 angesiedelt ist, soll die Verfilmung in der Gegenwart spielen. Der Clou des Romans ist der Abstieg von Jessica Biels Figur aus der behüteten Welt einer Lehrerin in die dunklen Gassen und Hinterhöfe der Gangsterwelt von Los Angeles.

Mit Quentins Kumpel im Dunkeln munkeln

"Die A Little" wird übrigens oft mit den Romanen von James Ellroy verglichen, die im Fall von "L.A. Confidential", "Dark Blue" oder "Black Dahlia" auch den Weg ins Kino fanden - und eine durch und durch verdorbene Welt auf die Leinwand zeichneten. Da passt es, dass sich Jessica Biel, die den neuen Film auch selbst produziert, mit einem langjährigen Weggefährten von Quentin Tarantino zusammengetan hat: Koproduzent Richard N. Gladstein hatte bei "Reservoir Dogs", "Pulp Fiction" und "Jackie Brown" die Finger im Spiel, ebenso wie bei "Die Bourne Identität".

Klingt nach einem äußerst viel versprechenden Projekt für Jessy!

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Kurt Russell

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