Veröffentlicht am 13.08.2009
Coraline USA 2009, 3D
Coraline Kinostart 13.08.2009, USA 2009, 3D
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Coraline - Filmplakat

Skurriler Stop-Motion-Animationsfilm vom innovativen "Nightmare Before Christmas"-Regisseur nach einer Vorlage von Neil Gaiman.

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Nicht mehr im Kino Mehr auf video.de Filmstart: 13.08.2009
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Filmkritik zu Coraline

Skurriler Stop-Motion-Animationsfilm vom innovativen "Nightmare Before Christmas"-Regisseur Henry Selick nach einer modernen Märchengeschichte von Neil Gaiman ("Der Sternwanderer").

Die Fantasysaga erzählt von der elfjährigen Coraline (im Original von Dakota Fanning gesprochen), die mit ihren zumeist desinteressiert wirkenden Eltern in eine neue Wohnung in einer viktorianischen Villa in Oregon zieht. Weitere Bewohner sind ein russischer Akrobat und sein Mäusezirkus sowie zwei ehemalige Erotikdarstellerinnen, die ihre ausgestopften Terrierhunde auf Regalen zur Schau stellen. Eines Tages entdeckt Coraline eine Geheimtür, und sie kann nicht widerstehen, durch den langen Tunnel zu krabbeln. Am anderen Ende landet sie à la "Being John Malkovich" in einer fantastischen Parallelwelt, wo ihre "anderen Eltern" sich liebevoll um sie kümmern. Überhaupt scheint dort alles besser zu sein: Der Garten ist malerisch schön, der nervige Nachbarsjunge ist erträglich, und das Leben ist rundum angenehmer. Seltsam erscheint lediglich, dass alle anstelle ihrer Augen schwarze angenähte Knöpfe im Gesicht haben. Zunächst pendelt Coraline jede Nacht zwischen den Welten, doch der Traum wandelt sich zum Albtraum, als ihre andere Mutter ("Desperate Housewife" Teri Hatcher) ihr ebenfalls Knopfaugen verpassen will. Die Illusion wird nun offenbar, dass es sich um eine böse Hexe handelt, aus deren Klauen Coraline schließlich auch ihre Eltern retten muss.

Gruselgestalten und drollige Geschöpfe aller Art geistern durch verquere Visionen und fieberhafte Traumgespinste und erzeugen einen kuriosen Kosmos, der "Alice im Wunderland" evoziert. Putzige Mäuse, die sich in gefräßige Ratten verwandeln, eine riesige Gottesanbeterin, die als Gartentraktor fungiert, bissige Blumen und ein riesiges Spinnennetz, in dem die kleine Heldin gefangen wird, sowie ein Piano, das den Spieler spielt, sind nur wenige der vielfältigen Elemente, die den Einfallsreichtum der Filmemacher demonstrieren. Dabei kombiniert der 3-D-Puppentrickfilm meisterhaft Stop-Motion-Technik mit CGI-Aufnahmen, womit eine exzentrische Fantasiewelt erschaffen wird, die an Tim-Burton-Filme erinnert. Allerdings ist Burton diesmal nicht für Selick als Produzent zur Stelle. Dem Schrägheitsfaktor tut dies allerdings keinen Abbruch. Den unterstreicht noch der eklektische Score des Franzosen Bruno Coulais. Insgesamt ist "Coraline" ein eigenwilliger Spaß mit schwarzem Humor und der universellen Botschaft, das zu schätzen, was man hat. ara.

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Filmhandlung & Hintergrund zu Coraline

Die elfjährige Coraline zieht mit ihren Eltern in eine neue Wohnung in einer viktorianischen Villa in Oregon mit seltsamer Nachbarschaft. Dort wohnen etwa ein russischer Akrobat und sein Mäusezirkus sowie zwei ehemalige Erotikdarstellerinnen. Eines Tages entdeckt Coraline eine Geheimtür und gelangt in eine fantastischen Parallelwelt, in der sich ihre anderen Eltern liebevoll um sie kümmern. Anstelle der Augen haben sie schwarze Knöpfe. Der Traum wandelt sich zum Albtraum, als ihre andere Mutter ihr ebenfalls Knopfaugen verpassen will.



Die elfjährige Coraline zieht mit ihren Eltern in eine neue Wohnung in einer Villa in Oregon mit seltsamer Nachbarschaft. Dort wohnen etwa ein russischer Akrobat und sein Mäusezirkus sowie zwei ehemalige Erotikdarstellerinnen. Eines Tages entdeckt Coraline eine Geheimtür und gelangt in eine fantastischen Parallelwelt, in der sich ihre anderen Eltern liebevoll um sie kümmern. Anstelle der Augen haben sie jedoch schwarze Knöpfe. Der Traum wandelt sich zum Albtraum, als ihre andere Mutter Coraline ebenfalls Knopfaugen verpassen will.



Prädikat besonders wertvoll

Auszeichnung der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW)
Prädikat: Besonders wertvollKurztext:

Nach Nightmare before Christmas zaubert Regisseur Henry Selick sein neuestes Grusel-Märchen als beeindruckende 3D-Version auf die Leinwand. Nach dem Umzug in ein neues Haus ist die freche Coraline weder mit ihren überarbeiteten Eltern noch mit den exzentrischen Nachbarn so ganz zufrieden. Da kommt ihr die scheinbar bessere Parallelwelt, die sich hinter einer versteckten Tür auftut, ganz recht. Doch tatsächlich verbirgt sich dort noch so mancher Schrecken, der künstlerisch auf höchst kreative Weise in den originellen Figuren und Settings umgesetzt wird. Ein ganz besonderes Puppentheater mit einem äußerst gelungenen Soundtrack, hohem erzählerischem Anspruch und Fantasie!

Jurybegründung:

Das Team um den Schöpfer von Nightmare Before Christmas hat sich wieder einmal selbst übertroffen. Mit Coraline erzählt es nicht nur eine spannende, fantastische Geschichte über die Abenteuer der kleinen Coraline, die sich in ihrer neuen Heimat zurecht finden muss. Das Team lotet auch aus, was man mit der neuen 3D-Animationstechnik momentan für neue Räume, neue Welten erschaffen kann. Das virtuose Kamerakonzept beeindruckt vor allem, weil es nicht nur auf Effekthascherei durch in den Kinosaal ragende Gegenstände setzt, sondern im Gegenteil die endlich mögliche Tiefe des neuen Raumes zu nutzen versteht. Und trotz der mal bezaubernden mal faszinierenden dreidimensionalen Spielereien verliert der Film niemals Coraline und die Story aus den Augen. Hier gehen Erzählkunst und technische Raffinesse aufs Beste Hand in Hand.

Wie schon in Nightmare Before Christmas ist die Ästhetik der Figuren einzigartig individuell und nicht immer nur gefällig geraten. Das künstlerische Konzept wendet sich an erwachsene Kinogänger, Kinder dürften von der Ästhetik stellenweise vielleicht etwas abgeschreckt sein. Und auch darin fand der Ausschuss einen weiteren Pluspunkt: Coraline wurde eben nicht "weich gespült", um auch wirklich für alle Altersklassen möglichst gefällig zu sein.

Das musikalische Konzept ist hervorragend, ist detailliert auf die jeweiligen Szenen und Figuren abgestimmt erstickende Klangteppiche wurden aus dieser neuen Welt verbannt. Und die Moral, die bei so einer Geschichte natürlich nicht zu kurz kommen darf, kommt mit einem kunstvoll stählernen Finger daher, so dass man sie gerne mit- oder hinnimmt.

Mit Coraline beweist 3D-Kino, was momentan alles möglich ist, aber auch die 2D-Fassung wird ähnlich bestechen und faszinieren wie schon Nightmare before Christmas. Der Ausschuss war von diesem bunten Meisterwerk einhellig begeistert.
Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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Originaltitel Coraline
OV -
OmU -
Genre Trickfilm / Fantasy
Filmpreis -
USA-Start 06.02.2009
Kinostart (D) 13.08.2009
Besucher (D) 192.779
Einspielergebnis (D) € 1.250.363
Bes. (EDI) 192.779
Bes. (FFA) 192.762
FSK ab 6 Jahre
WWW -
Cast & Crew in Coraline
Regisseur Henry Selick Künstlerporträt 143818 Selick, Henry Regisseur
Sprecher Dakota Fanning Künstlerporträt 858185 Dakota Fanning / 70. Internationale Filmfestspiele Venedig 2013 Coraline © Kurt Krieger
Sprecher Teri Hatcher Künstlerporträt 478381 Hatcher, Teri / Independent Spirit Awards 2009 Coraline's Mutter © Kurt Krieger
Sprecher Jennifer Saunders Miss Spink
Sprecher Dawn French Miss Forcible
Sprecher Keith David Künstlerporträt 749509 Keith David / Filmpremiere Katze © Kurt Krieger
Sprecher John Hodgman Coraline's Vater
Sprecher Robert Bailey Jr. Wybie Lovat
Sprecher Ian McShane Künstlerporträt 871248 Ian McShane / Filmpremiere Mr. Bobinsky © Kurt Krieger
Drehbuch Henry Selick Künstlerporträt 143818 Selick, Henry Drehbuch
Produzent
Buchvorlage
Produktionsdesign
Kamera
Schnitt
Musik
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