Gérard Depardieu
Anne Brochet
Vincent Perez
Regie: Jean-Paul Rappeneau
Verleih: Concorde
Der Gascogner Cyrano de Bergerac weiß mit Wort und Waffe gleich meisterlich umzugehen. Nur leidet er an einer zu üppig gewachsenen Nase. Das zur Seelenpein gewordene Riechorgan verunsichert Cyrano so, daß er nicht wagt, der schönen Roxane seine Liebe zu offenbaren. Diese gesteht dem Großnäsigen zudem, sie habe sich in den Soldaten Christian verliebt. Großmütig leiht der Gascogner dem sprachschwachen Beau Wort und Schrift, um die Herzensdame zu erobern und um den hofschranzigen Graf de Guiche abzuwehren. Erst Jahre nach Christians Kriegstod, erfährt die in einem Kloster lebende Roxane, daß Cyrano, der einem Attentat zum Opfer fällt, Briefeschreiber und Stimme Christians war.

Regisseur Jean-Paul Rappeneau ("Die schönen Wilden") glückte mit "Cyrano de Bergerac" ein grandioser, ungemein unterhaltsamer Mantel- und Degenfilm, der der bekannten literarischen Vorlage Emil Rostands kongenial entspricht. In der wohl dosierten Genre-Melange aus Komödie, Drama und turbulenter Action brilliert besonders Gérard Depardieu ("Green Card"), der die Rolle des nasen- und liebeskranken französischen Nationalhelden optisch und wortgewaltig ausfüllt, als sei sie nur für ihn geschrieben. Im Kino erfreuten sich fast 1 Million Besucher an dem mit Preisen überhäuften, geversten Lichtspiel, auf Video wird sich der Erfolg zweifellos wiederholen.
| Darsteller: | Gérard Depardieu | ||
|---|---|---|---|
| Anne Brochet | |||
| Vincent Perez | |||
| Jacques Weber | |||
| Roland Bertin | |||
| Philippe Morier-Genoud | |||
| Pierre Maguelon | |||
| Josiane Stoléru | |||
| Anatole Delalande | |||
| Ludivine Sagnier | |||
| Regie: | Jean-Paul Rappeneau | ||
| Drehbuch: | Jean-Paul Rappeneau | ||
| Jean-Claude Carrière | |||
| Produzent: | René Cleitman | ||
| Michel Seydoux | |||
| Kamera: | Pierre Lhomme | ||
| Schnitt: | Noëlle Boisson | ||
| Musik: | Jean-Claude Petit | ||
| Produktionsdesign: | Ezio Frigerio | ||
| Kostüme: | Franca Squarciapino | ||
| Ton: | Pierre Gamet | ||
| Dominique Hennequin | |||
Vincent Pérez könnte bei den nächsten Olympischen Spielen wohl problemlos als Degenfechter antreten. Schließlich hat der Schauspieler seine halbe Kinokarriere mit dem Schwert in der Hand verbracht. Auch in seinem neuen Leinwandabenteuer zieht er wieder die Klinge.
Vincent Pérez übernimmt die Hauptrolle in "Le Beau Masque". Er spielt einen Hauptmann der Napoleonischen Armee, der während der Kriegsjahre zahlreiche Abenteuer zu bestehen hat. Doch dann wird bei einem Schusswechsel sein Gesicht entstellt. Seit diesem Tag verbirgt der Charmeur sein Gesicht hinter einer Maske.
"Le Beau Masque" basiert auf dem Roman "Nez de Cuir" von Jean de la Varende. Die Geschichte um den versehrten Soldaten wurde bereits 1952 von Yves Allegret für die Leinwand adaptiert. Jean Marais ("Fantomas") verkörperte damals den traurigen Helden.
Vincent Pérez dürfte sich in der Rolle eines Meister-Fechters pudelwohl fühlen. Schließlich gibt es kaum einen Schauspieler, der die Klinge öfter gezogen hat als der Franzose: In "Cyrano de Bergerac", "Die Reise des Capitan Fracassa", "Indochine", "Die Bartholomäusnacht", "Le Bossu" und auch in seinem neusten Kinofilm "Fanfan la Tulipe", der gerade auf dem Internationalen Filmfest in Cannes gezeigt wurde, ließ Pérez den Degen sprechen.
Die Dreharbeiten von "Le Beau Masque" beginnen Mitte September. Regie führt Philippe de Broca, der bereits für den Genre-Klassiker "Cartouche, der Bandit" mit Jean-Paul Belmondo verantwortlich zeichnet.
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