Copthriller über einen Polizisten, der in einem Sanatorium miterleben muss, wie ein Patient nach dem anderen getötet wird. http://images.kino.de/flbilder/max02/bf02/bf04/b0204997/b150x150.jpg D-Tox - Im Auge der Angst

Filmdetails

D-Tox - Im Auge der Angst

Copthriller über einen Polizisten, der in einem Sanatorium miterleben muss, wie ein Patient nach dem anderen getötet wird.


D-Tox - Im Auge der Angst
Start: 17.01.2002

Originaltitel: Eye See You

Thriller / Horror

USA 2000
Laufzeit: 96 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Sylvester Stallone
Tom Berenger
Charles S. Dutton

Regie: Jim Gillespie
Verleih: UIP

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Action
Humor
Romantik
Spannung
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Inhalt

Cop Jake Malloy hält den Druck seines Jobs nicht mehr länger aus. Nachdem er als Zeuge eines Gewaltakts einen Nervenzusammenbruch erleidet, wird er in eine Rehabilitationsklinik überwiesen, die sich auf Fälle wie seinen spezialisiert hat und vor allem Gesetzeshüter behandelt. Als ein Kollege nach dem anderen in dem Hospital ermordet wird, muss Jake einschreiten.


Kritik

D-Tox - Im Auge der Angst

Die therapeutischen Absichten von "28 Tage", das Klima von "The Shining" (metereologisch), das Misstrauen von "Das Ding aus einer anderen Welt" und die Grundmuster der Schlitzerfilmkultur ergeben Sylvester Stallones nächsten Versuch, in der A-Liste Hollywoods zu bleiben. Man weiß, was Regisseur Jim Gillespie den letzten Sommer getan hat: er wartete auf die Veröffentlichung seines Thrillers, der über zwei Jahre nach Ende der Dreharbeiten nun in die Kinos kommt und sich für einen typischen Genrebeitrag eine erstaunlich namhafte Besetzung sichern konnte.

Wie sehr Hollywood-Piranhas respektierte Genre-Stoffe bis auf ihr Gerippe abnagen, um darauf eine reißerische, kommerziell noch tauglichere Geschichte aufzubauen, zeigt auch diese Adaption eines Thrillers des dreifachen Pulitzerpreisträgers Howard Swindle. Aus Swindles Hauptfigur, einem alkoholsüchtigen Cop, der unter dem Druck einer scheiternden Ehe in eine Entzugsklinik geht, in der dann merkwürdige Dinge passieren, entwickeln Jim Gillespie ("Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast") und seine Autoren die Story eines Serienmörders auf Rachefeldzug und eines traumatisierten Cops, dem der Killer bis in die Therapie folgt. Das erste Drittel von "D-Tox - Im Auge der Angst" ist eine durchaus spannende, atmosphärisch an "Sieben" erinnernde Einführung des Copkillers, der an penetrierten Augen und aufgehängten Leichen in allen Variationen Geschmack findet. Stallone spielt FBI-Mann Malloy, den der Killer aus einem dubiosen Motiv heraus gnadenlos verfolgt und mit der Ermordung seiner großen Liebe schließlich in den Alkoholismus treibt. Unter Druck gesetzt von seinem besten Freund (Charles Dutton als loyale und humorvolle Seele), reist Malloy zum Entzug in die entlegene Klinik eines ehemaligen Polizeiarztes, in der, isoliert und vom eisigen Winter Wyomings stürmisch umtost, neun andere Cops auf ihre Therapie warten. Der düstere, ehemals vom Militär genutzte Bunkerbau mit langen dunklen Gängen und einladenden Zellen wirkt als Option für eine Entzugsklinik absurd, soll aber durch seine Konstruktion das Gefühl von Ausgeliefertsein und Uneinsehbarkeit vermitteln, wenn der Copkiller seine urbanen Aktivitäten hierher verlagert und den Patientenstamm reduziert. Zeit, um die Figuren kennenzulernen, damit ihr Tod auch Spuren hinterlässt, bleibt dabei kaum. Mit der Ankunft Stallones tauchen auch hier die ersten Leichen auf. Bis der Täter schließlich enttarnt und seiner Verhaltensbilanz wegen grausam bestraft wird, schleicht man als Zuschauer mit verängstigten Cops durch die Gänge, stolpert über Leichen und bewundert den Aktionsradius des Killers, der außerhalb und innerhalb des Bunkers zuschlägt und selbst unter Druck noch Zeit findet, seine Opfer dekorativ auszustellen. kob.

D-Tox - Im Auge der Angst

Darsteller:  Sylvester Stallone   als Jake Malloy
  Tom Berenger   als Hank
  Charles S. Dutton   als Chuck Hendricks
  Kris Kristofferson   als Dr. John Mitchell/Doc
  Polly Walker   als Jenny Munroe
  Sean Patrick Flanery   als Connor
  Christopher Fulford   als Frank Slater
  Dina Meyer   als Mary Donahue
  Robert Patrick   als Pete Noah
  Robert Prosky   als McKenzie
  Courtney B. Vance   als Willie Jones
  Jeffrey Wright   als Smiley
  Stephen Lang  
 
Regie:  Jim Gillespie  
Drehbuch:  Ron Brinkerhoff  
  Patrick Smith Kelly  
Produzent:  Karen Kehela  
  Ric Kidney  
  Brian Grazer  
Ausf. Produzent:  Maureen Peyrot  
Kamera:  Dean Semler  
Schnitt:  Steve Mirkovich  
Musik:  John Powell  
Produktionsdesign:  Gary Wissner  
  Gershon Ginsburg  
Kostüme:  Catherine Adair  

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