Eine Gruppe von Filmstudenten erwirbt die Rechte eines sagenumwobenen, vor zehn Jahren begonnen und nie vollendeten Horrorfilms, um den Stoff mit Teilen der alten Besetzung und an Originalschauplätzen zu Ende zu drehen. Abgesehen von einem einsam mahnenden Schauspielertrainer ahnt niemand, dass alle über den Film verbreiteten Gerüchte wahr sind und ein Fluch auf dem Set lastet. Als die Dreharbeiten beginnen, taucht ein seit zehn Jahren verschollenes Phantom wieder auf, mischt sich unter die Beteiligten und stapelt Leichen.

Nomen est omen heißt die Devise in diesem Horrorfilm vom olympischen Kontinent, in dem der Zuschauer zugleich ein Wiedersehen mit der seit länger vermissten Ex-Teenqueen Molly Ringwald ("Pretty in Pink") feiert. Geschnitten durch Hälse, Gliedmaßen oder ganze Torsi wird in "Cut" am laufenden Meter, was geneigte Horrorgourmets schnell darüber hinweg tröstet, dass es sich bei der Story um ein Konglomerat aus den jederfan bekannten Zutaten "Urban Legend", "Aquarius" und "Scream" handelt.
| Darsteller: | Jessica Napier | als Raffy Carruthers | |
|---|---|---|---|
| Molly Ringwald | als Vanessa Turnbill/Chloe | ||
| Kylie Minogue | als Hilary Jacobs | ||
| Simon Bossell | als Bobby Doog | ||
| Sarah Kants | als Hester Ryan | ||
| Regie: | Kimble Rendall | ||
| Drehbuch: | Dave Warner | ||
| Produzent: | Martin Fabinyi | ||
| Bill Bennett | |||
| Jennifer Bennett | |||
| Kamera: | David Foreman | ||
| Schnitt: | Henry Dangar | ||
| Musik: | Guy Gross | ||
Lippen, Busen, Hüften: Fast bei jeder Rundung der in die Jahre kommenden Pop-Lady Kylie Minogue soll der Chirurg nachgeholfen haben. Doch die meiste Aufmerksamkeit erregt Kylie eindeutig mit ihrem (nein, nicht Gesang...) Hintern - den sie am liebsten mit knappen Hot Pants notdürftig bedeckt in jede Kamera reckt.
Kritische Stimmen, die Australierin möge sich doch bitte mehr auf ihre künstlerischen Fähigkeiten konzentrieren, ignoriert sie unkommentiert. Doch jetzt hat sich Schwesterherz Dannii zu Wort gemeldet:
"Der Hype um Kylies Po ist vollkommen berechtigt: Er ist nämlich wirklich verdammt süß. Sogar mein Freund sagt das - der Schuft! Meiner ist lang nicht so schön..."
Doch wer da Geschwisterneid vermutet, geht irr: Danniis Karriere hängt nämlich direkt vom Marktwert der Erstgeborenen ab: Im Sog von Kylies frühen Erfolgen in den 80ern durfte auch Dannii 1990 ihren Erstling "Love & Kisses" der geneigten Zuhörerschaft präsentieren. Doch als der Stern der großen Schwester sank, verschwand auch Dannii von der Bildfläche - um kaum, dass Kylie mit "Spinning Around" und "Can't Get You Out of My Head" neuen Ruhm erwackelte, selbst mit "Who Do You Love Now" ein Comeback zu starten.
Das Konzept der Pop-Sisters ist dabei verblüffend ähnlich: Flotte Beats, hübsche belanglose Hook-Lines und ganz viel Haut im Video.
Kylies Filmplänen sind die intelligenten Äußerungen der kleinen Schwester wahrscheinlich weniger zuträglich: Im Kriegsdrama "August 5th" wollte sie in "Pearl Harbor"-Manier endlich mal in einem ernsten Streifen spielen - doch das Projekt bleibt bisher im Nirvana der zwar noch nicht realisierten aber mit Fiebereifer geplanten Projekte verschollen.
Für belanglose Kurzauftritte wie zuletzt in "Moulin Rouge" als Grüne Fee oder Rollen in Splatter-Movies wie "Cut" sollte es für Kylie aber immer reichen - bei dem Talent!
Vom Soap-Sternchen zum globalen Popstar: Kylie Minogue machte in den Achtzigern vor, was in den folgenden Jahren zahlreiche TV-...
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