Der Architekt Don Bellows begegnet in einer Bar dem volltrunkenen Ex-Bühnenstar Joyce Heath. Da Jahre zuvor der Besuch einer ihrer Aufführungen sein Leben veränderte, beschließt Don, sich ihrer anzunehmen. Er nüchtert sie aus, löst seine eigene Verlobung mit Gail und finanziert die Produktion eines Theaterstückes, das Joyce ein Comeback ermöglichen soll. Kurz vor der Erstaufführung hält er um ihre Hand an - und erlebt eine unschöne Überraschung.
Reichlich dick aufgetragenes Melodram mit Bette Davis ("Jezebel, die boshafte Lady"), die als heruntergekommene Schauspielerin davon überzeugt ist, ihren Männern nur Unglück zu bringen. Ihr selbst brachte die Rolle ihren ersten Oscar als beste Hauptdarstellerin ein, nachdem sie im Vorjahr für ihre Leistung in "Des Menschen Hörigkeit" übergangen worden war. Während der Dreharbeiten soll Davis auch privates Interesse an ihrem Co-Star Franchot Tone gezeigt haben, der jedoch bereits mit Joan Crawford verlobt war: der Fama nach der Auftakt zur legendären Fehde zwischen Davis und Crawford.
| Darsteller: | Bette Davis | als Joyce Heath | |
|---|---|---|---|
| Franchot Tone | als Don Bellows | ||
| Margaret Lindsay | als Gail Armitage | ||
| Alison Skipworth | als Mrs. Williams | ||
| John Eldredge | als Gordon Heath | ||
| Dick Foran | als Teddy | ||
| Walter Walker | als Roger Farnsworth | ||
| George Irving | als Charles Melton | ||
| Regie: | Alfred E. Green | ||
| Drehbuch: | Laird Doyle | ||
| Ausf. Produzent: | Hal B. Wallis | ||
| Jack L. Warner | |||
| Kamera: | Ernest Haller | ||
| Schnitt: | Thomas Richards | ||
| Produktionsdesign: | Hugh Reticker | ||
Scheinbar sind zwei goldene Statuetten für Steven Spielberg nicht genug. Der Meisterregisseur ersteigerte nun für das erkleckliche Sümmchen von 207.500 Dollar einen weiteren "Oscar".
Ist die altehrwürdige Academy nun käuflich? Vertraut Steven Spielberg nicht mehr auf seine Fähigkeiten als Regisseur, dass er nun schon mit schnödem Mammon einen "Oscar" erkauft? Alles Unsinn! Spielberg hat lediglich etwas gegen Privatsammler, die exklusive Exponate der Filmgeschichte in einem Tresor verstauben lassen würden.
Deshalb ersteigerte er nun bei einer Aktion von Sotheby's in London den "Oscar", den Bette Davis 1935 für ihre Rolle in "Dangerous" erhalten hatte. Spielberg wird die Statue zur Aufbewahrung und Ausstellung der Academy zurückgeben.
Übrigens ist es nicht das erste Mal, dass er einen "Oscar" für die Öffentlichkeit rettete: Für Clark Gables "Oscar" ("It Happened One Night", 1934) blätterte Spielberg sogar über 600.000 Dollar hin, und Bette Davis' zweite Trophäe für "Jezebel" war ihm auch knapp 580.000 Dollar wert. Da geht der dritte ersteigerte Goldjunge glatt als Schnäppchen durch.
Leicht falle es ihm übrigens nicht, die Statuen wieder aus der Hand zu geben, meinte Spielberg in einem Interview. Aber die Freude, die andere Menschen beim Betrachten der historischen Stücke habe, wiege das bei weitem auf - und außerdem hat er ja selbst noch zwei Stück für die Regie von "Schindlers Liste" und "Der Soldat James Ryan" zu Hause herumstehen...
Als das Studio-System Hollywoods noch in voller Blüte stand, wehrte sich Bette Davis (1908 - 1989, eig. Ruth Elizabeth Davis), als sie 1935 ihren...
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