Originaltitel: The Ringer
USA 2005
Johnny Knoxville
Brian Cox
Katherine Heigl
Regie: Barry W. Blaustein
Verleih: Fox
Mit den besten Absichten und den übelsten Folgen versucht Steve Barker (Johnny Knoxville), seinem besten Kumpel einen Job zu verschaffen. Nun steht er mit 28.000 Dollar in der Kreide und bekommt von seinem selber bei der Mafia verschuldeten Onkel den heißen Tipp, es doch einfach mit einer vorgeblichen Geisteskrankheit bei den Special Olympics zu versuchen. Die Frau, die Steve liebt, findet das jedoch alles andere als komisch.
Aber auch nur die. Bestes Bad-Taste-Entertainment, also solches mit Herz, produziert von den solchermaßen versierten Farrelly-Brüdern ("Kingpin", "Verrückt nach Mary").
Bad Taste hat einen neuen Namen: Johnny Knoxville schleicht sich bei den Special Olympics ein, um endlich einen Triumph einzufahren.
Dass sich bei Steve (Johnny Knoxville) Schulden angesammelt haben, kann niemanden überraschen, der sieht, wie inkompetent sich das vermeintliche Sportass bei der Ausübung seines Berufs anstellt. Man könnte meinen, er sei behindert.
Findet zumindest Steves bester Kumpel, der den rettenden Einfall hat: Steve soll sich als Sportler mit einem IQ von 38 ausgeben und bei den Special Olympics den großen Reibach machen. Wie nicht anders zu erwarten, fällt Steve diese Rolle nicht schwer. Doch dann melden sich die Liebe und das schlechte Gewissen.
Wenn man aus Völkerball eine Erfolgskomödie stricken konnte, warum nicht auch aus den Special Olympics? Das Subgenre der Bad-Taste-Komödie heißt den kleinen Bruder von "Voll auf die Nüsse" willkommen in seinem Kreis: Kein Gag ist geschmacklos oder niveaulos genug, um in diesem gnadenlosen Spaß mit Johnny Knoxville nicht gebracht zu werden.
Tatsächlich ist der Film sieben Jahre nach "Verrückt nach Mary" mit so viel Leidenschaft damit beschäftigt, jede Form von Anstand zu beleidigen und Tabus zu brechen, dass die kumulative Wirkung verblüffend charmant ist.
| Darsteller: | Johnny Knoxville | als Steve Barker | |
|---|---|---|---|
| Brian Cox | als Gary Barker | ||
| Katherine Heigl | als Lynn Sheridan | ||
| Jed Rees | als Glen | ||
| Bill Chott | als Thomas | ||
| Edward Barbanell | als Billy | ||
| Leonard Earl Howze | als Mark | ||
| Geoffrey Arend | als Winston | ||
| Luis Avalos | als Stavi | ||
| John Taylor | als Rudy | ||
| Leonard Flowers | als Jimmy Washington | ||
| Zen Gesner | als David Patrick | ||
| Regie: | Barry W. Blaustein | ||
| Drehbuch: | Richard Blitt | ||
| Produzent: | Peter Farrelly | ||
| Bradley Thomas | |||
| John L. Jacobs | |||
| Bobby Farrelly | |||
| Ausf. Produzent: | Tim Shriver | ||
| Kamera: | Mark Irwin | ||
| Schnitt: | George Folsey Jr. | ||
| Musik: | Mark Mothersbaugh | ||
| Produktionsdesign: | Arlan Jay Vetter | ||
| Kostüme: | Lisa Jensen | ||
| Ton: | Earl Stein | ||
| Casting: | Nancy Foy | ||
Johnny Knoxville gehört zu den Kultstars der modernen Pop-Kultur und wurde durch den Musiksender MTV in die Popularität katapultiert....
Blonde Traumfrau in der Marilyn-Monroe-Liga. Katherine Heigl entwickelte sich von der rebellischen Teenagertochter von Gérard Depardieu...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.