Versicherungsagent Coopersmith ist selbstbewußt, vorlaut und unterhält ohne das Wissen seines Chefs eine Romanze mit seiner direkten Vorgesetzten. Er soll den vermeintlichen Unfalltod der Frau des Stockcar-Rennfahrers Jesse Watkins untersuchen und ahnt, daß der Rennstar seine Finger im Spiel hat. Mit seiner naßforschen Art versucht Coopersmith, Watkins aus der Reserve zu locken. Doch dessen Alibi steht bombenfest: Zur Tatzeit befand er sich bei seiner Geliebten. Intensive Recherchen ergeben jedoch, daß Watkins die Gespielin mit einem präparierten Parfüm bewußtlos machte, um seine Frau ungestört zu töten. Eine letzte Verfolgungsjagd entscheidet Coopersmith für sich.
"Coopersmith" ist ein Held, wie gemacht für US-Krimi-Serien. Newcomer Grant Show führt sich in dem soliden Pilotfilm mit Charisma und Energie ein. Regisseur Peter Cranes Inszenierung weicht ab vom üblichen "Whodunnit"-Schema. Die Variante, den Zuschauer zunächst in Verbrechen und Täter einzuweihen, um danach als Mitwisser den Ermittlungen zu folgen, erinnert an den Serienklassiker "Columbo" und erweist sich auch in dieser flott modernisierten Variante als effektiv. Leider läßt Coopersmith der großen Klappe nicht immer das nötige Maß an Spannung und Action folgen, was wohl an den limitierten Möglichkeiten einer TV-Produktion liegt. Zum Appetithappen beim Videoabend reicht es allemal.
| Darsteller: | Grant Show | ||
|---|---|---|---|
| Colleen Coffey | |||
| Clark Johnson | |||
| James McDonnell | |||
| Regie: | Peter Crane | ||
| Drehbuch: | Peter S. Fischer | ||
| Produzent: | Robert F. O'Neill | ||
| Kamera: | John R. Leonetti | ||
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