Homeboy Ali G aus London hat sich die Aufklärung der britischen Jugend auf die Fahnen geschrieben. Unerschrocken konfrontiert die Reichen und Mächtigen der Welt mit seinen bohrenden Fragen, klärt auf verständliche Weise, warum der Regenwald schützenswert ist, wie die staatliche Gewaltenteilung funktioniert oder warum die Gleichberechtigung der Frau begrüßenswert ist. Unterstützt wird er von seinen Mitarbeitern, dem neugierigen Kasachen Borat und dem exaltierten Modegeck Brüno.
Vor dem Triumphzug seines Borat-Kinofilms schlüpfte der englische Komikers Sacha Baron Cohen schon in diversen TV-Eskapaden abwechselnd in unterschiedliche Reporteridentitäten, um hinter der Maske des grotesken Naivlings Autoritäten und ehrwürdige Kapazitäten mit Blödsinn und Respektlosigkeiten aller Kategorien zu überschütten, diese so günstigstenfalls als Popanze zu entlarven und der Lächerlichkeit preiszugeben. Runde Comedy-Vollbedienung.
| Darsteller: | Sacha Baron Cohen | als Ali G/Borat/Brüno | |
|---|---|---|---|
| Regie: | James Bobin | ||
| Scott Preston | |||
| Drehbuch: | Sacha Baron Cohen | ||
| Ethan T. Berlin | |||
| Tommy Blacha | |||
| James Bobin | |||
| Rich Dahm | |||
| Craig DiGregorio | |||
| David Eilenberg | |||
| Jamie Glassman | |||
| Evan Goldberg | |||
| Ed Herbstman | |||
| Anthony Hines | |||
| Dan Mazer | |||
| Michael O'Rourke | |||
| Seth Rogen | |||
| Jeff Stilson | |||
| Craig Thomas | |||
| Ausf. Produzent: | Sacha Baron Cohen | ||
| Peter Fincham | |||
| Dan Mazer | |||
| Kamera: | Samuel Henriques | ||
| Mark Molesworth | |||
| Schnitt: | James Thomas | ||
| Charlie Fawcett | |||
| Produktionsdesign: | Jonathan Paul Green | ||
| Kostüme: | Jason Alper | ||
| Ton: | Austin Storms | ||
Kaum einer hat 2006 mehr Aufsehen erregt als der vermeintliche Reporter aus Kasachstan, der ein Tabu nach dem anderen brach und mit Klagen geradezu überhäuft wurde.
Nicht ohne Grund hatte sich "Borat"-Darsteller Sacha Baron Cohen, als er vor einer Woche bei den Golden Globes als bester Darsteller ausgezeichnet wurde, bei all den Amerikanern bedankt, die ihn "noch nicht verklagt" haben.
Doch jetzt ist Schluss mit Borat. Trotz oder vielleicht gerade wegen eines Golden Globes und einer Oscar-Nominierung will Cohen sein Alter Ego sterben lassen. Die Figur sei mittlerweile einfach viel zu bekannt. Das mache es unmöglich, noch irgendjemanden mit dem angeblichen Reporter hinters Licht zu führen.
Cohen hatte Borat mit seinem radikalen, sexistischen und antisemtischen Gedankengut für seine Comedy-Show "Da Ali G Show" erschaffen. Bei Borats Debüt im Kino entlockte der falsche Journalist bei seiner "Reportage" aus Amerika den Bürgern so manch ungewollte Aussage.
Damit die Fans von "Borat" aber nicht zu sehr um den kasachischen Reporter trauern müssen, hat Cohen schon seinen nächsten Streich geplant. In einem neuen Film will er als österreichischer homosexueller Journalist Bruno die Modeszene unsicher machen.
Universal Pictures soll sich bereits für 33 Millionen Euro die Filmrechte an Cohens neuem Werk gesichert haben.
Begnadeter britischer Satiriker, der als Comedian, Autor und Produzent mit den Kunstfiguren Ali G und Borat in seiner TV-Show, bei...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.